Stephanie Zehnle – författare
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PDF, Engelska, 20201 009 kr
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This book addresses the Jihad movement that created the largest African state of the 19th century: the Sokoto Caliphate, existing for 99 years from 1804 until its military defeat by European colonial troops in 1903. The author carves out the entanglements of jihadist ideology and warfare with geographical concepts at Africa’s periphery of the Islamic world: geographical knowledge about the boundary between the “Land of Islam” and the “Land of War”; the pre-colonial construction of “the Muslim” and “the unbeliever”; and the transfer of ideas between political elites and mobile actors (traders, pilgrims, slaves, soldiers), whose reports helped shape new definitions of the African frontier of Islam. Research for this book is based on the study of a very wide range of Arabic and West African (Hausa, Fulfulde) manuscripts. Their policies reveal the persistent reciprocity of jihadist warfare and territorial statehood, of Africa and the Middle East. Stephanie Zehnle is Assistant Professor (JProf) of Extra-European History at Kiel University (Christian-Albrechts-Universität). Her work on African and trans-continental history includes research on the history of Islam, human-animal relations, and comics in Africa.
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Engelska, 20201 009 kr
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This book addresses the Jihad movement that created the largest African state of the 19th century: the Sokoto Caliphate, existing for 99 years from 1804 until its military defeat by European colonial troops in 1903. The author carves out the entanglements of jihadist ideology and warfare with geographical concepts at Africa’s periphery of the Islamic world: geographical knowledge about the boundary between the “Land of Islam” and the “Land of War”; the pre-colonial construction of “the Muslim” and “the unbeliever”; and the transfer of ideas between political elites and mobile actors (traders, pilgrims, slaves, soldiers), whose reports helped shape new definitions of the African frontier of Islam. Research for this book is based on the study of a very wide range of Arabic and West African (Hausa, Fulfulde) manuscripts. Their policies reveal the persistent reciprocity of jihadist warfare and territorial statehood, of Africa and the Middle East. Stephanie Zehnle is Assistant Professor (JProf) of Extra-European History at Kiel University (Christian-Albrechts-Universität). Her work on African and trans-continental history includes research on the history of Islam, human-animal relations, and comics in Africa.
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PDF, Tyska, 2017651 kr
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Wo kein Täter, da kein Opfer? Gewalttätige Auseinandersetzungen scheinen ohne die Zweierbeziehung zwischen Täter und Opfer kaum denkbar. Dennoch finden sich in der Geschichte immer wieder Konflikte, deren Verlauf, Komplexität und Überlieferung derart eindeutige Rollenzuteilungen nicht zulassen und darüber hinaus ohne den Dritten als Kategorie weder genau zu beschreiben noch schlüssig zu erklären sind. Im Mittelpunkt dieses Sammelbandes stehen Fragen danach, wie Täter zu Tätern werden und Opfer zu Opfern. Steht allein die Gewalt als Handlung im Vordergrund oder müssen zusätzliche Bedingungen erfüllt sein, um diese Rollen einnehmen zu können? Welchen Einfluss haben Rollenzuschreibungen auf die Selbstwahrnehmung und das Verhalten von Gruppen und Gemeinschaften? Können Täter zu Opfern werden und umgekehrt? Die Themen reichen von militärischen Einquartierungen, nordafrikanischen Korsaren und kroatischen Söldnern im 17. Jahrhundert über die Rolle von Dritten und Handlungstheorien in Gewaltsituationen, islamischen Konkubinen bis hin zu den Troubles im Irland der Zwischenkriegszeit.
Häftad, Engelska, 2020
1 000 kr
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This book addresses the Jihad movement that created the largest African state of the 19th century: the Sokoto Caliphate, existing for 99 years from 1804 until its military defeat by European colonial troops in 1903. The author carves out the entanglements of jihadist ideology and warfare with geographical concepts at Africa’s periphery of the Islamic world: geographical knowledge about the boundary between the “Land of Islam” and the “Land of War”; the pre-colonial construction of “the Muslim” and “the unbeliever”; and the transfer of ideas between political elites and mobile actors (traders, pilgrims, slaves, soldiers), whose reports helped shape new definitions of the African frontier of Islam. Research for this book is based on the study of a very wide range of Arabic and West African (Hausa, Fulfulde) manuscripts. Their policies reveal the persistent reciprocity of jihadist warfare and territorial statehood, of Africa and the Middle East. Stephanie Zehnle is Assistant Professor (JProf) of Extra-European History at Kiel University (Christian-Albrechts-Universität). Her work on African and trans-continental history includes research on the history of Islam, human-animal relations, and comics in Africa.
