Thomas Grobly – författare
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PDF, Tyska, 2014227 kr
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Hart, direkt, ehrlich und ohne Rücksicht diskutieren hier zwei Menschen mit unterschiedlichen Welt- und Menschenbildern. Kann man die Welt verändern? Ist Ethik nur für Schwache, eine Illusion und Schrebergartenidylle ohne Wirkung? Und ist die Auflistung der Fakten über Gewalt, Ungleichheit und Ausbeutung als unabänderliches Naturgesetz nicht eine zynische und phantasielose Resignation? Und der Versuch einer Rechtfertigung der Reichen und Mächtigen?Ein Austausch über Pessimismus und Optimismus, über Erfolg und Notwendigkeit, über den ''Gutmenschen'' und den ''Realisten'', über Würde und Käuflichkeit, über Fakten und Visionen und immer wieder über Moral und Ethik. Ein reicher Fundus, der zum Weiterdenken und Diskutieren anregt.Thomas Gröbly und Klaus J. Stöhlker führen ein Lehrgespräch, das in seiner großen Lebendigkeit an die Praxis der griechischen und römischen Akademien erinnert.
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Tyska, 2014191 kr
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Was und wer ist die Pflanze? Seit Jahren beschäftigen wir uns mit diesen Fragen. Entstanden ist eine Sammlung von Fragmenten, die nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch persönliche Erfahrungen und Beobachtungen wiedergeben. Das Buch erzählt von Eigenheiten der Pflanzen »jenseits der Blattränder« und ihren Kommunikationskünsten, ebenso von ihren Beziehungsnetzen, die sie mit anderen Lebewesen und uns Menschen knüpfen. So erfahren wir, wie Pflanzen mit Duftstoffen kommunizieren oder dass das Wurzelsystem einer jungen Roggenpflanze fast fünf Kilometer pro Tag wächst und wie es mit Pilzfäden ein dichtes unterirdisches Netz bildet, über das auch Nährstoffe und Informationen ausgetauscht werden. Ein weiteres Fragment berichtet aus der neuesten Forschung: Pflanzen erinnern sich an vergangene Ereignisse - und vererben diese Erinnerungen sogar an ihren Nachwuchs. So können sich Tomaten, die einmal von Raupen attackiert wurden, beim zweiten Mal viel effizienter wehren. Und auch deren Nachkommen sind gegen Fraßfeinde besser gewappnet - sie haben die Erinnerungen an den Raupenangriff von ihren Eltern geerbt. Pflanzen sind also keine passiven und isolierten Objekte. Sie sind Subjekte im großen Beziehungsgeflecht der Natur, in das auch wir eingebunden sind. Da stellt sich die Frage unserer Verantwortung ihnen gegenüber neu.