Stefan Schroder – författare
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Die Entwicklung freigeistiger Organisationen in Deutschland nach 1945 ist bislang unter dem Radarschirm der Sozial- und Kulturwissenschaften geblieben. Dabei lassen sich gerade seit der humanistischen Wende in den 1980er Jahren dynamische Wandlungsprozesse innerhalb der Szene wahrnehmen, deren Untersuchung einen wichtigen Beitrag zu interdisziplinären Debatten und öffentlichen Diskursen um das Verhältnis von Religion und Säkularität in der Gegenwart leisten kann.
Diese Grounded Theory geleitete Studie entwickelt in diesem Zusammenhang eine Organisationstypologie, mit deren Hilfe nicht nur weltanschauliche Entwicklungen und strategische Spannungen innerhalb der gegenwärtigen freigeistigen Szene offengelegt, sondern auch gängige säkularisierungstheoretische Wahrnehmungsmuster des Gegenstandsfeldes hinterfragt und reinterpretiert werden. Der Fokus liegt dabei auf einer Ethnografie des Humanistischen Verbandes Deutschlands und der Giordano Bruno Stiftung. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, das von der einen freigeistigen oder humanistischen „Bewegung“ nicht die Rede sein kann.
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Die Entwicklung freigeistiger Organisationen in Deutschland nach 1945 ist bislang unter dem Radarschirm der Sozial- und Kulturwissenschaften geblieben. Dabei lassen sich gerade seit der humanistischen Wende in den 1980er Jahren dynamische Wandlungsprozesse innerhalb der Szene wahrnehmen, deren Untersuchung einen wichtigen Beitrag zu interdisziplinären Debatten und öffentlichen Diskursen um das Verhältnis von Religion und Säkularität in der Gegenwart leisten kann.
Diese Grounded Theory geleitete Studie entwickelt in diesem Zusammenhang eine Organisationstypologie, mit deren Hilfe nicht nur weltanschauliche Entwicklungen und strategische Spannungen innerhalb der gegenwärtigen freigeistigen Szene offengelegt, sondern auch gängige säkularisierungstheoretische Wahrnehmungsmuster des Gegenstandsfeldes hinterfragt und reinterpretiert werden. Der Fokus liegt dabei auf einer Ethnografie des Humanistischen Verbandes Deutschlands und der Giordano Bruno Stiftung. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, das von der einen freigeistigen oder humanistischen „Bewegung“ nicht die Rede sein kann.
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Ferdinand von Saar (1833 - 1906), zwischen Biedermeier und Moderne stehend, hat mit seinem Werk Anteil an beiden Epochen und liefert damit überdies einen sehr eigenständigen Beitrag zur realistischen Erzählkunst, in dem tiefe Lebenswahrheit und scharfe Gesellschaftskritik mit hoher künstlerischer Darstellung und Form sich vereinigen. Sein Werk ist bis heute nicht gewürdigt. Es wird nun einzeln in einer Reihe von Monographien historisch-kritisch herausgegeben. Jeder Band bietet neben dem kritischen Text eine ausführliche Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie eine eingehende Deutung. Methodisch neuartig ist die bewußte Verbindung von Edition und Interpretation.
Die Erzählung "Ginevra", 1890 erstmals erschienen, spiegelt das alte Thema von Schein und Sein vor dem Hintergrund der Zeit- und Moralgeschichte der Biedermeierzeit wider. Ein unzeitgemäßes und zerbrechendes Liebesideal wird verwoben mit symbolischen Bezügen, die von der mittelalterlichen hohen Minne über die italienische Renaissance bis zum russischen Realismus reichen. Bemerkenswert ist, daß hier - ein seltener Fall - die Handschrift vorliegt; sie ist in allen Textbewegungen (mit integralem Apparat) wiedergegeben.
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Die Patientensicherheit im Gesundheitswesen bedarf trotz aller Fortschritte weiterer Verbesserungen. Angesichts der zunehmenden sozio-technischen Komplexität sind neue Strategien und Instrumente notwendig. Dieses Buch präsentiert mit dem Konzept Safety-II wertvolle Ansätze, etablierte Methoden und praktische Erfahrungen aus Forschung und klinischer Praxis, um die Patientensicherheit im klinischen Alltag zu verbessern. Ziel von Safety-II ist die Stärkung der Resilienz von Organisationen, Teams und klinischen Prozessen durch individuell an das konkrete Klinikgeschehen angepasste Maßnahmen. Neben Theorie und Methodik wird auch die empirische Bewährung von Safety-II anhand von zwei Fallbeispielen illustriert.