Ulrike Guérot – författare
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Inbunden, Tyska, 2020
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Häftad, Tyska, 2024
282 kr
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Häftad, Tyska, 2017
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PDF, Tyska, 2019239 kr
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Der Begriff »Heimat« ist derzeit in aller Munde. Wenig verwunderlich mag noch erscheinen, dass die zuletzt auch in Deutschland mit Aplomb emporgekommene politische Rechte die Notwendigkeit von kultureller Identität, völkischer Gemeinschaft und nationaler Heimat als Arznei gegen das vermeintliche Gift von grenzüberschreitender Globalisierung und wissensgesellschaftlicher Vereinzelung propagiert. Überraschend mutet dagegen die aktuelle Konjunktur des Heimat-Themas im Spektrum links-liberaler Parteien, Literaten, Kulturschaffender an. Besteht die auf den ersten Blick anachronistisch anmutende Attraktivität der Idee der Heimat darin, dass sie sich »am mentalen Verkehrsknotenpunkt von Globalisierung, romantischem Neo-Konservatismus und neuen politischen und gesellschaftlichen Konfliktlinien« (Koppetsch) befindet? Verbindet sich die Heimat-Renaissance also mit der Frage nach Sicherheit und der Suche nach verlässlichen Bindungen in Zeiten des digitalen und ökonomischen Wandels? Oder spielen Flucht- und Migrationsbewegungen diesbezüglich die entscheidende Rolle, dies im Sinne einer Verlustangst bei Teilen der deutschen Gesellschaft angesichts der Zuwanderung von ethnisch, sprachlich, kulturell Fremden? Lässt sich dergleichen gar historisch verallgemeinern, korrespondieren Heimat-Boomphasen also generell mit tiefgreifenden gesellschaftlichen, ökonomischen und/oder kulturellen Transformationen – vom Aufkommen der Heimat-Bewegungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zur »Ostalgiewelle« in den 1990er Jahren? Grundsätzlicher noch: Was ist das überhaupt, Heimat? Diesen Fragen geht die INDES in diesem Heft nach.
Del 195 - Wiener Vorlesungen
Begräbnis der Aufklärung?
Inbunden, Tyska, 2020
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Tyska, 202091 kr
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Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot erkennt die veränderten globalen anthropologischen Umstände – Klimakatastrophe und Digitalisierung – und konstatiert ein Spannungsfeld zwischen Aufklärung und (Klima-)Apokalypse. Die (individuelle) Freiheit, die die Menschen in Anbetracht der notwendigen Regulierungen glauben fordern zu müssen, ist überholt. Es braucht, so Guérot, eine anspruchsvolle Art von Freiheit, eine, die ein Ziel hat, nämlich ein würdevolles Leben für die gesamte Menschheit, selbst wenn dies mit Einschränkungen für den Einzelnen verbunden ist.
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PDF, Tyska, 2018160 kr
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Ob der Erste Weltkrieg nun als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" oder Auftakt zur "Weltkriegsepoche" interpretiert wird, ist weiterhin umstritten. Weniger sind es Fakten und Auswirkungen: Der Erste Weltkrieg kostete knapp 20 Millionen Menschen das Leben, führte zur Auflösung mehrerer Großmächte und zur Bildung zahlreicher neuer Staaten – nun als Demokratien. Im Zentrum der oft auch nach Kriegsende anhaltenden Auseinandersetzungen stand oftmals der Streit um die Form der Demokratie (parlamentarische, Rätedemokratie oder kommunistisches System), der vor allem aus dem Interesse am Fortbestand oder am (Wieder-)Aufstieg der eigenen Nation gespeist wurde. Es entstanden post-monarchische politische Systeme, von republikanischen Ideen geprägte Demokratien, jedoch keineswegs das von demokratischen Gesellschaftenerhoffte friedliche Miteinander der Völker der Welt.Im Angesicht der drohenden militärischen Niederlage wurde am 28. Oktober 1918 für Deutschland der Übergang von einer konstitutionellen zu einer parlamentarischen Demokratie beschlossen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Demokratie war die Einführung des Wahlrechts für alle Frauen und Männer ab 20 Jahre. Diese Entscheidung war noch während des Krieges immer wieder angekündigt, jedoch erst danach umgesetzt worden, auch um die Motivation für den Kriegseinsatz aufrecht zu erhalten, denn zum ersten Mal wurde die gesamte Bevölkerung in neuer Qualität in den Ablauf eines Kriegs einbezogen.Die politische Kultur in Deutschland war 1918 in unterschiedliche sozial-moralische Milieus gespalten: in das höfisch-aristokratische, das bürgerlich-liberale, das katholischkleinbürgerlich-bäuerliche und das sozialdemokratisch-proletarische. Diese vier Milieus identifizierten sich in unterschiedlicher Weise mit dem neuen Staat und der neuen Gesellschaft. Grundsätzlich kann von einer gespaltenen politischen Kultur gesprochen werden, die auch von übersteigerten Erwartungen an die Politik geprägt war: die nationale Ehre sollte wiederhergestellt, die ökonomische Lage stabilisiert, die soziale Frage entschärft werden. Nach innen sollten die gesellschaftlichen Gruppen miteinander versöhnt und nach außen die Nation glanzvoll repräsentiert werden.Gerade für die historisch-politische Bildung lohnt es sich, den Weg in die Demokratie und die folgenden Krisen genauer in den Blick zu nehmen. Welche Errungenschaften bringt die Demokratie als Staatsform mit sich? Welche Prinzipien begleiten die Neuordnung der Staaten sowie die Bildung von Nationen? Wie entwickeln sich die Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Demokratie? Weshalb konnten die neuen demokratischen Gesellschaften die mit ihnen verbundenen Hoffnungen nicht einlösen? Welche Entwicklungen führten dazu, dass die Skepsis gegenüber der Demokratie wuchs und autoritäre Systeme politisch immer mehr Bedeutung erlangten?In diesem Heft wird das Ende des Ersten Weltkriegs im November 1918 zum Anlass genommen, an die daraus folgende Neuordnung der Welt zu erinnern und sich mit den Auswirkungen dieses Ereignisses zu beschäftigen. Die politischen Entscheidungen nach dem Waffenstillstand, in den Friedensverträgen, bei der Gründung des Völkerbunds haben bis in die Gegenwart für die politischen Debatten in Europa eine hohe Relevanz. Deshalb ist die Beschäftigung damit für die politische Bildung und ihre Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen wichtig – insbesondere, wenn im Jahr 2018 neurechte Vordenker und prominente Regierungspolitiker eine "konservative Revolution" für Deutschland einfordern und damit direkt – wenn auch vielleicht aus historischem Unwissen – auf die Abschaffung der Demokratie in der Weimarer Republikrekurrieren.
