Ulrich Wenzel – författare
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Häftad, Tyska, 2012
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Kaum ein Forschungsfeld ist gegenwärtig durch stärkere Wandlungen und Kontroversen ausgezeichnet als das des Kulturvergleichs. Im Zuge einer sich globalisierenden Welt treten gleichermaßen praktische Probleme der interkulturellen Kommunikation und Kooperation wie theoretische Debatten über die Differenzierbarkeit und Vergleichbarkeit von Kulturen auf den Plan. Die Positionen schillern zwischen einer Verneinung der Lesbarkeit und Identifizierbarkeit von Kultur schlechthin (Nostrifizierungs-, Hybridisierungs- und Transkulturatätsdebatte) und Ansätzen zur Rekonstruktion kulturkonstituierender Universalien des menschlichen Weltzugangs (Phänomenologie der Lebenswelt(en), pragmatische Handlungstheorien, strukturgenetische Theorien).
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PDF, Tyska, 2013555 kr
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I Kausalität in der Geschichte Jede Wissenschaft konstituiert sich durch die Bestimmung ihres Gegen standes, seine Abgrenzung gegenüber anderen Gegenständen sowie durch die Definition von Begriffen und Methoden, die für seine Erforschung von besonderer Relevanz sind. Als in der griechischen Antike der Gegen stand der Natur reflexiv eingeholt wurde, vollzog sich eben diese doppelte Bewegung: "Natur" entstand als eigenständiger Bereich des Wissens zu gleich mit der Wissenschaft, die auf ihre Erforschung gerichtet ist und dafür spezifische theoretische Mittel bereithält, zugleich also mit der Philosophie der Natur. Es ist nicht allein die Naturphilosophie, sondern Philosophie schlechthin, die sich hier konstituiert, denn korrespondierend zum Begriff der Natur bildet sich ein neuer Begriff des Künstlichen heraus, unter den insbesondere die menschlichen Gestaltungen fallen, und der die Reflexionen über die geistig-kulturelle Lebensführung des Menschen in neue Bahnen lenkt. Der Schritt vom Mythos der Natur zur Philosophie der Natur markiert einen Dezentrierungsprozeß: Natur als Gegenstand des Philosophierens ist von Anfang an entzauberte Natur, ein Bereich von Ereignissen in der Welt, für den anthropomorphe, magisch-animistische Deutungen ausgedient haben und neuen, wissenschaftlichen weichen müssen. Natur, soweit sie unbelebt ist, ermangelt der Vernunft, des Bewußtseins, des Willens und der Wahrnehmung - das ist die radikale Einsicht dieser neuen Philosophie. Sicher, auch die Lebewesen bilden eine Teilklasse der Natur, und ihre Aktivitäten lassen sich als selbsttätig und bewußt, vielleicht sogar als willentlich beschreiben.
Häftad, Tyska, 2013
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I Kausalität in der Geschichte Jede Wissenschaft konstituiert sich durch die Bestimmung ihres Gegen standes, seine Abgrenzung gegenüber anderen Gegenständen sowie durch die Definition von Begriffen und Methoden, die für seine Erforschung von besonderer Relevanz sind. Als in der griechischen Antike der Gegen stand der Natur reflexiv eingeholt wurde, vollzog sich eben diese doppelte Bewegung: "Natur" entstand als eigenständiger Bereich des Wissens zu gleich mit der Wissenschaft, die auf ihre Erforschung gerichtet ist und dafür spezifische theoretische Mittel bereithält, zugleich also mit der Philosophie der Natur. Es ist nicht allein die Naturphilosophie, sondern Philosophie schlechthin, die sich hier konstituiert, denn korrespondierend zum Begriff der Natur bildet sich ein neuer Begriff des Künstlichen heraus, unter den insbesondere die menschlichen Gestaltungen fallen, und der die Reflexionen über die geistig-kulturelle Lebensführung des Menschen in neue Bahnen lenkt. Der Schritt vom Mythos der Natur zur Philosophie der Natur markiert einen Dezentrierungsprozeß: Natur als Gegenstand des Philosophierens ist von Anfang an entzauberte Natur, ein Bereich von Ereignissen in der Welt, für den anthropomorphe, magisch-animistische Deutungen ausgedient haben und neuen, wissenschaftlichen weichen müssen. Natur, soweit sie unbelebt ist, ermangelt der Vernunft, des Bewußtseins, des Willens und der Wahrnehmung - das ist die radikale Einsicht dieser neuen Philosophie. Sicher, auch die Lebewesen bilden eine Teilklasse der Natur, und ihre Aktivitäten lassen sich als selbsttätig und bewußt, vielleicht sogar als willentlich beschreiben.
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Tyska, 202232 kr
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Berlin im Sommer 1961. Der kalte Krieg tobt in der Stadt. Immer mehr Menschen nutzen das letzte Schlupfloch und verlassen die DDR über die noch offene Sektorengrenze.Die Staatssicherheit der DDR und Westberliner Organisationen führen einen erbitterten Kampf gegeneinander, während das DDR-Regime in Zusammenarbeit mit der sowjetischen Besatzungsmacht Maßnahmen einleitet, um den Flüchtlingsstrom zu beenden.Der bei der Westberliner Tageszeitung TELEGRAF und beim Radiosender RIAS arbeitende Journalist und Hobbysegler Curd Barlow kann sich in diesen turbulenten Tagen über Arbeit nicht beklagen. Es ist sein Thema, denn auch er hatte die DDR in einer aufwühlenden Zeit verlassen – am 17. Juni 1953.Bei einem Feierabendbier mit Kollegen in einer Schöneberger Kneipe lernt Barlow die Sekretärin Esther kennen und verliebt sich in die attraktive Frau. Nach ein paar gemeinsamen Wochenenden glaubt er fest an eine neue Beziehung, nachdem seine alte Partnerschaft ein halbes Jahr zuvor in die Brüche gegangen war.Barlows Privatleben scheint sich positiv zu entwickeln. Er kann den Kontakt zu seiner in Ostberlin lebenden Mutter, den er spontan aufgrund ihrer politischen Ansichten sowie ihrer Verbindung zu einem DDR-Parteifunktionär acht Jahre zuvor abgebrochen hatte und zunehmend bereute, wieder herstellen, seine Beziehung zu Esther gestaltet sich immer harmonischer und im Segelclub lernt er einen sympathischen Segelpartner für gemeinsame Törns kennen.Doch von einer Sekunde zur anderen wendet sich alles. Die sich immer mehr zuspitzende Situation in der Stadt wirkt sich auch auf sein persönliches Schicksal aus.
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Tyska, 201416 kr
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Geschichten über das Stempeln einer Fahrkarte mit der richtigen Körperhaltung - eine Seele, die einen sogar in Japan einholt - eine italienische Konserve der besonderen Art - einen lateinisch konjugierenden Hund - oder wie sehr Udo seinen Porsche liebt.Wenn Ulrich Wenzel in seinen meist heiteren, manchmal auch skurrilen Kurzgeschichten die Welt zu verstehen versucht, tut er dies mit seinem von italienisch-japanischer Selbstironie geprägtem Humor. Er wundert sich - ob im Paradies, beim Erdmittelpunktlurch oder beim Stempelkurs in Rom.