Stephan Braese – författare
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PDF, Tyska, 2013471 kr
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PDF, Tyska, 2013449 kr
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Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unmögliches - eine Satire über Juden und SS. «! »Scheinbar Unmögliches« - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen »über Juden und SS. « Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations geschichtlichen Konstanten
Häftad, Tyska, 1996
611 kr
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Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unmögliches - eine Satire über Juden und SS. «! »Scheinbar Unmögliches« - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen »über Juden und SS. « Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations geschichtlichen Konstanten
Häftad, Tyska, 1998
558 kr
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Die Tatsache, daß es die deutsche Sprache war, in der die nationalsozialistische Vernichtungspolitik erdacht, propagiert und mit beispielloser Effizienz durchgeführt wurde, hat - nicht nur unter Überlebenden - nachhaltigen Zweifel daran geweckt, ob sie fortan noch als Medium poetischer Arbeit zu gebrauchen sei. Wenn das zentrale Moment poetischer Anstrengung darin bestand, "einer großen humanen Sache zu dienen" (W. Hildesheimer) - konnte dies möglich bleiben in einer Sprache, der jetzt die "Endlösung" unabtrennbar zugehörte? Wie deutschsprachige Autoren auf diese Herausforderung reagiert haben, steht im Mittelpunkt der in diesem Band versammelten Untersuchungen von Wissenschaftlern aus Israel, Deutschland und der Schweiz. Ihr Blick auf Werke von Irmgard Keun und Johannes Bobrowski, George Tabori und Alexander Kluge, aber auch auf jüngere Texte von Autoren wie Georges-Arthur Goldschmidt, Ruth Klüger, W. G. Sebald und Christoph Ransmayr verdeutlicht, in welchem Maß das Bewußtsein von einer "Sprache der Täter" poetische Arbeit - wenn auch meist abseits des literarischen Mainstreams - bis heute prägt.
Inbunden, Tyska, 2024
1 401 kr
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Das Handbuch bietet eine anhand von 6 Paradigmen entfaltete Darstellung deutschsprachig-jüdischer Literatur seit der Aufklärung. Ausgangspunkt ist die These, dass jüdisches Denken und deutschsprachig-jüdische Literatur nicht primär assimilatorisch an literarischen und wissenschaftlichen Entwicklungen im deutschsprachigen Raum partizipierten, sondern diese in dialogischer Weise und Impulse gebend maßgeblich mitkonstituiert haben. Der Band Sprachkulturen befasst sich mit den politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen die deutsche Sprache in jüdischen Lebenswelten geteilt wurde und ihre Literatur sowie die Praxis jüdischer Mehrsprachigkeit prägte. Er analysiert exemplarisch diese Sprachkulturen im jeweiligen historischen Gegenüber zur Deutschsprachigkeit der Mehrheitsgesellschaft und als produktiven literarischen Ausdruck jüdischer Selbstbehauptung und jüdischen Selbstverständnisses.Dies ist ein Open-Access-Buch.
Inbunden, Tyska, 2026
675 kr
Kommande
Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gerät der sich gerade geographisch und qualitativ erweiternde Kolonialismus unter öffentlichen Druck. In den sich neu formierenden bürgerlichen Öffentlichkeiten West- und Mitteleuropas wird eine zusehends entschiedenere Kritik am Kolonialismus und seiner in Europa prominentesten Erscheinungsform, dem Sklavenhandel, laut. An dieser Kritik haben jüdische Intellektuelle einen wesentlichen Anteil.Das Buch zeigt an genauen Lektüren der Schriften dreier prominenter jüdischer Autoren auf, unter welchen Bedingungen, mit welcher Motivation und mit welchen Argumenten jüdische Stimmen in den Jahrzehnten vor und nach 1800 an dieser öffentlichen Debatte teilhatten. Moses Mendelssohn begegnet im weithin und lebhaft diskutierten Unternehmen einer „bürgerlichen Verbesserung der Juden“ dem Projekt einer kaum verhüllten internen Kolonisierung – gerichtet gegen die jüdische Gemeinschaft –, dessen Diskussion in hohem Tempo in die Vorschläge der Deportation der Juden auf „wüste Inseln“ mündet. Saul Ascher flankiert seinen Abwehrkampf gegen die einsetzende Rassifizierung der Juden etwa durch Fichte mit der Übersetzung von Henri Grégoires Klassiker „De la Littérature des Nègres“; Grégoire hatte wie kaum ein anderer französischer Politiker während der Jahre der Revolution für die bürgerliche Gleichstellung von Juden und die Befreiung der Sklaven zugleich gekämpft. Heinrich Heine schließlich begriff die ihn umgebenden sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen zusehends als Erscheinungen einer integralen kolonialen Welt. Im Verlauf seiner akribischen Beobachtungen der aktuellen Zeitläufte wird für ihn immer unabweisbarer, welche konstitutive – und zerstörerische – Rolle der Kolonialismus für die Moderne gespielt hat.Die Lektüren demonstrieren nicht nur eindrücklich den Ort dieser Autoren im Antikolonialismus ihrer Zeit; sie legen vor allem offen, in wie hohem Maß sowohl die subjektgeschichtliche als auch die historische jüdische Erfahrung den unhintergehbaren Grund für ihre Positionen legte.
