Thomas Witulski – författare
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PDF, Tyska, 2021827 kr
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Gewöhnlich wird davon ausgegangen, dass sich der Hebräerbrief an eine Gemeinde richtet, die Ermüdungserscheinungen im Glauben zeigt und wieder neu ermutigt, aufgerichtet und zum lebendigen Glauben zurückgeführt werden soll. Anhand detaillierter Beobachtungen zeigt Witulski jedoch, dass der Text selbst kaum Hinweise für diese Annahme enthält. Vielmehr weist er nach, dass hier eine Gruppe von theologisch Auszubildenden, die sich etwa auf die Übernahme eines katechetischen Gemeindeamtes vorbereiten, angeschrieben wird. Deren Mitglieder haben - natürlich aus der Perspektive des Verfassers des Hebräerbriefes - wesentliche Aspekte der christlichen Theologie augenscheinlich noch nicht ausreichend intellektuell durchdrungen. Mit seinem Schreiben unternimmt der auctor ad Hebraeos den Versuch, dieses theologische Defizit zu überwinden und die von ihm angeschriebene Gruppe zu einem umfassenden Verständnis des christlichen Denkens und Glaubens zu führen.
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PDF, Tyska, 2023601 kr
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Entgegen der bisherigen Forschungsmeinung argumentiert Witulski, dass das vierte Makkabäerbuch in mehreren Stufen entstanden ist: Zwei Lobgesänge - über das Martyrium der sieben Brüder und der Mutter sowie über das Martyrium des Eleazar - wurden zunächst zu einer "exemplarischen Erzählung" unter einer philosophischen Fragestellung verbunden. Dieser Text wurde ergänzt um eine "philosophische These", die ihrerseits auf schulphilosophische Traditionen und die alttestamentliche und frühjüdische Überlieferung rekurriert. Der so geschaffene Text wurde dann an einigen Stellen ergänzt und aktualisiert und so zum 4Makk vervollständigt.
Inbunden, Tyska, 2007
2 128 kr
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The analysis of "Rev" 2:12-17.18-27;13; 17:9-14 and 21:1-8 confirms the hypothesis that the New Testament "Book of Revelation" was written around 132 AD. The main arguments the following: The two beasts of "Rev 13" can easily be identified with the emperor Hadrian and the sophist Antoninus Polemon, the throne of satan ("Rev" 2:13) with Traian's temple in Pergamum. This title contains German text.
Inbunden, Tyska, 2000
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Inbunden, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2011931 kr
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Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der kultisch-religiösen Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia, in der Zeit von Augustus bis zu Antoninus Pius. Dabei wird insbesondere die provinziale Ebene, weniger hingegen die munizipale in den Blick genommen. Hieran lassen sich signifikante und für die gesamte Provinz bedeutsame Entwicklungslinien am deutlichsten aufzeigen. Die Analyse des archäologischen, epigraphischen, numismatischen und literarischen Quellenmaterials zeigt, dass mit der Verehrung des Augustus – dem Begründer des Prinzipats – ein erster Höhepunkt in der kultisch-religiösen Kaiserverehrung erreicht worden ist. Über diesen Höhepunkt reicht erst die kultisch-religiöse Verehrung des von 117–138 n.Chr. regierenden Hadrian wieder hinaus. Hadrian ist der erste princeps, dem gleich mehrere provinziale Kulte geweiht sind. Darüber hinaus wird er als erster amtierender Regent nicht nur im öffentlichen munizipalen Raum, sondern auch in der Sphäre des Privaten kultisch-religiös verehrt. Dadurch, dass er die Institution des Panhellenion gründet, wird seine Person als Integrationsfaktor für den gesamten Osten des imperium Romanum zum Gegenstand einer institutionalisierten überprovinzialen kultisch-religiösen Verehrung. Die kultisch-religiöse Verehrung aller übrigen principes, die in dem untersuchten Zeitraum regierten, bleibt sowohl hinter derjenigen des Augustus als auch erst recht hinter derjenigen Hadrians zurück. Dieses Ergebnis hat Auswirkungen für die neutestamentliche Exegese; insbesondere legt es die Datierung der Johannesapokalypse in hadrianischer Zeit nahe, deren Abfassung um 132 n.Chr. anzunehmen ist.
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PDF, Tyska, 20251 610 kr
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In der Forschung wird unisono die These vertreten, der Apokalyptiker greife in seiner Darstellung in Apk 4f. vornehmlich alttestamentlich-fruhjudische Traditionen auf und bearbeite sie neu. Demgegenuber entwickelt Thomas Witulski die These, dass das in Apk 4f. Dargestellte als Kontrastanalogie zu der zur Zeit der Abfassung der Apokalypse aktuellen staatlich-imperialen Propaganda zu interpretieren sei. Der Duktus der Darstellung lege die Annahme nahe, da der Apokalyptiker zu erweisen suche, dass in Wirklichkeit nicht Zeus und der romische Kaiser, sondern Jahwe und sein Christus die Welt und deren Schicksal bestimmten. Er beschreibe Jahwe und Christus weitgehend kontrastanalog, d.h. in Bildern, die aus der Zeusverehrung und der Kaiserpropaganda bekannt sind, um so einen gemeinsamen Nenner zu konstruieren, auf dessen Basis die Wahrhaftigkeit seines Wirklichkeitsverstandnisses unmittelbar einsichtig werde.
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PDF, Tyska, 2015395 kr
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In seiner Darstellung der vier "apokalyptischen Reiter" Apk 6,1-8 verarbeitet der Verfasser der Johannesoffenbarung den Aufstand der Juden in Nordafrika in der Regierungszeit des Kaisers Traianus. Die vier Reitergestalten beziehen sich jeweils auf konkrete, historisch verifizierbare Einzelpersonen, die in dieser Rebellion eine Rolle gespielt haben. Dadurch werden die Rezipienten dieses Buches in die Lage versetzt, den endgeschichtlichen Zeitpunkt ihrer eigenen Gegenwart konkreter zu bestimmen.
Del 337 - Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
Apk 11 und der Bar Kokhba-Aufstand
Eine zeitgeschichtliche Interpretation
Häftad, Tyska, 2012
1 884 kr
Tillfälligt slut
Thomas Witulski überprüft die These der Datierung der Abfassung der Johannesapokalypse in die Zeit zwischen 132 und 135 n. Chr. an Apk 11,1-13 auf ihre Tragfähigkeit. Wird dieser Text auf dem Boden dieser neuen Datierung der Apk zeitgeschichtlich interpretiert, lassen sich viele bis dahin kaum befriedigend erklärte Probleme seiner Auslegung zwanglos lösen: Mit seinen Ausführungen in Apk 11 bezieht sich der Apokalyptiker auf den zwischen 132 und 135 n. Chr. zu datierenden Bar Kokhba-Aufstand. Die beiden in Apk 11 auftretenden "Zeugen" repräsentieren Bar Kokhba und den Priester El'azar, den politischen und den geistlichen Führer dieses zweiten jüdischen Krieges gegen Rom. Nach anfänglichen Erfolgen wird die von ihnen initiierte Rebellion von dem "Tier aus dem Abgrund", dem römischen Kaiser Hadrianus, niedergeschlagen; die Führer der Aufständischen verlieren ihr Leben, Jerusalem, die heilige Stadt, wird zerstört.