Sibylle Anderl – författare
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Häftad, Tyska, 2023
148 kr
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Inbunden, Tyska, 2017
235 kr
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Inbunden, Tyska, 2024
249 kr
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Tyska, 2024197 kr
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Sie ist der Feuerball in unserem Teil der Galaxie, ohne sie ist kein Leben auf der Erde. Doch hat sich unser Verhältnis zu ihr in den letzten Jahren gewandelt: War sie früher das Himmelsgestirn, das Orientierung versprach und den Tag bestimmte, ist sie uns heute Drohung. Rücksichtslos brennt sie ganze Landstriche nieder und lässt die Polarkappen schmelzen, vor ihren Strahlen suchen wir Schutz – und zugleich ranken sich utopische Vorstellungen um sie, die scheinbar unendliche Energiequelle.Gemeinsam nähern sich Sibylle Anderl und Claus Leggewie dem Überwältigenden unseres Sterns als naturwissenschaftlichem und kulturgeschichtlichem Fakt. Wer etwas über die Sonne sagen will, kann über die heliozentrischen Kosmologien, Sonnengottheiten, die Funktionsweise von Halbleitern, Solar Geoengineering und Kernfusion nicht schweigen.
Inbunden, Engelska, 2021
589 kr
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Tyska, 201915 kr
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Zu wissen, wie wenig man weiß – so Sibylle Anderl in ihrem Beitrag in Kursbuch 199 –, setze schon einiges an Intelligenz voraus. Aber woher weiß der Einzelne, wie viel oder wenig er weiß? Die eigene Intelligenz adäquat einzuschätzen, fällt dem Individuum scheinbar zunehmend schwer, sodass immer häufiger beobachtet werden kann, dass die weniger Kompetenten zu Selbstüberschätzung neigen, während sich die Leistungsträger von großen Selbstzweifeln gepeinigt sehen. Sibylle Anderl beschreibt die Phänomene des Dunning-Kruger-Effekts und des Hochstapler-Syndroms als Parabel auf die Moderne.
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Tyska, 2021112 kr
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Im Kursbuch stehen 208 Koalitionen auf der Tagesordnung. Gemäß Kursbuchprogrammatik geht es natürlich um Koalitionen ganz unterschiedlicher Natur. In der Politik bis hin zu schlechten Ehen. Jasmin Siri eröffnet den Reigen und rekonstruiert die Geschichte der Regierungskoalitionen in der Bundesrepublik auf Bundesebene – sie zeigt, wie weit man dem anderen entgegenkommen muss, damit er seine Eigenart behalten kann, einem aber nicht zu sehr in die Quere kommt? Georg von Wallwitz beschäftigt sich mit Koalitionen im Wirtschaftsleben, mit sogenannten Mergers&Acquisitions. Wolfgang Schmidbauer weist darauf hin, dass risikobereitere, auf Freiheit der Beteiligten setzende Beziehungen oft fragiler sind als lieblose. Mathias Grote widmet sich der bisweilen merkwürdigen politischen Epistemologie des Blicks auf die Natur – koalierende Kooperation statt Konkurrenz als Naturprinzip, und Alfred Hackensberger rekonstruiert eher pragmatische weltpolitische Koalitionen zwischen Feinden, wenn es der Machtbewirtschaftung dient, vor allem am Beispiel von Verhandlungen mit den Taliban. Armin Nassehi wiederum sucht den kategorischen Imperativ für gelingende Koalitionen. Für die Intermezzi wurden neun Autorinnen und Autoren die Frage gestellt, wann sie einmal eine ungewöhnliche Koalition eingegangen sind. Heike Littgers "Lagerfeuer" führt diesmal zu einem Aromaforscher, in die Queer-Forschung und in die Evolutionsbiologie. Neu ist die Kolumne "Islandtief" von Berit Glanz. Die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, die in Reykjavik lebt, schreibt aus und in, bisweilen auch über Island. Ihre erste Kolumne kommt, wie könnte es in Island anders sein, aus der Blauen Lagune.
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Tyska, 2022108 kr
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Die Unterscheidung zwischen Ausnahmezustand und Normalität wird immer schwieriger. Oder sagen wir, ist kaum mehr möglich. Ist die COVID-Pandemie noch Ausnahmezustand oder schon längst Normalität? Grenzen verschwimmen. Wahrnehmung zerfasert. Alles könnte auch anders sein. In diesem Kursbuch geht es um das Verhältnis von Normalität und ihrem Gegenüber, über das Verhältnis von Ausnahmezustand und Normalität, um den Ausnahmezustand Normalität.Gemeinsam ist allen Beiträgen, dass sie sich nicht auf das Spiel einlassen, den Ausnahmezustand durch eine wie auch immer geartete Normalität heilen zu wollen. Horst Bredekamp etwa pocht auf den Ausnahmezustand, den das ästhetische Erleben hervorbringen kann, Carolin Müller-Spitzer macht deutlich, dass die Herstellung sprachlicher Normalzustände eine Machtfrage ist, Leonhard Schilbach zeigt am Beispiel des Autismus, wie kontingent Vorstellungen sozialer Normalität sind, Sibylle Anderl macht auf den revisionsfähigen Status aller normalwissenschaftlichen Selbstverständlichkeiten aufmerksam. Und Levi Israel Ufferfilge beschreibt an jüdischen Schulen einen drastischen Fall eines Ausnahmezustands Normalität als Insel in permanentem Anderssein. Die sieben Intermezzi beantworten schließlich die Frage: »Wann wurde für Sie aus einem Ausnahmezustand Normalität?« Antworten von Gerhard Roth bis Ethel Matala de Mazza.
