Stefan Bruckl – författare
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PDF, Tyska, 2021549 kr
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Der Meta-Roman: von Mark Danielewski, Raymond Federman und Wolf Haas bis zu J. J. Abrams''/Doug Dorsts "S. – Das Schiff des Theseus".Vor allem in der literarischen ''Postmoderne'' zeigt sich unter dem in der Forschung bis heute inflationär benutzten, aber nicht klar definierten Begriff der ''Metafiktion'' eine deutliche Tendenz, nicht mehr Figuren, Handlungen und erzählte Welten zu fokussieren, sondern vielmehr Modalitäten, Funktionen und narrative Vermittlungsformen zu reflektieren. Damit wird das Erzählen selbst sowie die Fiktionsbildung ins Zentrum gerückt, aber auch die Textualität und Medialität fiktionaler Prosa werden autoreflexiv thematisiert. Die Offenlegung narrativer Illusionsbildung unterminiert dabei auf sehr unterschiedliche Weise scheinbar feste Zuschreibungen in der Erzähltheorie – wie Erzählinstanzen, Erzählebenen, ästhetischeIllusion – und führt in extremen Fällen geradezu in ihre Destruktion.Der Sammelband stellt einen ersten Versuch der Bestandsaufnahme des experimentellen Romans im Zeichen der Metafiktion dar. Er will den Blick schärfen für die bedeutungs-konstituierenden Aspekte der Spezifik materiell-medialer Repräsentationen und ihrer narrativen Funktionalisierungen in META-Romanen. Neben Einzelanalysen bringt der Band anschlussfähige Konzepte der Differenzierung und Funktionalisierung verschiedener Meta-Phänomene und eine typologische Systematisierung der differenten Formen des experimentellen Romans seit den 1960er Jahren.
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PDF, Tyska, 2022327 kr
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Die Postmoderne ist vorbei. Gleichzeitig erlebt eines ihrer prägenden Erzählverfahren eine kleine Renaissance in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: die Metafiktion.Ersichtlich wird dies an einigen Beispielen: Wolf Haas'' "Verteidigung der Missionarsstellung" (2012), Daniel Kehlmanns "Ruhm" (2009) und Felicitas Hoppes "Hoppe" (2012). Allerdings ist immer noch nicht geklärt, was der Begriff Metafiktion genau umreist. Die Bezeichnung avancierte zum Modewort der Literaturwissenschaften und zum Synonym von Selbstreflexivität aller Art. Häufig bekommen auch visuelle Textphänomene dieses Prädikat verliehen, trotz ihrer unterschiedlichen Funktionsweise. Metatextuelle Romane wie Raymond Federmans "Double or Nothing" (1971), Danielewskis "House of Leaves" (2000) oder Doug Dorsts und J. J. Abrams'' "S. Ship of Theseus" ''erzählen'' auch durch ihr deviantes visuelles Erscheinungsbild. Solche Texte erleben seit etwa 2000 einen signifikanten Aufschwung – gleichzeitig fehlt ein narratologisches Analyseinstrumentarium fast vollständig. Diese Monografie erarbeitet Definition, Formen und Funktionen von Metafiktion und Metatextualität, indem sie mit der Forschungstradition bricht. Außerdem werden die Erzählverfahren in der Literaturgeschichte verortet.