Sabine Schrader – författare
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PDF, Tyska, 2016335 kr
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»Vous pouvez tout raconter, [...] mais à condition de ne jamais dire Je«, schrieb Marcel Proust an André Gide. Doch Gide stand kurz vor der Veröffentlichung seiner Autobiographie "Si le grain ne meurt" (1926), die als erstes literarisches Selbstbekenntnis zur Homosexualität in französischer Sprache gilt. Sabine Schrader rekonstruiert am Beispiel der autobiographischen Texte von André Gide, Jean Genet - "Journal du voleur" (1949) - und Violette Leduc - "La Bâtarde" (1964) - Differenzen und Analogien eines homoerotischen Diskurses in der französischen Literatur. Dabei werden die Strategien der Selbstdarstellung, die strukturierenden Kräfte und literarischen Topoi unter dem Blickwinkel der Homosexualität aufgedeckt und in ihren historischen Kontext gesetzt, um zu zeigen, wie Identität wahrgenommen und wie sich ihrer versichert wird. Literatur kann in diesem Sinne nicht nur als ein Versuch individueller Selbstfindung gelten, sondern muß auch als Beitrag zu einer kollektiven Identität verstanden werden. Die Untersuchung ist breit angelegt, geht von Ansätzen der gender- und queer-studies aus und greift insofern weit über die genannten Texte hinaus, als die Verfasserin sowohl die Vorgeschichte der Homosexualität in der französischen Literatur wie auch die neueste Entwicklung bis hin zur literarischen Umsetzung von Erfahrungen mit Aids aufgearbeitet hat.
Häftad, Tyska, 1999
341 kr
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»Vous pouvez tout raconter, [...] mais à condition de ne jamais dire Je«, schrieb Marcel Proust an André Gide. Doch Gide stand kurz vor der Veröffentlichung seiner Autobiographie "Si le grain ne meurt" (1926), die als erstes literarisches Selbstbekenntnis zur Homosexualität in französischer Sprache gilt. Sabine Schrader rekonstruiert am Beispiel der autobiographischen Texte von André Gide, Jean Genet - "Journal du voleur" (1949) - und Violette Leduc - "La Bâtarde" (1964) - Differenzen und Analogien eines homoerotischen Diskurses in der französischen Literatur. Dabei werden die Strategien der Selbstdarstellung, die strukturierenden Kräfte und literarischen Topoi unter dem Blickwinkel der Homosexualität aufgedeckt und in ihren historischen Kontext gesetzt, um zu zeigen, wie Identität wahrgenommen und wie sich ihrer versichert wird. Literatur kann in diesem Sinne nicht nur als ein Versuch individueller Selbstfindung gelten, sondern muß auch als Beitrag zu einer kollektiven Identität verstanden werden. Die Untersuchung ist breit angelegt, geht von Ansätzen der gender- und queer-studies aus und greift insofern weit über die genannten Texte hinaus, als die Verfasserin sowohl die Vorgeschichte der Homosexualität in der französischen Literatur wie auch die neueste Entwicklung bis hin zur literarischen Umsetzung von Erfahrungen mit Aids aufgearbeitet hat.
E-bok
PDF, Tyska, 2015216 kr
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TV Glokal ist der erste Band, der sich exklusiv der europäischen TV-Serie widmet. Im Zentrum steht die Frage nach glokalen Strukturen und Ästhetiken, d.h. nach den Formen der Aneignung globaler (US-amerikanischer) Formate in Europa. Der Band vereint neben einer ausführlichen Einführung zum Thema 14 Beiträge zu unterschiedlichen Fernsehserien (v.a. seit den 1990er-Jahren). Der Schwerpunkt liegt dabei neben dem deutsch- und englischsprachigen Raum auf Frankreich, Italien und Spanien. Zudem werden Fernsehserien aus in der deutschsprachigen Medienwissenschaft selten fokussierten Ländern wie Portugal, Russland und Tschechien vorgestellt.
Del 97 - Marburger Schrifte zur Medienforschung
Aufbruch und Gewalt
Häftad, Tyska, 2024
404 kr
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E-bok
PDF, Tyska, 2019513 kr
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Dieser Band behandelt das urbane Imaginäre in Sprache, Literatur und Film. In den letzten Jahrzehnten sind viele der sogenannten ›secondary‹ oder ›peripheren‹ Metropolen aus dem Schatten der Hauptstädte herausgetreten, die seit der Moderne städtebaulich, ökonomisch und ästhetisch im Fokus standen. Folglich geraten gerade diese Stadttexte und -filme der Romania in den Blick wie etwa die faschistischen Neugründungen in den Pontinischen Sümpfen, Neapel, Mailand und Turin, sowie Marseille, Barcelona und Jerez de la Frontera, als auch die außereuropäische Romania mit Tanger, Montréal und São Paulo. Es sind diverCities und ihr transkulturelles Auftreten geht eng einher mit Fragen nach der Positionierung der Protagonistinnen und Protagonisten zur Stadt sowie deren Zugehörigkeit oder, emphatischer, deren Verständnis von Heimat im 20. und 21. Jahrhundert.This volume explores the urban Imaginary in language, literature and film. In recent decades many of the so called ''secondary'' or ''peripheral'' metropolises have emerged from the shadow of the capitals, which have been focused on since the modern era in an urban, economic and aesthetic manner. Thus, these urban texts and films of the Romance are highlighted: the fascistic foundations in the Pontine Marshes such as Naples, Milan and Turin; moreover Marseille, Barcelona and Jerez de la Frontera, as well as the non-European Romance cities Tangier, Montreal and São Paulo. They represent ''diverCities'' and their cross-cultural appearance is closely connected to the issue of positioning the protagonists within the city as well as their affiliation or more emphatic their understanding of ''heimat'' or homeland in the 20th and 21th century.