Inbunden, Tyska, 2022
230 kr
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Inbunden, Tyska, 2025
273 kr
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Inbunden, Tyska, 2024
187 kr
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Häftad, Tyska, 2025
165 kr
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Häftad, Tyska, 2023
91 kr
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Tyska, 201618 kr
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Ulrike Guérot zeichnet eine Momentaufnahme der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Europa, die Parallelen zum Europa zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufweisen. Unter der Oberfläche eines kalten Friedens brauen sich in Europa wieder Feindseligkeiten und Ressentiments aller Art zusammen. Guérot betrachtet den Begriff des europäischen Bürgerkriegs in diesem aktuellen Kontext und zeigt, dass der heutige kalte Frieden ein Widerstreit der europäischen Bürger um konkurrierende Gesellschaftsmodelle ist.
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PDF, Engelska, 202057 kr
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The Golden Books are a joint project by NTGent and the Berlin publisher Verbrecher Verlag. It is a series comprising programme articles on theatre, aesthetics and politics as well as background pieces on projects by NTGent. A series on both the theory and the practice of an engaged theatre of the future.The Art of Resistance is the fourth volume in this series. It gathers speeches, essays, interviews and manifestos, written and performed by artists, activists, journalists and lawyers. How can we practice solidarity? Fight an unjust system of imperialism and neoliberal capitalism? Give a voice to the unheard?With contributions from Colette Braeckman, Luanda Casella, Maria Lucia Cruz Correia, Aminata Demba, Douglas Estevam da Silva, Heleen Debeuckelaere, Beatrice Delvaux, Ulrike Guerot, Dalilla Hermans, Prince Kihangi, Daniel Lima, Robert Menasse, Ogutu Muraya, Yoonis Osman Nuur, Brunilda Pali, Milo Rau, Hendrik Schoukens, Yvan Sagnet, Lara Staal, Terreyro Coreografico / Daniel Fagus Kairoz, Marc-Antoine Vumilia, Harald Welzer, Veridiana Zurita.All texts in english.
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PDF, Tyska, 2020160 kr
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#weproclaim! Das Buch zur Vision: Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau riefen am 10. November 2018 in einem eindrucksvollen performativen Akt gemeinsam mit 30 000 Menschen und in über zwanzig Ländern in ganz Europa die Europäische Republik aus. Was für ein historischer Moment! Die Initiatorinnen und Initiatoren des European Balcony Project wollten damit einen Kontrapunkt zum europaweiten Wiedererstarken von Nationalismen setzen.Die rege Beteiligung zahlreicher Bürger sowie Institutionen hat gezeigt, dass der Wunsch nach einem demokratischen Europa, in dem für alle Bürger gleicher Zugang zu allen Rechten gewährleistet wird, nicht mehr ignoriert werden kann. Diese Publikation spiegelt die Intention des andauernden Projekts der Europäischen Republik
Häftad, Tyska, 2024
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Inbunden, Svenska, 2017
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»Vissa talar om en kulturkamp, andra om ett inbördeskrig. Under alla omständigheter är Europa i uppror och de europeiska samhällena djupt splittrade. Å ena sidan har vi de så kallade identitärerna – Marine Le Pen, Geert Wilders, Norbert Hofer och Frauke Petry – som genom sin kvinnosyn, sin islamofobi och sitt fördömande av homosexuella står för en reaktionär världsbild och vill avskaffa den rådande europeiska ordningen; å andra sidan har vi ett europavänligt civilsamhälle, oroliga ungdomar och bekymrade medborgare som värnar om den europeiska upplysningen i franska revolutionens efterföljd. […] Istället för att låta sig paralyseras av högerpopulismen måste Europas invånare ta tyglarna […] Mottot för denna politiska nydaning av Europa måste vara: en marknad – en valuta – en demokrati! Denna process är det enda som kan sätta stopp för det europeiska inbördeskriget och den förödande högerpopulismen som har sin grogrund i nationalstaten. Min huvudtes är att det finns en överväldigande majoritet för att slå in på denna väg i hela Europa, men nyckelordet är just hela och därför krävs det en omstrukturering av det politiska systemet i Europa! Förhoppningsvis kan denna stridsskrift bidra till att europadebatten äntligen börjar handla om rätt saker.» /Ur bokenUlrike Guérot är grundare av tankesmedjan European Democracy Lab och professor och prefekt vid institutionen för Europeisk politik och demokratistudier vid Donau-universitetet i Krems, Österrike