Stephan Nachtsheim – författare
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PDF, Tyska, 20181 283 kr
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Band 4 der Gesammelten Schriften enthält hauptsächlich Hans Wagners Aufsätze zur Philosophie der Antike, insbesondere zu Platon und Aristoteles. Abgedruckt ist daneben Die Aesthetik der Tragödie von Aristoteles bis Schiller (1986).Hans Wagner hat sich seit der Dissertation (1947) immer wieder mit den Klassikern der Philosophiegeschichte auseinandergesetzt. Stets geschah dies im Zusammenhang mit den eigenen transzendentalphilosophisch-systematischen Problemstellungen. Das gilt auch für die hier versammelten Schriften. Im Wechselbezug systematischer und philosophiehistorischer Arbeit und in souveräner Beherrschung des notwendigen philologischen Instrumentariums sind in präzisen mitphilosophierenden Analysen erhellende Studien entstanden. Wagner trägt mit ihnen nicht nur zu einem besseren Verständnis der behandelten Texte, sondern in etlichen Fällen auch zur Lösung umstrittener Text- und Übersetzungsfragen bei.
Inbunden, Tyska, 1992
1 492 kr
Tillfälligt slut
Der früh verstorbene Emil Lask, einer der originellsten Neukantianer, genoß bei seinen Zeitgenossen höchstes Ansehen. Heute ist seine Theorie jedoch - abgesehen von der frühen "Rechtsphilosophie" - weitgehend unerschlossen. Lask hatte die neukantianischen Fundamentallehren tiefgreifend umgestaltet, um so eine moderne Transzendentalphilosophie zu begründen. Das Buch würdigt diese Revision und ihren sachlichen Ertrag nicht allein für die theoretische Philosophie, sondern auch für die 'Außenbezüge' der Philosophie insgesamt:für die neuen Ansätze einer Grundlegung der Wissenschaften (vor allem der Kulturwissenschaften), einer Kulturgliederung, einer Differenzierung der Geltungs- und Wertformen und einer Bestimmung des Verhältnisses von reiner systematischer und angewandter Philosophie. Im Mittelpunkt steht ferner die Grundlehre Lasks als Selbstaufklärung der Philosophie (Kategorienlehre der Philosophie). Die Letzt- und Selbstbegründungstheorie (Grundfrage: aus welchen Kategorien kann die Erkenntnis der Prinzipien und Kategorien selbst gerechtfertigt werden?) stellt eine bedeutende und selbständige Leistung Lasks dar. Stephan Nachtsheim unterzieht diese Theorie einer eingehenden kritischen Analyse und diskutiert ihr Abschlußtheorem mit seinen internen Schwierigkeiten. Wegen des fragmentarischen Chrarakters der Laskschen Überlegungen entwickelt der Autor im Zuge einer konstruierenden Ergänzung wesentliche Stücke diese Letztbegründungstheorie, um ihren ganzen Umfang sichtbar zu machen. Dabei zeigt sich u.a., daß die philosophische Selbstbegründung von komplexerer Struktur ist, als Lask dies selbst angenommen hatte.