Häftad, Tyska, 2025
174 kr
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Häftad, Tyska, 2025
179 kr
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Tyska, 2025112 kr
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KI-Agenten wie ChatGPT oder Gemini sind in aller Munde. Viele Debatten springen allerdings zu kurz und landen mitten in der Petersilie. Das Kursbuch hat deshalb Autoren und Autorinnen eingeladen, tiefer zu blicken. Was kann sie nun, die KI - und was konnen KI-Agenten? Durch das Heft ziehen sich die Fragen nach der Zurechenbarkeit von agentischer KI, nach der Verantwortung und nach der Reflexivitat dieser Technik. Sibylle Anderl lasst die groe Parade der KI-Agenten aufmarschieren. Benjamin Lange kummert sich um Ethikfragen und dahinter lauernden Widerspruchen. Hinzu kommen zehn Intermezzi von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren (von ARD-Wettermann Sven Ploger bis zur Cyberstaatsanwaltin Jana Ringwald), denen die Frage gestellt wurde, ob sie durch die KI ersetzbar seien. Heraus kamen differenzierte, kompetente Antworten jenseits einer Marketingsprache, die so tut, als sei KI und als seien ihre Anwendungen leistungsfahigere Versionen unserer selbst. Die Fotostrecke von Olaf Unverzart hat es ebenfalls in sich. Er hat ChatGPT/Pro Bilder nach knapper Beschreibung des Bildinhalts generieren lassen und eigenen Fotografien, denen er die Beschreibung entnommen hat, gegenubergestellt. Berit Glanz' Islandtief erzahlt diesmal von einem abgesturzten Flugzeug, dessen Wrack durch ein neues ersetzt wurde, nachdem das alte Wrack nicht mehr tauglich war - hier geht's nicht um KI, aber auch um Sein und Schein, um Bedeutung und ihre Generierung. Peter Felixberger bespricht schlielich in LEGO Thorsten Nagelschmidts neuen Roman Nur fur Mitglieder.
Häftad, Tyska
182 kr
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Tyska, 2025108 kr
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Dieses Kursbuch hat einem Umfang von 143 und einer Vakatseite, um es genau zu sagen. Ist das zu viel? Hatten nicht auch weniger gereicht? Oder ist es gar zu wenig? So wichtige Themen auf nur 143 Seiten? Ist es zu sparsam? Oder zu bescheiden? Oder nur zu blod? Schauen wir genauer hin. Es geht in den Beitragen dieses Kursbuchs allesamt um das angemessene Ma, und es geht darum, warum es sich nicht finden lasst und wir stets darauf stoen, etwas sei "e;zu viel"e; oder "e;zu wenig"e; - und bisweilen wird beides uber dasselbe behauptet. Drei Essays seien exemplarisch genannt: Der bekannte Philosoph Wilhelm Schmid pladiert fur Askese, also die praktische Einubung eines Maes. Ob etwas zu viel oder zu wenig ist, ist davon abhangig, was praktikabel ist, was die Frage nach der Angemessenheit nicht suspendiert, sondern praktisch auf sich selbst bezieht. Sibylle Anderl widmet sich der Frage einer kosmischen Asymmetrie, die es erst ermoglicht hat, dass aus dem Urknall uberhaupt Substanzen entstanden sind, die die Basis fur die materielle Welt darstellen. Nur, weil es bisweilen "e;zu viel"e; hiervon und "e;zu wenig"e; davon gab, ist es zu Ungleichgewichten gekommen, die sich zu Formen stabilisieren konnten. Annekathrin Kohout beschaftigt sich mit Eruptionen ganz anderer Art, namlich mit dem Zuviel an Erregungsdynamiken durch Soziale Medien. Olaf Unverzarts Fotokolumne fuhrt dieses Mal nach Katar - in ein Land, in dem alles (zumindest fur die Beguterten) aus europaischer Perspektive als ein unglaubliches Zuviel erscheint, ein Zuviel an Luxus, an Asthetik, an Groe, an Malosigkeit. In der VIZUAL-Kolumne visualisiert Jan Schwochow schlielich die Beitrage unterschiedlicher Einkommens- und Vermogensklassen am Steueraufkommen.
