Till Kadritzke – författare
Visar alla böcker från författaren Till Kadritzke. Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
Inbunden, Engelska, 2024
1 565 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
In the late 1960s, the white counterculture enters the screens with Bonnie and Clyde and Easy Rider; in 1976, a backlash seems to have taken place with white male protagonists such as Travis Bickle, Howard Beale, and Rocky Balboa being surrounded by non-white and female others. But these films cannot be neatly identified as left-wing or right-wing, liberal or conservative; in their politics of affect, they rather express important affinities. This study proposes the New Hollywood as an entry point into a cultural history of the postwar era sensitive to the intersections of affect, race, and gender. Following a narrative that spreads from the immediate postwar years to the 1970s, the study examines how New Hollywood films were part of a discursive and affective reconfiguration of white masculinity: the emergence of a subject position of countercultural whiteness and its affective style of expressivity. Examining affective affinities between films of the era complicates the narrative of polarization that shapes commentary on the history of American politics, emphasizing instead the shared racialized and gendered politics of the white counterculture and those reactionary forces that allegedly lashed back against it.
Häftad, Tyska, 2025
337 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
E-bok
PDF, Tyska, 2025317 kr
Läs direkt efter köp
Gegenwartig erleben wir eine zunehmende gesellschaftliche Diversifizierung und zugleich einen rechtskonservativen Backlash gegen diese Tendenz. In dieser paradoxen Situation gleichzeitiger Fort- und Ruckschritte ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Differenz enorm wichtig. Diese kann sich auf Kategorien wie Geschlecht, Klasse, race , Alter oder Mensch/Tier beziehen; Differenzierungen finden sich aber auch in Film und Medien, wenn es um Gegensatze wie hell/dunkel oder Close Up/Totale geht. All diese und weitere Dimensionen von Differenz nimmt der Band als komplexe Gebilde kritisch in den Blick und bezieht sie (neu) aufeinander. Im Mittelpunkt der Beitrage stehen spezifische mediale, materielle und soziale Konstellationen, in denen Differenzen ausgehandelt werden. Diese versammeln dabei ein breites Themenspektrum, etwa verschiedene kunstlerische Verfahren, die Darstellung von Migration und judischer Differenzerfahrung im Film, auf Sport bezogene Unterscheidungen, politische Verhaltnisse in Kolumbien oder queere und diasporische Perspektiven. Im Weiterdenken intersektionaler Forschungen, die vor allem soziale Differenzen produktiv in Beziehung setzen, kommt den Bildausschnitten, Montagen, Dispositiven, Sounds etc. besondere Aufmerksamkeit zu. Die Wendung "e;differences that matter"e;, mit der u.a. Donna Haraway, Sara Ahmed und Karen Barad argumentieren, gibt einen zentralen Impuls fur den Band. 'Unterschiede von materieller Bedeutung' beziehen sich auf entsprechende Forderungen nach Ausdifferenzierung durch kapitalismus- und rassismuskritische Feministinnen of Color bereits seit dem 19. Jahrhundert. Gleichzeitig klingt in Matters of Difference die unterschiedliche Wertigkeit der Kategorisierungen selbst an: In einer konkreten Figuration sind bestimmte Differenzen von gro erem Gewicht als andere, und auch diese Unterscheidung ist sowohl hergestellt als auch mit materiellen und politischen Implikationen verbunden. Inwiefern kann die Orientierung an komplexen Differenzbeziehungen politisch produktiv sein und welche Rolle spielen dabei filmische, mediale und diskursive Dimensionen?Matters of Difference bildet den Auftakt der neuen Reihe Figurationen Filmische und mediale Verflechtungen von Differenz , die sich mit Fragen, Prozessen und Wahrnehmungen von Differenzverhaltnissen befasst. Mit Beitragen von Svea Braunert, Angelica Fenner, Natascha Frankenberg, Karin Harrasser, Bettina Henzler, Till Kadritzke, Katrin Koppert, Gwendolin Lehnerer, Vera Mader, Winfried Pauleit, Drehli Robnik, Julia Schumacher / Lea Wohl von Haselberg, Markus Stauff und Susann Winsel.