Thomas Ohlemacher – författare
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PDF, Tyska, 2013566 kr
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Proteste und Protestbewegungen haben etwas mit sozialen Problemen zu tun, von denen sich bestimmte Leute betroffen und frustriert fühlen. Nicht alle Umstände aber, die als soziale Probleme wahrgenommen werden, führen zu Protesten und Protestbewegungen. Die Geschichte ist voll von frustrierenden Übelständen, die nicht zu kollektiver Mobilisierung der Betroffenen geführt haben. Thomas Ohlemacher arbeitet in der folgenden Studie an solch einem Fall. Er betrifft den enervierenden Lärm, der in bestimmten Zonen der Bun desrepublik Deutschland durch militärische Tiefflugübungen entsteht. Obwohl die physikalisch meßbaren Belästigungen in vielen betroffenen Gemeinden gleich oder sehr ähnlich sind, mobilisiert sich nur in wenigen von ihnen die Bevölkerung zu Protestaktionen. Warum nur in ihnen? Warum in den anderen nicht? Aus den Erfahrungen der Protest- und Bewegungsforschung haben wir gelernt, daß eine Vielzahl von Bedingungen eine Rolle spielt, ehe sich aus subjektiven Deprivationen soziale Reaktionen entwickeln, die sich als kleine oder aber auch als große Protestbewegungen darstellen. Solche Deprivatio nen müssen als Ergebnis sozialer Probleme gedeutet und mit "injustice [rames" (William Gamson) skandalisiert werden. Dabei müssen einerseits, damit Solidarisierungen entstehen können, kollektiv Betroffene als Opfer festgestellt, andererseits über einleuchtende Kausalattribuierungen Schuldige markiert werden, die als Angriffspunkte kollektiver Aktionen erreichbar sind. Damit solche Aktionen tatsächlich entstehen, bedarf es zusätzlich der Über zeugung, daß das eigene Engagement nicht nur notwendig ist, sondern auch erfolgreich sein kann. Solche Wahrnehmungen, Vorstellungen und Überzeugungen lassen sich weder von den einzelnen selbst noch vonsogenannten "Bewegungs unter- 14 Vorwort nehmern", die dann auch als Agitatoren wirksam werden, einfach erfinden.
Häftad, Tyska, 2013
580 kr
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Empirische Polizeiforschung
Interdisziplinäre Perspektiven in einem sich entwickelnden Forschungsfeld
Häftad, Tyska, 2000
563 kr
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Als empirische Polizeiforschung kann jede im weitesten Sinne sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Polizei gelten, die basierend auf der Methodologie und Methodik empirischer Sozialforschung theoretisch inspiriert und methodisch kontrolliert Daten erhebt, analysiert und/oder interpretiert. Dieser Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung aus dem Herbst 1999 an der Fachhochschule für Polizei Sachsen in Rothenburg. In ihm finden sich aktuelle Beiträge der empirischen Polizeiforschung zu den Themenbereichen Polizeikultur, Konstruktionen von Kriminalität, Polizei und Bevölkerung sowie innovative Projekte. Eine besondere Stärke dieses Bandes liegt in der Zusammenführung unterschiedlicher interdisziplinärer Perspektiven und verschiedener methodischer Zugänge, so daß er für Sozialwissenschaftler und Psychologen, aber auch für Polizeipraktiker von Interesse sein dürfte. Mit Beiträgen von: Rafael Behr, Manfred Bornewasser, Rainer Dollase, Gisbert van Elsbergen, Kai Freitag, Kurt H.G. Groll, Bettina Lander, Jörg Hüttermann, Werner K. Kunisch, Martina Kant, Karlhans Liebel, Thomas Ohlemacher, Karl-Heinz Reuband, Jürgen Stock, Hans Schneider, Willi Stadler. Die Herausgeber: Prof. Dr. Karlhans Liebl ist Professor für Kriminologie an der Fachhochschule für Polizei Sachsen (Rothenburg). PD Dr. Thomas Ohlemacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (Hannover) und Privatdozent am Institut für Soziologie der Universität Hamburg.
Empirische Polizeiforschung
Interdisziplinäre Perspektiven in einem sich entwickelnden Forschungsfeld
E-bok
PDF, Tyska, 2016550 kr
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Als empirische Polizeiforschung kann jede im weitesten Sinne sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Polizei gelten, die basierend auf der Methodologie und Methodik empirischer Sozialforschung theoretisch inspiriert und methodisch kontrolliert Daten erhebt, analysiert und/oder interpretiert. Dieser Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung aus dem Herbst 1999 an der Fachhochschule für Polizei Sachsen in Rothenburg. In ihm finden sich aktuelle Beiträge der empirischen Polizeiforschung zu den Themenbereichen Polizeikultur, Konstruktionen von Kriminalität, Polizei und Bevölkerung sowie innovative Projekte. Eine besondere Stärke dieses Bandes liegt in der Zusammenführung unterschiedlicher interdisziplinärer Perspektiven und verschiedener methodischer Zugänge, so daß er für Sozialwissenschaftler und Psychologen, aber auch für Polizeipraktiker von Interesse sein dürfte. Mit Beiträgen von: Rafael Behr, Manfred Bornewasser, Rainer Dollase, Gisbert van Elsbergen, Kai Freitag, Kurt H.G. Groll, Bettina Lander, Jörg Hüttermann, Werner K. Kunisch, Martina Kant, Karlhans Liebel, Thomas Ohlemacher, Karl-Heinz Reuband, Jürgen Stock, Hans Schneider, Willi Stadler. Die Herausgeber: Prof. Dr. Karlhans Liebl ist Professor für Kriminologie an der Fachhochschule für Polizei Sachsen (Rothenburg). PD Dr. Thomas Ohlemacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (Hannover) und Privatdozent am Institut für Soziologie der Universität Hamburg.
Del 14 - Empirische Polizeiforschung
Polizei und Gewalt
Häftad, Tyska
247 kr
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