Susanne Schwertfeger – författare
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Häftad, Tyska, 2025
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Häftad, Tyska, 2023
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PDF, Tyska, 2017132 kr
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Das vorliegende Heft untersucht, wie Tiere in das Feld, das durch die Begriffe Mimesis, Mimikry und Mimese markiert wird, eingeschrieben sind. Die tierliche und die menschliche Geschichte der Mimesis, Mimikry und Mimese sind in vielfältiger Weise miteinander verwoben. Und tierliche wie menschliche Mimesis sind konzeptionell, materiell, motivisch, stilistisch, metaphorisch, rhetorisch, performativ oder partizipativ miteinander verknüpft. Mit Hilfe von Texten zu den theoretischen Grundlagen der Mimesis-Forschung, konkreten Fallbeispielen aus den Kulturwissenschaften und künstlerischen Beiträgen werden in diesem Band von Tierstudien unterschiedliche Umgangsweisen mit diesen Phänomenen genauer betrachtet.So widmet sich ein anthropologisch ausgerichteter Text dem Vergleich des mimetischen Lernens von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren, ein anderer kommentiert Theodor W. Adornos klassische Mimesiskonzeption im Hinblick auf Tiere und ein weiterer fokussiert die Handlungsmacht von Tieren bei der Untersuchung von Mimesistheorien. Zwei kunsthistorische Beiträge beschäftigen sich mit der nachahmenden Darstellung von Insekten in der Trompe-l''œil-Malerei, ein anderer kulturgeschichtlich ausgerichteter Text untersucht die medienwissenschaftlichen Implikationen von Spinnen und Spinnenrepräsentationen. Weitere Beiträge zum performativen Tier-Werden im Tanz, zur mimetischen Qualität von Dioramen in Naturkundemuseen und zur Verbindung von Mimesis und Ökologie verdeutlichen die Breite des Themenspektrums. Abgerundet wird der Band von zwei fotografischen Arbeiten, von denen die eine auf tradierte Mimesiskonzepte der Malerei rekurriert und die andere sich mit dem biologischen Phänomen der Mimikry auseinandersetzt.
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Tyska, 202346 kr
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Watt, Strand, Dünen – auf den ersten Blick wirkt der kleine Küstenort Dornbeck ruhig, beschaulich – und wenig aufregend. So hatte sich Nelly Peters ihre Karriere als Kommissarin eigentlich nicht vorgestellt. Aber Nelly erkennt rasch: Ganz so langweilig wie es scheint, ist die Polizeiarbeit in Dornbeck nicht. Kaum hat sie ihren Dienst angetreten, muss sie zusammen mit ihrem bärbeißigen Chef Mats und dem jungen Polizisten Jörn den ersten Mord aufklären.Neue Freundschaften und ein sehr netter Wirt machen es Nelly leichter als gedacht, in Dornbeck heimisch zu werden. Aber da wartet schon der nächste Fall darauf, von Nelly und ihren Kollegen gelöst zu werden.Träge schwappte das Wasser an die schwärzlichen Pfähle des Bootssteges und das leise Schlagen des Wassers gegen das Holz war das einzige Geräusch, was zu dieser früher Morgenstunde am Anlegesteg des Dornbecker Yachthafens zu hören war. Oder fast. Denn plötzlich schrie ein Mann jäh auf und mit einem lauten Knall ging die Kühlbox, die er trug, zu Boden. Der Deckel sprang ab, ein paar Flaschen Bier kullerten über den Steg und rollten mit einem satten Platschen ins Wasser. Fröhlich hüpfend tanzten sie auf der Wasseroberfläche. Aber das war dem Mann in diesem Moment vollkommen egal. Denn er starrte nur auf den offensichtlich toten Mann, der bäuchlings im Wasser lag. Es sah aus, als würden die Schlingpflanzen, die sich um des Mannes Beine gewickelt hatten, ihn wie Fesseln unter der Oberfläche festhalten. Seine abgespreizten Arme bewegten sich im sanften Rhythmus der Wellen – ebenso wie seine längeren blonden Haare, die wie ein Strahlenkranz um seinen Kopf schwebten. Leichenblass griff der Mann nach seinem Handy und wählte mit zitternden Fingern die Nummer der Polizei. "Mats! Nelly! Es gibt Arbeit! Lasst sofort alles stehen und liegen, wir haben einen Toten! " rief Jörn, der den Anruf des völlig aufgelösten Mannes aus dem Yachtclub entgegengenommen hatte. Nelly und Mats blickten von ihrer Schreibarbeit auf und sahen sich fassungslos an. "Schon wieder? " fragte Mats Rütters, der Chef der Dornbecker Polizeistation kopfschüttelnd und mit einem entrüsteten Unterton in der Stimme. Nelly zog den Kopf ein, denn sie wusste bereits, was nun kam. Denn seitdem sie in der kleinen Dienststelle im Küstenort Dornbeck ihren Dienst angefangen hatte, häuften sich hier plötzlich die Todesfälle.