Ulrich Joost – författare
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PDF, Tyska, 201591 kr
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Sechs ›Kleinigkeiten‹, die das breite Spektrum eines langen Forscherlebens zusammen fassen.Von einem Buch, das wie ein »Faustschlag" dem 19-Jährigen die Augen für das Hitler-Regime öffnete, über die Zusammenarbeit mit der Jerusalemer Universität bis hin zur Analyse eines tabuverletzenden Gedichts von Günter Grass: Ob an der Schnittstelle zwischen Philologie und Theologie oder bei der Vorstellung eines 200 Jahre alten Votums, Albrecht Schönes wissenschaftliche Arbeiten sind immer sprachlich präzis und von einem Blick für die ethische Dimension seiner Forschung geprägt.Eine Hommage an Albrecht Schönes philologische Methode von Harald Weinrich und Albrecht Schönes Schriftenverzeichnis komplettieren den Band.
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PDF, Tyska, 2017159 kr
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Zum 275. Geburtstag des Experimentalphysikers und Aphoristikers.Was Georg Christoph Lichtenberg, der berühmte Göttinger Experimentalphysiker, gedacht und beobachtet und auf einmalige Weise in seinen geheim gehaltenen, selbstironisch »Sudelbücher« genannten Notizheften formuliert hat, das gehört zu dem bedeutendsten Ertrag seiner Epoche. Der bucklige große Gelehrte und funkensprühende akademische Lehrer schrieb das Gesehene und Reflektierte 33 Jahre hindurch unnachahmlich und erstaunlich modern auf. Die Quintessenz eines Denkerlebens ist dieses versteckte Werk geworden, und ein wohl unauslesbares Buch der deutschen Literatur obendrein.Ulrich Joost versammelt Aphorismen, Satirisches und Parodistisches aus Lichtenbergs Sudelbüchern, Briefen und Aufsätzen zu einem Buch, das man mit auf eine einsame Insel nehmen sollte, von einem Schriftsteller, den man als Gesprächspartner beim Abendessen haben möchte.
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PDF, Tyska, 2021306 kr
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Der beste Kenner der Druckgeschichte von Lichtenbergs Werken und findige Interpret rätselhafter Wendungen legt hier die Quintessenz eines Forscherlebens vor.Dass Juristen mit ihrer strengen deduktiven Methode oft die besseren Literaturhistoriker sind, besonders, wenn ihre Findigkeit als Sammler noch ihre genaue Recherche bestimmt, hatte schon der Dr.jur. Otto Deneke in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit seinen zahlreichen Lichtenberg-Aufsätzen bewiesen. Als der Richter am Landessozialgericht Bernd Achenbach 1976 zum ersten Mal seine damals noch kleine Lichtenberg-Sammlung in der Stadtbibliothek Duisburg öffentlich vorzeigte, wird er schwerlich geahnt haben, dass er alsbald der beste Kenner der Druckgeschichte von Lichtenbergs Werken werden - und wie viele Funde und Entdeckungen er in den folgenden 45 Jahren aus seiner Sammlung noch ziehen würde. Sie alle haben unsere Kenntnis von Lichtenbergs Leben, Werk, Edition und Wirkung beachtlich erweitert, zahlreiche uralte Irrtümer sind seither damit ausgeräumt, offene Probleme gelöst - und zahlreiche neue Fragen, an denen frühere Leser achtlos vorbeigegangen waren, nun endlich gestellt und dann auch zumeist beantwortet. Hier sind die wichtigsten aus den ca. 100 Aufsätzen, Miszellen und Rezensionen, die an ihren ersten Publikationsorten schier unauffindbar geworden sind, als Summe einer mehr als fünfzigjährigen Beschäftigung mit dem Göttinger Gelehrten und Schriftsteller versammelt.
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PDF, Tyska, 2022238 kr
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Wir wählen unsere Lektüre mit Gründen aus; wir empfehlen, wir streiten, wir lehnen Bücher ab. Wir werten, ob wir uns dies klar machen oder nicht. Was leitet unsere Wahl; wie vollzieht sich unsere Wertung?Die Aussagen, deren wir uns bei der "literarischen Wertung" bedienen, haben die Form von Urteilen. Woran sich unser Urteil dabei orientieren soll, und, mehr noch, was wir mit solcher Wertung genau genommen tun – derartige Fragen führen schnell in ein Rattennest ungeklärter Probleme.In diesem Buch wendet sich Jürgen Stenzel an diejenigen, die wissen wollen, was es mit den Argumenten literarischer Wertung auf sich hat und wie vernünftig die Vernunft bei der Beurteilung von Literatur überhaupt sein kann. Um hier über bloße Meinungen hinauszukommen, müssen die anfallenden Probleme erst einmal voneinander gesondert und sodann, eins nach dem andern, erörtert werden. Ziel kann dabei nicht die Verkündung wetterfester Maßstäbe sein, sondern allenfalls deren Diskussion. Deshalb heißt dieses Buch auch eine "Vorschule" der literarischen Wertung.