Sieglinde Sparre – författare
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PDF, Tyska, 2017623 kr
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Spätmoderne Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Dies zeigt sich auf der Phänomenebene der Grabgestaltung ebenso wie in der rituellen Begehung des letzten Abschieds. Seit einigen Jahren positionieren sich beide Großkirchen auf dem Markt sepulkraler Möglichkeiten mit ihren Kirchenkolumbarien bzw. Urnenkirchen: Als Reaktion auf die Anonymisierung in der Bestattungskultur und den Prozess der Kirchenumnutzung ist die namentliche Beisetzung in sakralem Ambiente nun wieder möglich.In dieser Studie wird dargelegt, wie durch die sepulkrale Nutzung von Gotteshäusern kirchliche Handlungsfelder im Spannungsfeld von Architektur, Liturgie, Seelsorge und Erinnerungskultur Gestalt annehmen.
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PDF, Tyska, 2016408 kr
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Friedhöfe sind Trauerorte und langlebige Biotope des regionalen Gedächtnisses. Denn Grabmale erzählen nicht nur Familiengeschichte, sondern auch Stadtgeschichte. Die Geschichte eines Gemeinwesens ist immer auch die Geschichte von Toten und Totengedenken. Die Toten und ihre letzten Ruhestätten gehören nicht nur den Angehörigen. Im kulturellen Gedächtnis mischen sich Privates und Öffentliches, Grabstelle und öffentlicher Raum. Gedächtnis bekommt hier eine räumliche Gestalt, es kann begangen werden. Kirchen und Kommunen sind als Friedhofsträger und Erinnerungsgemeinschaften herausgefordert, diese Bedarfe in eine sinnvolle Gestalt zu überführen. In interdisziplinärer Weite werden aus sozialwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und theologischer Perspektive die sepulkral-memorialen Formen diskutiert und ausgelotet.
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PDF, Tyska, 201454 kr
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Der rasante Wandel in der Sepulkralkultur äußert sich auch im Blick auf die Räume, die kulturell für Tote vorgesehen sind. In jüngster Zeit bieten die Kirchen auf dem Markt alternativer Bestattungsformen vereinzelt auch ihre Sakralräume für Bestattungen an. In Kirchgebäuden, die nicht mehr oder nur noch teilweise liturgisch genutzt werden, entstehen Kolumbarien oder Urnenkirchen. Seit 2006 in Marl und Aachen in ehemaligen Pfarrkirchen Kolumbarien eingerichtet wurden, begann in der Bestattungskultur gewissermaßen ein neues Zeitalter.Mittlerweile gibt es gut drei Dutzend dieser Kirchenkolumbarien, etliche sind in Planung. Man knüpft hier an religionskulturell Bekanntes an – manches muss aber auch ganz neu gedacht werden. Was bieten diese besonderen Orte für die Predigt, für die Seelsorge und für die Liturgie? Die Beiträge in diesem Band diskutieren die Herausforderungen, die sich mit dem noch jungen Phänomen der Kirchenkolumbarien für die kirchliche Praxis stellen.
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Tillfälligt slut