Theodor Wolff – författare
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Del 41 - Schriften Des Bundesarchivs
Theodor Wolff
Erlebnisse, Erinnerungen, Gedanken Im Südfranzösischen Exil
Inbunden, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 2025
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Die Blätter dieses Tagebuches sind bunt und fast wahllos aus dem Bündel herausgegriffen, aber vielleicht gibt ein Farbendurcheinander, bei dem der Zufall mitgewirkt hat, am ehesten einen matten Abglanz von der reichen Lebensbuntheit der Stadt Paris. Wenn man solche schnell hingeworfenen Tagebuchnotizen wieder hervorkramt, solche nun etwas verblaßten und zerstäubten Schmetterlinge noch einmal aus dem Kasten nimmt, so sucht man gewöhnlich nach einer Entschuldigung. Ich möchte darauf verzichten, eine Entschuldigung vorzubringen, denn es ist mir, offen gestanden, nicht recht ersichtlich, wie und wo ich sie entdecken sollte. Früher, in jenen Jahren, als die Jünglinge noch Gemüt hatten, schlang man um die Tagebuchblätter seiner Liebeszeit ein tränenbenetztes rosaseidenes Band und schrieb auf den Umschlag den Namen der Geliebten: »Adelaide«. Ich umwickele diese losen Blätter, die ebenso viele Liebesbriefe sind, mit einem Bande, das nicht rosaseiden zu sein braucht, und schreibe darauf den teuren Erinnerung weckenden Namen »Paris«.
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PDF, Tyska, 2018204 kr
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»Richtige, frische, sonnige, lustige, erwärmende - wenn auch etwas turbulente Kinder.«(Theodor Wolff)Theodor Wolff (1868 -1943) war nicht nur einer der großen Journalisten seiner Zeit und 1918 Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei - er war im Privaten auch ein engagierter Vater. In seinem »Vater-Tagebuch«, das erst kürzlich entdeckt wurde und nun erstmals veröffentlicht wird, schildert er mit journalistischem Ton und feiner Ironie die ersten Jahre seiner drei Kinder, changierend zwischen liebevoller Bewunderung und erzieherischem Anspruch. Es ist die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in der Wolff von seinem Cousin, dem jüdischen Verleger Rudolf Mosse, mit der Leitung des Berliner Tageblatts betraut wird - und bald feststellen muss, wie schwer es ist, Familie und Beruf zu vereinbaren. Das Tagebuch zeugt nicht nur von erstaunlicher Aktualität, sondern auch von literarischer Qualität und großem Unterhaltungswert. Ergänzt wird es durch Dokumente, Korrespondenzen und Fotografien, die den Einblick in das Ehe-, Familien- und Freundesleben erweitern.
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»Richtige, frische, sonnige, lustige, erwärmende - wenn auch etwas turbulente Kinder.«(Theodor Wolff)Theodor Wolff (1868 -1943) war nicht nur einer der großen Journalisten seiner Zeit und 1918 Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei - er war im Privaten auch ein engagierter Vater. In seinem »Vater-Tagebuch«, das erst kürzlich entdeckt wurde und nun erstmals veröffentlicht wird, schildert er mit journalistischem Ton und feiner Ironie die ersten Jahre seiner drei Kinder, changierend zwischen liebevoller Bewunderung und erzieherischem Anspruch. Es ist die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in der Wolff von seinem Cousin, dem jüdischen Verleger Rudolf Mosse, mit der Leitung des Berliner Tageblatts betraut wird - und bald feststellen muss, wie schwer es ist, Familie und Beruf zu vereinbaren. Das Tagebuch zeugt nicht nur von erstaunlicher Aktualität, sondern auch von literarischer Qualität und großem Unterhaltungswert. Ergänzt wird es durch Dokumente, Korrespondenzen und Fotografien, die den Einblick in das Ehe-, Familien- und Freundesleben erweitern.
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Tyska, 2025238 kr
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Der Berliner Journalist Theodor Wolff (1868-1943) schrieb auch Sachbucher, Theaterstucke und Romane. Sein letztes Werk war Die Schwimmerin und erschien 1937 bei Oprecht in Zurich - Wolff lebte da schon drei Jahre im sudfranzosischen Exil. Der Roman aus der Gegenwart , so der Untertitel, erzahlt die Geschichte der Liebe eines alteren Mannes zu einer jungen Frau vor der Folie der politischen und wirtschaftlichen Erschu tterungen der Epoche. Der Mann ist Bankier, Hedonist und Mann ohne Eigenschaften (nicht umsonst hei t er Ulrich), der sich aus allem raushalt - also das Gegenteil Wolffs. Sie, Gerda Rohr, ist politisch aktiv, brennt fu r die linksrevolutionaren Bewegungen und halt seine Passivitat nicht aus. Man kann in ihr Wolffs ehemalige Sekretarin, Ilse Stobe (1911 1942), erkennen, eine Widerstandskampferin und sowjetische Spionin, die von den Nazis hingerichtet wurde. Der Roman ist alles andere als ein Thesenstu ck, gar eine Sammlung von Leitartikeln: Er ist voller Schwung, ungewohnlichen Formulierungen und atmospharisch eine fulminante und genaue Schilderung dessen, was wir aus Babylon Berlin kennen oder zu kennen glauben. Wolffs Roman ist vieles zugleich: Liebesgeschichte, Sozialgeschichte, Portrat Berlins - man kann anhand der geschilderten Topographie die Wege der Protagonisten abgehen -, ein wehmu tiger Nachruf auf die Weimarer Republik, Vorahnung des bevorstehenden Untergangs, Beschreibung des Lebens im Exil. Und das alles in einer Sprache, die mittels u berraschender Bilder erzahlt.