Sibylle Anderl – författare
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18 produkter
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Häftad, Tyska, 2023
148 kr
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Del 2934 - C. H. Beck Wissen
Dunkle Materie
Häftad, Tyska, 2026
167 kr
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Inbunden, Tyska, 2017
242 kr
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Inbunden, Tyska, 2024
256 kr
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Tyska, 2024204 kr
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Sie ist der Feuerball in unserem Teil der Galaxie, ohne sie ist kein Leben auf der Erde. Doch hat sich unser Verhältnis zu ihr in den letzten Jahren gewandelt: War sie früher das Himmelsgestirn, das Orientierung versprach und den Tag bestimmte, ist sie uns heute Drohung. Rücksichtslos brennt sie ganze Landstriche nieder und lässt die Polarkappen schmelzen, vor ihren Strahlen suchen wir Schutz – und zugleich ranken sich utopische Vorstellungen um sie, die scheinbar unendliche Energiequelle.Gemeinsam nähern sich Sibylle Anderl und Claus Leggewie dem Überwältigenden unseres Sterns als naturwissenschaftlichem und kulturgeschichtlichem Fakt. Wer etwas über die Sonne sagen will, kann über die heliozentrischen Kosmologien, Sonnengottheiten, die Funktionsweise von Halbleitern, Solar Geoengineering und Kernfusion nicht schweigen.
Inbunden, Engelska, 2021
590 kr
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Tyska, 201915 kr
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Zu wissen, wie wenig man weiß – so Sibylle Anderl in ihrem Beitrag in Kursbuch 199 –, setze schon einiges an Intelligenz voraus. Aber woher weiß der Einzelne, wie viel oder wenig er weiß? Die eigene Intelligenz adäquat einzuschätzen, fällt dem Individuum scheinbar zunehmend schwer, sodass immer häufiger beobachtet werden kann, dass die weniger Kompetenten zu Selbstüberschätzung neigen, während sich die Leistungsträger von großen Selbstzweifeln gepeinigt sehen. Sibylle Anderl beschreibt die Phänomene des Dunning-Kruger-Effekts und des Hochstapler-Syndroms als Parabel auf die Moderne.
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Tyska, 2021112 kr
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Im Kursbuch stehen 208 Koalitionen auf der Tagesordnung. Gemäß Kursbuchprogrammatik geht es natürlich um Koalitionen ganz unterschiedlicher Natur. In der Politik bis hin zu schlechten Ehen. Jasmin Siri eröffnet den Reigen und rekonstruiert die Geschichte der Regierungskoalitionen in der Bundesrepublik auf Bundesebene – sie zeigt, wie weit man dem anderen entgegenkommen muss, damit er seine Eigenart behalten kann, einem aber nicht zu sehr in die Quere kommt? Georg von Wallwitz beschäftigt sich mit Koalitionen im Wirtschaftsleben, mit sogenannten Mergers&Acquisitions. Wolfgang Schmidbauer weist darauf hin, dass risikobereitere, auf Freiheit der Beteiligten setzende Beziehungen oft fragiler sind als lieblose. Mathias Grote widmet sich der bisweilen merkwürdigen politischen Epistemologie des Blicks auf die Natur – koalierende Kooperation statt Konkurrenz als Naturprinzip, und Alfred Hackensberger rekonstruiert eher pragmatische weltpolitische Koalitionen zwischen Feinden, wenn es der Machtbewirtschaftung dient, vor allem am Beispiel von Verhandlungen mit den Taliban. Armin Nassehi wiederum sucht den kategorischen Imperativ für gelingende Koalitionen. Für die Intermezzi wurden neun Autorinnen und Autoren die Frage gestellt, wann sie einmal eine ungewöhnliche Koalition eingegangen sind. Heike Littgers "Lagerfeuer" führt diesmal zu einem Aromaforscher, in die Queer-Forschung und in die Evolutionsbiologie. Neu ist die Kolumne "Islandtief" von Berit Glanz. Die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, die in Reykjavik lebt, schreibt aus und in, bisweilen auch über Island. Ihre erste Kolumne kommt, wie könnte es in Island anders sein, aus der Blauen Lagune.
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Tyska, 2022112 kr
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Die Unterscheidung zwischen Ausnahmezustand und Normalität wird immer schwieriger. Oder sagen wir, ist kaum mehr möglich. Ist die COVID-Pandemie noch Ausnahmezustand oder schon längst Normalität? Grenzen verschwimmen. Wahrnehmung zerfasert. Alles könnte auch anders sein. In diesem Kursbuch geht es um das Verhältnis von Normalität und ihrem Gegenüber, über das Verhältnis von Ausnahmezustand und Normalität, um den Ausnahmezustand Normalität.Gemeinsam ist allen Beiträgen, dass sie sich nicht auf das Spiel einlassen, den Ausnahmezustand durch eine wie auch immer geartete Normalität heilen zu wollen. Horst Bredekamp etwa pocht auf den Ausnahmezustand, den das ästhetische Erleben hervorbringen kann, Carolin Müller-Spitzer macht deutlich, dass die Herstellung sprachlicher Normalzustände eine Machtfrage ist, Leonhard Schilbach zeigt am Beispiel des Autismus, wie kontingent Vorstellungen sozialer Normalität sind, Sibylle Anderl macht auf den revisionsfähigen Status aller normalwissenschaftlichen Selbstverständlichkeiten aufmerksam. Und Levi Israel Ufferfilge beschreibt an jüdischen Schulen einen drastischen Fall eines Ausnahmezustands Normalität als Insel in permanentem Anderssein. Die sieben Intermezzi beantworten schließlich die Frage: »Wann wurde für Sie aus einem Ausnahmezustand Normalität?« Antworten von Gerhard Roth bis Ethel Matala de Mazza.
