Stephan Braese – författare
Visar alla böcker från författaren Stephan Braese. Handla med fri frakt och snabb leverans.
5 produkter
5 produkter
Häftad, Tyska, 1996
613 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unmögliches - eine Satire über Juden und SS. «! »Scheinbar Unmögliches« - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen »über Juden und SS. « Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations geschichtlichen Konstanten
Häftad, Tyska, 1998
560 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Tatsache, dass es die deutsche Sprache war, in der die nationalsozialistische Vernichtungspolitik erdacht, propagiert und mit beispielloser Effizienz durchgefuhrt wurde, hat - nicht nur unter Uberlebenden - nachhaltigen Zweifel daran geweckt, ob sie fortan noch als Medium poetischer Arbeit zu gebrauchen sei. Wenn das zentrale Moment poetischer Anstrengung darin bestand, "einer grossen humanen Sache zu dienen" (W. Hildesheimer) - konnte dies moglich bleiben in einer Sprache, der jetzt die "Endlosung" unabtrennbar zugehorte? Wie deutschsprachige Autoren auf diese Herausforderung reagiert haben, steht im Mittelpunkt der in diesem Band versammelten Untersuchungen von Wissenschaftlern aus Israel, Deutschland und der Schweiz.
Inbunden, Tyska, 2024
1 405 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Handbuch bietet eine anhand von 6 Paradigmen entfaltete Darstellung deutschsprachig-jüdischer Literatur seit der Aufklärung. Ausgangspunkt ist die These, dass jüdisches Denken und deutschsprachig-jüdische Literatur nicht primär assimilatorisch an literarischen und wissenschaftlichen Entwicklungen im deutschsprachigen Raum partizipierten, sondern diese in dialogischer Weise und Impulse gebend maßgeblich mitkonstituiert haben. Der Band Sprachkulturen befasst sich mit den politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen die deutsche Sprache in jüdischen Lebenswelten geteilt wurde und ihre Literatur sowie die Praxis jüdischer Mehrsprachigkeit prägte. Er analysiert exemplarisch diese Sprachkulturen im jeweiligen historischen Gegenüber zur Deutschsprachigkeit der Mehrheitsgesellschaft und als produktiven literarischen Ausdruck jüdischer Selbstbehauptung und jüdischen Selbstverständnisses.Dies ist ein Open-Access-Buch.
Inbunden, Tyska, 2026
645 kr
Kommande
Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gerät der sich gerade geographisch und qualitativ erweiternde Kolonialismus unter öffentlichen Druck. In den sich neu formierenden bürgerlichen Öffentlichkeiten West- und Mitteleuropas wird eine zusehends entschiedenere Kritik am Kolonialismus und seiner in Europa prominentesten Erscheinungsform, dem Sklavenhandel, laut. An dieser Kritik haben jüdische Intellektuelle einen wesentlichen Anteil.Das Buch zeigt an genauen Lektüren der Schriften dreier prominenter jüdischer Autoren auf, unter welchen Bedingungen, mit welcher Motivation und mit welchen Argumenten jüdische Stimmen in den Jahrzehnten vor und nach 1800 an dieser öffentlichen Debatte teilhatten. Moses Mendelssohn begegnet im weithin und lebhaft diskutierten Unternehmen einer „bürgerlichen Verbesserung der Juden“ dem Projekt einer kaum verhüllten internen Kolonisierung – gerichtet gegen die jüdische Gemeinschaft –, dessen Diskussion in hohem Tempo in die Vorschläge der Deportation der Juden auf „wüste Inseln“ mündet. Saul Ascher flankiert seinen Abwehrkampf gegen die einsetzende Rassifizierung der Juden etwa durch Fichte mit der Übersetzung von Henri Grégoires Klassiker „De la Littérature des Nègres“; Grégoire hatte wie kaum ein anderer französischer Politiker während der Jahre der Revolution für die bürgerliche Gleichstellung von Juden und die Befreiung der Sklaven zugleich gekämpft. Heinrich Heine schließlich begriff die ihn umgebenden sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen zusehends als Erscheinungen einer integralen kolonialen Welt. Im Verlauf seiner akribischen Beobachtungen der aktuellen Zeitläufte wird für ihn immer unabweisbarer, welche konstitutive – und zerstörerische – Rolle der Kolonialismus für die Moderne gespielt hat.Die Lektüren demonstrieren nicht nur eindrücklich den Ort dieser Autoren im Antikolonialismus ihrer Zeit; sie legen vor allem offen, in wie hohem Maß sowohl die subjektgeschichtliche als auch die historische jüdische Erfahrung den unhintergehbaren Grund für ihre Positionen legte.
480 kr
Skickas inom 3-6 vardagar