Sarah Buchner – författare
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Häftad, Engelska, 2022
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Unter dem Eindruck der heftigen "Islam*"-Diskussionen und vor dem Hintergrund der derzeit stattfindenden Migrationsbewegungen stellt sich die Frage, ob die Mechanismen, Dynamiken und Argumente des antimuslimischen Rassismus Parallelen zu der Zeit der Kreuzzüge und vor allem zum 15. Jahrhundert, der Eroberung Konstantinopels und der ersten Türkenbelagerung Wiens aufweisen. Sarah Buchner untersucht mithilfe der historisch-kritischen Analyse das Feindbild "Islam/Muslim*innen" im Spätmittelalter und der Frühneuzeit und zeigt die Parallelen zum gegenwärtigen Bild auf. Dabei schenkt die Autorin auch dem Aspekt Beachtung, welche Bedeutung in diesen Kontexten jeweils den Eliten in positiver und negativer Beeinflussung zukommt. Für das Mittelalter stellen dazu Urkunden (vor allem Bullen), historiographische Texte und Predigten eine wichtige Quelle dar. Die Autorin arbeitet heraus, wie sehr die "Feindbilder" in politischen Programmen, in der gegenwärtigen Literatur, im Tagesjournalismus und in verschiedenen "Internetforen" den Negativbildern des Mittelalters ähneln; diesen sogar entsprechen können, auch wenn sich die Gegenwart so ausdrücklich auf die europäische Aufklärung und die europäischen Werte, insbesondere auf die Demokratie beruft.
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Die Reihe halbwertszeit setzt sich mit dem Anteil der Politik auseinander, der allen anderen entgeht. Hier ist das Halbwertige wichtig: das gesprochene Wort, der spontane Ausruf, die polemische Kritik, die im Zwischenmenschlichen wächst und nur im Dialog zum Ausdruck kommt.Band I: Kein Empfang, du Sau!Wen interessiert das überhaupt, was hier publiziert wird? Und warum? Empfang muss man sich erarbeiten, aber wer hört überhaupt was? Und wie und warum werden verschiedene Positionen gehört? Wie empfänglich sind Menschen für bestimmte Inhalte, wer erhält wo welches Forum und wie diskutieren wir in sozialen Medien darüber? Kritik, die nicht empfangen wird, bleibt wirkungslos. Marginale Positionen bleiben marginal. Die Zugehörigkeit zu bestimmten In-Groups und Rackets entscheidet darüber, ob eine Meinung empfangen wird oder nicht. Wen interessiert das überhaupt? Vielleicht eh wieder keine Sau …