Häftad, Tyska, 2025
179 kr
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Häftad, Tyska, 2025
184 kr
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Tyska, 2025112 kr
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KI-Agenten wie ChatGPT oder Gemini sind in aller Munde. Viele Debatten springen allerdings zu kurz und landen mitten in der Petersilie. Das Kursbuch hat deshalb Autoren und Autorinnen eingeladen, tiefer zu blicken. Was kann sie nun, die KI – und was können KI-Agenten? Durch das Heft ziehen sich die Fragen nach der Zurechenbarkeit von agentischer KI, nach der Verantwortung und nach der Reflexivität dieser Technik. Sibylle Anderl lässt die große Parade der KI-Agenten aufmarschieren. Benjamin Lange kümmert sich um Ethikfragen und dahinter lauernden Widersprüchen. Hinzu kommen zehn Intermezzi von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren (von ARD-Wettermann Sven Plöger bis zur Cyberstaatsanwältin Jana Ringwald), denen die Frage gestellt wurde, ob sie durch die KI ersetzbar seien. Heraus kamen differenzierte, kompetente Antworten jenseits einer Marketingsprache, die so tut, als sei KI und als seien ihre Anwendungen leistungsfähigere Versionen unserer selbst. Die Fotostrecke von Olaf Unverzart hat es ebenfalls in sich. Er hat ChatGPT/Pro Bilder nach knapper Beschreibung des Bildinhalts generieren lassen und eigenen Fotografien, denen er die Beschreibung entnommen hat, gegenübergestellt. Berit Glanz'' »Islandtief« erzählt diesmal von einem abgestürzten Flugzeug, dessen Wrack durch ein neues ersetzt wurde, nachdem das alte Wrack nicht mehr tauglich war – hier geht''s nicht um KI, aber auch um Sein und Schein, um Bedeutung und ihre Generierung. Peter Felixberger bespricht schließlich in LEGO Thorsten Nagelschmidts neuen Roman Nur für Mitglieder.
Häftad, Tyska
182 kr
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Tyska, 2025112 kr
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Dieses Kursbuch hat einem Umfang von 143 und einer Vakatseite, um es genau zu sagen. Ist das zu viel? Hätten nicht auch weniger gereicht? Oder ist es gar zu wenig? So wichtige Themen auf nur 143 Seiten? Ist es zu sparsam? Oder zu bescheiden? Oder nur zu blöd? Schauen wir genauer hin. Es geht in den Beiträgen dieses Kursbuchs allesamt um das angemessene Maß, und es geht darum, warum es sich nicht finden lässt und wir stets darauf stoßen, etwas sei "zu viel" oder "zu wenig" – und bisweilen wird beides über dasselbe behauptet. Drei Essays seien exemplarisch genannt: Der bekannte Philosoph Wilhelm Schmid plädiert für Askese, also die praktische Einübung eines Maßes. Ob etwas zu viel oder zu wenig ist, ist davon abhängig, was praktikabel ist, was die Frage nach der Angemessenheit nicht suspendiert, sondern praktisch auf sich selbst bezieht. Sibylle Anderl widmet sich der Frage einer kosmischen Asymmetrie, die es erst ermöglicht hat, dass aus dem Urknall überhaupt Substanzen entstanden sind, die die Basis für die materielle Welt darstellen. Nur, weil es bisweilen "zu viel" hiervon und "zu wenig" davon gab, ist es zu Ungleichgewichten gekommen, die sich zu Formen stabilisieren konnten. Annekathrin Kohout beschäftigt sich mit Eruptionen ganz anderer Art, nämlich mit dem Zuviel an Erregungsdynamiken durch Soziale Medien. Olaf Unverzarts Fotokolumne führt dieses Mal nach Katar – in ein Land, in dem alles (zumindest für die Begüterten) aus europäischer Perspektive als ein unglaubliches Zuviel erscheint, ein Zuviel an Luxus, an Ästhetik, an Größe, an Maßlosigkeit. In der VIZUAL-Kolumne visualisiert Jan Schwochow schließlich die Beiträge unterschiedlicher Einkommens- und Vermögensklassen am Steueraufkommen.