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PDF, Tyska, 2016408 kr
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Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Hildesheimer am 9. Dezember 2016: Die erste umfassende Biographie eines der wichtigsten Autoren nach 1945.Wolfgang Hildesheimer ist nicht nur einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit, sondern er war auch eine zentrale Stimme des politisch engagierten Bürgertums. Als Sohn jüdischer Eltern verließ er Deutschland 1933 in Richtung England und Palästina. Nach dem Krieg arbeitete er als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen und wurde Mitglied der Gruppe 47. Stephan Braese zeichnet die biographischen Stationen nach und stellt Werk und Leben von Wolfgang Hildesheimer in den Kontext von Geschichte und Diskursen.Hildesheimers multikulturelle Erfahrung, sein emphatisches Bekenntnis zur Psychoanalyse, seine Experimente mit einer Verschmelzung von Literatur, Musik und bildender Kunst, aber auch seine Haltung zur deutschen NS-Vergangenheit schufen die Grundlage für ein unverwechselbares künstlerisches Werk. Öffentliche Stellungnahmen zu einer Vielzahl kontrovers diskutierter Themen zeigen Hildesheimer zugleich als engagierten Bürger und Intellektuellen. Im Prisma der Biographie, die eine Vielzahl bisher ungedruckter Quellen auswertet, entsteht so zugleich ein Porträt der alten Bundesrepublik, insbesondere ihrer kulturellen, aber auch ihrer politischen Verhältnisse. Vor allem jedoch macht Stefan Braese erkennbar, was Hildesheimers Wirken bestimmte: die unablässige Arbeit daran, jenen Bruch zu überwinden, der die deutsche Kultur in den Jahren der NS-Herrschaft von den internationalen Entwicklungen abgespalten hatte.
493 kr
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PDF, Tyska, 2024471 kr
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Jazz übte eine eminente kulturelle Wirkung auf zahlreiche Sphären der neuen Öffentlichkeit Deutschlands nach der Befreiung 1945 aus und wurde zum Ausdruck eines komplexen Zeit- und Lebensgefühls, das weit über Liebhaberkreise hinaus Einfluss auch auf Literatur und Film, Debatten und Diskurse genommen hat.Das Buch zeigt in konzisen Lektüren der unterschiedlichsten Zeugnisse – von Fan-Zines und Leserbriefen über Essays und Sachliteratur, Romane, Hörspiele und Filme bis zu Zeitschriften wie "twen" oder mündlichen Überlieferungen aus der "Exi"-Jugendszene –, in welchem Maß Jazz durch seine enge Verknüpfung mit der radikal kritischen, dabei zugleich ''zurückgenommenen'' Haltung des amerikanischen Cool gegenkulturelle Virulenz zum restaurativen Geist der Adenauer-Ära entfaltet hat. Zugleich wird deutlich, dass diese Virulenz durch die besonderen Bedingungen im Westdeutschland der Nachkriegsjahre spezifisch aufgerufen wurde. Zu diesen gerade an diesem Ort relevanten, letztlich unvermeidlichen Bedeutungsfeldern gerieten vor allem die Frage nach dem Rassismus, die Frage nach der nationalen ''Identität'' und schließlich die Revision des Verhältnisses von Ethik und Ästhetik durch eine radikale Ausdruckskultur.Jazz wird erkennbar als genuiner Ausdruck eines zutiefst skeptischen Lebensgefühls – bis die charakteristische Haltung des Cool durch die des lautstarken und aktivistischen Protestes einschließlich der sie begleitenden neuen musikalischen Soundtracks abgelöst wurde.