Häftad, Tyska, 2026
184 kr
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Tyska, 2026109 kr
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Die Kursbuch-Grundregel lautet: Alles ist moglich, aber die Dinge mussen zusammenpassen. Es gilt also, in einem Heft Ahnlichkeit und Differenz zu kombinieren. Ahnlichkeit sucht das Verbindende, Differenz lasst das Unterschiedliche zu Wort kommen. Das ist die Regel. Auch im Kursbuch 225. Es pluralisiert und diskutiert das Prinzip, alles regeln zu wollen, zu konnen oder zu mussen. Damit verbunden sind Hoffnung und Absturz, Paradies und Holle. Das wiederum zieht Fehler, Widerspruche, Dilemmata, aber auch Traume, Visionen und Halluzinationen nach sich. Stefan Kuhl macht etwa auf die Funktion von Regelbruchen in Organisationen aufmerksam. Stefan Kaduk und Dirk Osmetz betonen die Ambivalenz von Regeln, die die Dinge oftmals nicht regeln, sondern verhindern. Markus Hinterleitner verteidigt die Burokratie gegen naive Kritik. Es ist schon fast eine ausgemachte Regel, Burokratie unter Verdacht zu stellen. Min Luo beschreibt, wie neuere Entwicklungen der KI beitragen, den Bereich des Sagbaren zugleich zu erweitern und zu beschranken. Margit Weber wundert sich in ihrem Intermezzo, warum die vielen Gleichstellungsregeln so wenig erreicht haben. Armin Nassehi beleuchtet schlielich das Verhaltnis zwischen dem Regeln und den Regeln - und stot auf eine Technologie, die noch weit entfernt ist von Geraten, denen man Intelligenz unterstellt. Nicht zu vergessen: Sibylle Anderl interviewt den Weltraumjournalisten Stefan Hobe und den Astronauten Klaus-Dieter Flade. Im Gesprach werden Regeln um die internationale Organisation der Raumfahrt mit ihren vielfaltigen rechtlichen und politischen Bezugen erortert, aber auch Regeln an Bord. Naturlich durfen die bewahrten Kolumnisten Jan Schwochow (Infografik), Olaf Unverzart (Foto), Berit Glanz (Island) und Peter Felixberger (LEGO) nicht fehlen.
Häftad, Tyska, 2026
179 kr
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Tyska, 2026106 kr
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Emergente Phanomene lassen sich nicht vollstandig aus ihren Komponenten erklaren. Vielmehr bringt ihr Zusammenspiel etwas hervor-, das sich weder aus den Elementen selbst noch aus den Regeln oder Strukturen erklaren lasst, die die Elemente zusammenhalten und damit das System ausmachen. Weshalb sich, so Herausgeberin Sibylle Anderl, grundsatzlich sagen lasst: "e;Immer, wenn sich aus Teilen komplexe neue Struk-turen geben, muss man fur Neues gewappnet sein. Ein Schwarm ist anders als eine bloe Gruppe Vogel. Ein Stau hat eigene Eigenschaften als nur eine Anzahl von Autos. Emergenz ist auf jeden Fall mehr als die Summe seiner Teile. Um genau zu sein: 2,11, wenn man 1 und 1 zusammenzahlt. Armin Nassehi erklart: "e;Emergenz ist eine Erklarung dafur, dass sich die Dinge bisweilen nicht vollstandig erklaren lassen. Wenn etwa das Leben nicht aus seinen Komponenten oder Bewusstsein nicht al-lein aus neuronalen Zustanden oder sogar das Denken nicht blo aus psychischen Zustanden erklarbar sind, bedarf es anderer Erklarungs-muster als das, was sich an einzelnen Komponenten beobachten lasst."e; Kursbuch as we like it!BWL-Professor Thomas Hutzschenreuter zeigt, warum Unternehmensfusionen ofter scheitern als gelingen. Unternehmenszusammenfu hrungen lassen zwar Neues entstehen, dessen Erfolg liegt aber nicht einfach in der Aufsummierung der Sta rken und Schwa chen. Ulrich Stock wiederum erklart am mittlerweile 1500 Jahre alten Schachspiel, warum es dort mehr Mo glichkeiten als Teilchen im uns bekannten Universum gibt. Der Zauberer Peter Rawert beschreibt Zauberei als Emergenz auf Bestellung, also als das eigentumliche Gegenteil von Emergenz, und Christian Busch erza hlt die Geschichte der Serendipity als Fahigkeit, unbekannte Punkte so zu verbinden, dass man das Unmogliche managen kann. Jan Schwochow macht die Widerspruche gegenwa rtiger sozialpolitischer Reformen grafisch sichtbar, und Olaf Unverzarts Bilder von Seilen zeichnen Verbindungen nach, die ihrerseits Neues hervorbringen. Komplettiert wird dieses Kursbuch durch das 18. Islandtief von Berit Glanz, diesmal u ber die offentliche Schwimmbadkultur als immatierielles UNESCO-Weltkulturerbe in Island. Sowie durch Peter Felixbergers LEGO-Kolumne, die das Buch Sprechen von Daniela Dro scher zum Thema hat.