Häftad, Tyska, 2026
184 kr
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Tyska, 2026112 kr
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Die Kursbuch-Grundregel lautet: Alles ist möglich, aber die Dinge müssen zusammenpassen. Es gilt also, in einem Heft Ähnlichkeit und Differenz zu kombinieren. Ähnlichkeit sucht das Verbindende, Differenz lässt das Unterschiedliche zu Wort kommen. Das ist die Regel. Auch im Kursbuch 225. Es pluralisiert und diskutiert das Prinzip, alles regeln zu wollen, zu können oder zu müssen. Damit verbunden sind Hoffnung und Absturz, Paradies und Hölle. Das wiederum zieht Fehler, Widersprüche, Dilemmata, aber auch Träume, Visionen und Halluzinationen nach sich. Stefan Kühl macht etwa auf die Funktion von Regelbrüchen in Organisationen aufmerksam. Stefan Kaduk und Dirk Osmetz betonen die Ambivalenz von Regeln, die die Dinge oftmals nicht regeln, sondern verhindern. Markus Hinterleitner verteidigt die Bürokratie gegen naive Kritik. Es ist schon fast eine ausgemachte Regel, Bürokratie unter Verdacht zu stellen. Min Luo beschreibt, wie neuere Entwicklungen der KI beitragen, den Bereich des Sagbaren zugleich zu erweitern und zu beschränken. Margit Weber wundert sich in ihrem Intermezzo, warum die vielen Gleichstellungsregeln so wenig erreicht haben. Armin Nassehi beleuchtet schließlich das Verhältnis zwischen dem Regeln und den Regeln – und stößt auf eine Technologie, die noch weit entfernt ist von Geräten, denen man Intelligenz unterstellt. Nicht zu vergessen: Sibylle Anderl interviewt den Weltraumjournalisten Stefan Hobe und den Astronauten Klaus-Dieter Flade. Im Gespräch werden Regeln um die internationale Organisation der Raumfahrt mit ihren vielfältigen rechtlichen und politischen Bezügen erörtert, aber auch Regeln an Bord. Natürlich dürfen die bewährten Kolumnisten Jan Schwochow (Infografik), Olaf Unverzart (Foto), Berit Glanz (Island) und Peter Felixberger (LEGO) nicht fehlen.
Häftad, Tyska, 2026
184 kr
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Tyska, 2026106 kr
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Emergente Phänomene lassen sich nicht vollständig aus ihren Komponenten erklären. Vielmehr bringt ihr Zusammenspiel etwas hervor, das sich weder aus den Elementen selbst noch aus den Regeln oder Strukturen erklären lässt, die die Elemente zusammenhalten und damit das System ausmachen. Weshalb sich, so Herausgeberin Sibylle Anderl, grundsätzlich sagen lässt: "Immer, wenn sich aus Teilen komplexe neue Strukturen geben, muss man für Neues gewappnet sein. Ein Schwarm ist anders als eine bloße Gruppe Vögel. Ein Stau hat eigene Eigenschaften als nur eine Anzahl von Autos.« Emergenz ist auf jeden Fall mehr als die Summe seiner Teile. Um genau zu sein: 2,11, wenn man 1 und 1 zusammenzählt. Armin Nassehi erklärt: "Emergenz ist eine Erklärung dafür, dass sich die Dinge bisweilen nicht vollständig erklären lassen. Wenn etwa das Leben nicht aus seinen Komponenten oder Bewusstsein nicht allein aus neuronalen Zuständen oder sogar das Denken nicht bloß aus psychischen Zuständen erklärbar sind, bedarf es anderer Erklärungsmuster als das, was sich an einzelnen Komponenten beobachten lässt." Kursbuch as we like it!BWL-Professor Thomas Hutzschenreuter zeigt, warum Unternehmensfusionen öfter scheitern als gelingen. Unternehmenszusammenführungen lassen zwar Neues entstehen, dessen Erfolg liegt aber nicht einfach in der Aufsummierung der Stärken und Schwächen. Ulrich Stock wiederum erklärt am mittlerweile 1500 Jahre alten Schachspiel, warum es dort mehr Möglichkeiten als Teilchen im uns bekannten Universum gibt. Der Zauberer Peter Rawert beschreibt Zauberei als Emergenz auf Bestellung, also als das eigentümliche Gegenteil von Emergenz, und Christian Busch erzählt die Geschichte der Serendipity als Fähigkeit, unbekannte Punkte so zu verbinden, dass man das Unmögliche managen kann. Jan Schwochow macht die Widersprüche gegenwärtiger sozialpolitischer Reformen grafisch sichtbar, und Olaf Unverzarts Bilder von Seilen zeichnen Verbindungen nach, die ihrerseits Neues hervorbringen. Komplettiert wird dieses Kursbuch durch das 18. Islandtief von Berit Glanz, diesmal über die öffentliche Schwimmbadkultur als immatierielles UNESCO-Weltkulturerbe in Island. Sowie durch Peter Felixbergers LEGO-Kolumne, die das Buch »Sprechen« von Daniela Dröscher zum Thema hat.