Ulrich Hagen – författare
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PDF, Tyska, 2013550 kr
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Innerhalb der Militärsoziologie besteht der kleinste gemeinsame Nenner in der Feststellung, dass die Herrschafts- und Ordnungsvorstellungen des Militärs von denen ziviler Gesellschaften mehr oder weniger abweichen.Diese Spannung macht das „Militär“ als Dimension sozialwissenschaftlicher Betrachtung der sozialen Welt so interessant. Die Frage der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit des Gleichheits- und Freiheitspostulats der Demokratie mit militärischen Prinzipien besitzt weitreichende Implikationen für die jeweiligen Gemeinwesen, denn unterschiedliche Demokratiemodelle schreiben dem Militär unterschiedliche Rollen und Funktionen zu. Die für die Ausübung der physischen Gewalt des Staates konzentrierten militärischen Kräfte setzen in Demokratien die symbolische Anerkennung und gesellschaftliche Legitimität der Existenz der Streitkräfte voraus. Da nicht nur das Militär in einer Wechselbeziehung zum Phänomen des Krieges steht, sondern auch die zivile Gesellschaft Verantwortungsträger und Opfer von Kriegen ist, gilt es den Blickwinkel der herkömmlichen Militärsoziologie um diese kriegssoziologischen Aspekte zu erweitern.
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PDF, Tyska, 2007458 kr
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Militärische Multinationalität ist seit vielen Jahren gängige Praxis zwischen den Streitkräften zahlreicher NATO-Staaten. Die begeleitende sozialwissenschaftliche Forschung zu dieser wichtigen Entwicklung steht indes noch am Anfang. Erstmals wird mit der vorliegenden Studie das komplexe Interaktionsgeschehen zwischen den Angehörigen der an einem multinationalen Verband beteiligten Nationen untersucht. Sie bietet umfassende Erkenntnisse für die weitere praktische Ausgestaltung von militärischer Multinationalität ebenso wie Anregungen für die Organisation internationaler Forschungsprojekte zu dieser Thematik.