Sebastian Castellio – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
5 produkter
5 produkter
E-bok
Engelska33 kr
Läs direkt efter köp
E-bok
PDF, Tyska, 2023544 kr
Läs direkt efter köp
In diesem erstmals ins Deutsche übersetzten Buch spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen Castellio und Calvin, die mit dem «Manifest der Toleranz» begonnen hatte, noch weiter zu. In ihm findet sich auch der später berühmt gewordene Satz: «Einen Menschen töten heißt nicht, eine Lehre verteidigen, sondern einen Menschen töten.» Calvin hatte nach der durch ihn veranlassten Verbrennung des «Ketzers» Miguel Servet 1553 in Genf und nach dem Sturm der Entrüstung, der über ihn nach Castellios Kampfschrift De haereticis an sint persequendi (Über Ketzer und wie man mit ihnen verfahren soll) eine Rechtfertigungsschrift verfasst, in der er die Richtigkeit seines Vorgehens begründet. Castellio gab dies die Gelegenheit, sich mit Calvins Argumenten auseinanderzusetzen, und hat diese in seinem Contra libellum Calvini Satz für Satz zerpflückt.
525 kr
Läs direkt efter köp
Dieses Buch gilt als das heimliche Hauptwerk, die summa summarum von Castellios Denken und Schaffen. Anlass für das Buch, das Castellio 1563, in seinem letzten Lebensjahr, schrieb, waren die unsäglichen Wirren und Zerwürfnisse der Reformation, unter denen er auch persönlich zu leiden hatte. Der Streit ging im Wesentlichen um das «richtige» Verständnis der Bibel, die sich dem Leser vielerorts als dunkel und nicht selten auch als widersprüchlich präsentiert. Dies schuf Raum für viele einander ausschließende Deutungen, die zu dogmatischen Abgrenzungen und Verfestigungen führten.In seinem Buch zeigt Castellio Wege auf, wie man sich aus den Fesseln solch dogmatischer Zwänge zu befreien lernt und damit die Kunst, um die es ihm wesentlich geht: das zu Bezweifelnde von dem zu Glaubenden und das Wissende von dem zu wissen nicht Notwendigen zu unterscheiden und am Ende zu der einem jeden Menschen innewohnenden Wahrheit zu gelangen.
495 kr
Läs direkt efter köp
Sebastian Castellios De haereticis an sint persequendi aus dem Jahr 1554 hat die Geschichte der Toleranz und des Kampfes um Gedanken- und Glaubensfreiheit maßgeblich beeinflusst: Eindringlich werden darin die Mächtigen jener Zeit ermahnt, Andersdenkende nicht zu verfolgen und zu töten. Das bis heute aktuelle Werk liegt mit der vorliegenden Ausgabe erstmals vollständig auf Deutsch übersetzt vor. Ebenfalls in deutscher Übersetzung enthält das Buch die vermutlich von Castellio unmittelbar zuvor verfasste Historia de morte Serveti sowie seine dem Basler Rat vorgelegte Verteidigungsschrift. Umrahmt werden Castellios Schriften durch den Abdruck von Stefan Zweigs Einleitung zu seiner historischen Monographie «Castellio gegen Calvin» (Wien 1936) und von den zwei Kapiteln zu De haereticis, die Hans Rudolf Guggisberg in der Biographie «Sebastian Castellio, 1515–1563» (Göttingen 1997) publizierte.
E-bok
PDF, Tyska, 2026929 kr
Läs direkt efter köp
Castellios Antwort auf Theodor Beza ist die letzte Toleranzschrift des Basler Humanisten, die im Zusammenhang mit dem «Fall Servet» entstanden ist. Sie wurde 1938 in Rotterdam entdeckt und 1971 in Genf gedruckt. Der hier edierte und übersetzte lateinische Text ist kein Nachdruck der Genfer Edition, die auf der von Castellio wahrscheinlich 1562/63 für eine Veröffentlichung vorbereiteten Fassung beruht, sondern die Rekonstruktion des wohl 1555 fertiggestellten Originaltextes.Angesichts der Beredsamkeit des Juristen Beza, den Castellio für sachkundiger und eloquenter hielt als Calvin, fand er es notwendig, seine eigenen Argumente zu schärfen und zu präzisieren. Das zeigt sich nicht nur bei der Definition des Häretikers und der Frage, ob er von der weltlichen Obrigkeit zu bestrafen sei, sondern auch dort, wo Castellio die Grenzen der Toleranz oder Themen wie Zweifel, Wissen und Nichtwissen, Gewissens- und Glaubenszwang anspricht, denen er später in Conseil à la France désolée und in De arte dubitandi et confidendi zentrale Bedeutung einräumen wird. Das Werk gibt aufschlussreiche Einblicke in persönliche Details, in die Auseinandersetzung mit Beza, Calvin und weiteren Beteiligten sowie in die damaligen konfessionellen Verhältnisse.