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PDF, Tyska, 2014197 kr
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In der fünften Ausgabe von Tierstudien geht es um das Thema "Tiere und Tod". Tiere werden Opfer von Krankheiten, Unfällen oder von Altersschwäche. Doch die Geschichte des Tier-Mensch-Verhältnisses ist nicht nur geprägt vom natürlichen Tod von Tieren, sondern vor allem auch vom gewaltsamen Tod. Zuweilen töten Tiere Menschen; viel häufiger ist es aber in heutiger Zeit, dass Menschen Tiere töten, direkt und indirekt durch ihre Lebensweise: Nicht nur bei der Schlachtung, sondern auch bei Sport und Spiel, im Krieg und in der Forschung, durch Umweltzerstörung oder Gedankenlosigkeit, beim Opferritus oder durch vom Gesundheitsamt angeordnete Massentötungen. Dabei wird der Tod von Individuen verschiedener Tierspezies unterschiedlich bewertet. Manche Todesfälle werden betrauert, andere nicht. Es wird sogar bezweifelt, dass Tiere überhaupt eine Vorstellung vom Tod haben, doch können Menschen dies nicht wissen.Die Beiträge dieser Ausgabe fragen danach, wie, warum und wo Tiere sterben und wie der Tod von Tieren erlebt, gerechtfertigt, repräsentiert, verarbeitet oder verdrängt wird. Dafür setzen sie sich mit Tieropfern, Tiergräbern, Stierkampf, gestrandeten Walen und der Rolle von Tieren im Krieg auseinander, untersuchen Repräsentationen des Todes von Tieren in der Kunst und im Film oder Verkörperungen des Todes in Tiergestalt sowie den Tod von Tieren aus phänomenologischer Sicht.
Häftad, Tyska, 2024
337 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
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PDF, Tyska, 2024310 kr
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Löwen, Elefanten, Okapis, Giraffen und Strauße – Tiere aus Kolonialgebieten bevölkerten die Bildwelten der europäischen Moderne um 1900. Sie waren Ausdruck eines sich im Zuge der Industrialisierung, Nationalstaatenbildung und imperialen Expansion wandelnden Verhältnisses europäischer Gesellschaften zu menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen sowie zur Natur. Während einige Wissenschaftler*innen, Großwildjäger*innen und Künstler*innen in europäische Kolonien reisten, um Tiere zu studieren, zu malen und auf Film zu bannen, oder als Jagdtrophäen, Präparate und Exponate heimzuholen, bekam ein Großteil der Bevölkerung diese vor allem in Zoologischen Gärten, Zirkussen und Museen zu Gesicht, zunehmend aber auch in der visuellen Alltagskultur, etwa in Werbebildern, Filmen oder Comics.Diese Tierbilder vermittelten zentrale koloniale Botschaften und etablierten in ihren verschiedenen Inszenierungsweisen kategoriale Unterschiede zwischen ''Kultur'' und ''Natur'', ''Zivilisation'' und ''Wildnis'', ''Eigenem'' und ''Fremdem''. Indem Menschen aus Kolonialgebieten visuell in die Nähe von Tieren gerückt wurden, wurden sie exotisiert und dehumanisiert. Tierbildern kommt in diesem Zusammenhang bis heute eine wesentliche, bislang noch kaum erforschte Funktion in der Prägung westlich-hegemonialer Blickregimes und Denkbilder sowie der damit einhergehenden kolonial-rassistischen Gewaltausübung zu.Der vorliegende Band bringt eine Reihe interdisziplinärer Beiträge zusammen, die sich erstmals aus kunst-, kultur- und wissenschaftshistorischer Perspektive mit jenen Tierbildern beschäftigen, die im kolonialen Kontext der Moderne entstanden sind. Die Beiträge verhandeln die Frage, wie Bilder von ''exotischen'' Tieren in unterschiedlichsten Medien – von der bildenden Kunst über die Illustration, die Fotografie und den Film bis hin zur Inszenierung in Museum und Zoo – spezifische koloniale Narrative verbreiteten und damit zur Popularisierung rassistischer, orientalisierender wie auch patriarchaler Vorstellungen und Sichtweisen beitrugen.Mit Beiträgen von Chanelle Adams, Claire Brizon, K. Lee Chichester, Sarah Csernay, Ibou Coulibaly Diop, Frauke Dornberg, Chisom Duruaku, Noémie Étienne, Wolfgang Fuhrmann, Priska Gisler, Oliver Hochadel, Chonja Lee, Kristina Lowis, Christina Thomson, Étienne Wismer, Stephanie Zehnle und Joachim Zeller.