Steffie Schmidt – författare
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Del 210 - Beiträge zur historischen Theologie
Geschichtsschreibung und Täufertum
Reformatorische Vielfalt als narrative Herausforderung 1672-1848
Inbunden, Tyska, 2025
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Im Rückblick auf die eigenen reformatorischen Anfänge stellte der Umgang mit den sogenannten (Wieder-)Täufern seit jeher eine ernst zu nehmende Herausforderung für lutherische und reformierte Geschichtsschreiber dar. Zu nah hatten sich prominente Täuferführer im Umfeld der großen Reformatoren bewegt, deren Glaubwürdigkeit sie zu erschüttern drohten. Dass narrative Abgrenzung geboten schien, ist auf dem Höhepunkt der Glaubensstreitigkeiten daher nicht erstaunlich. Was passierte aber mit diesen Erzählmustern, als Pietismus und Aufklärung nicht nur in Kirche und Gesellschaft ein Umdenken anstießen, sondern auch der Geschichtsschreibung neue Impulse verliehen? Wer beschäftigte sich überhaupt noch mit der täuferischen Vergangenheit und warum? Steffie Schmidt geht diesen Fragen nach, indem sie Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der täuferischen Geschichte zwischen 1672 und 1848 identifiziert und davon ausgehend die Entwicklung überkommener Narrative in einer von Brüchen und Transformationen gekennzeichneten Epoche nachverfolgt.
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The Nordic kingdoms Denmark-Norway and Sweden are two of the most important Lutheran countries in early modern times. Although the impact of the universities on the development of Lutheranism has been stressed, the interaction between the Lutheran North and the Holy Roman Empire has hardly been examined from the perspective of educational history so far. This study aims at enhancing the confessional profile of the Scandinavian kingdoms with respect to academic theology using the example of their oldest universities in Copenhagen and Uppsala. Beginning with the legal reorganization of the universities after the Reformation, the teaching at the faculties of theology is outlined. Contacts between Scandinavian and German theologians indicate how Nordic scholars participated in Lutheran communication structures in general and how they were involved in the specific Lutheran culture of debate in particular. The comparative focus of this study sheds light on academic Lutheran interaction in an international context and raises awareness both for varieties and for similarities within early modern Lutheranism.