Sebastian Liebold – författare
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PDF, Tyska, 2017678 kr
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Nähe und Distanz prägen das Verhältnis von konservativen Intellektuellen zur Politik in der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit. So entsteht das Tableau einer "Intellectual History" der Bundesrepublik mit Blick auf Akademiker, Publizisten, Ideologien und internationale Netzwerke. Zwischen restaurativen und modernisierenden Tendenzen erhellt der Band Charakteristika jener Zeit, die zugleich durch bürgerliche Common-Sense-Philosophie und den Ost-West-Konflikt geprägt war. Dieses Spannungsfeld zeigt sich in Köpfen und Konstellationen. Leben, Werk und Wirkung von Arnold Bergstraesser, Carl J. Friedrich, Andreas Hermes, Max Horkheimer, Hans-Joachim von Merkatz und Matthias Walden werden vorgestellt. Begriffe und Ideologien (Antikommunismus, Antiliberalismus) sowie Parteipositionen kommen ebenso zur Sprache wie journalistische Sichtweisen (Die Welt) und europäische Kontakte (Centre Européen de Documentation et d''Information). Perspektiven der Konservatismusforschung beschließen den Band.Mit Beiträgen von:Tobias Bartels, Peter Becker, Johannes Großmann, Magnus Klaue, Nils Lange, Sebastian Liebold, Martin Maier, Frank Schale und Martina Steber.
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PDF, Tyska, 20181 354 kr
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Selten sind Demokratien von unveränderlicher Stabilität geprägt. Doch die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland durchlebt – innerhalb der Europäischen Union wie im Weltgefüge – gegenwärtig besonders unruhige Zeiten. Dies gilt im diachronen wie im synchronen Vergleich: Zeitgeschichtliche Blicke auf Herausforderungen nach 1918 und nach 1968 illustrieren Porträts maßgeblicher Köpfe, gesellschaftlicher Strömungen und irrationaler Entwürfe. Zentrale heutige Politikfelder wie Bildung, Sicherheit, Umgang mit den verschiedenen Extremismen und mit Populisten kennzeichnen Reaktionsmöglichkeiten der Bürger wie des Staates. Eine wichtige Rolle fällt dabei Emotionen, Traditionen und gerechten, wie der neuen Technik angemessenen, Repräsentationsformen zu. Andere Demokratien, Systeme und die Ordnung der Europäischen Union weisen im räumlichen Vergleich ein nicht minder großes Potential zu vertraglichen Reformen oder gelebten Verbesserungen auf. Die Thesen der Beiträge wollen Debatten anregen.