Ulrike Lenz – författare
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Tyska, 202046 kr
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.Das Mittagsessen auf Gut Rauenstein war vorüber. Das Küchenmadel Gitti war noch damit beschäftigt, den Tisch im Speisezimmer abzuräumen, wo der Baron mit seiner Familie die Mahlzeit eingenommen hatte. In der Küche war die Altmagd Trude dabei, die Spülmaschine zu füllen. Es war ein sonniger, aber kühler Tag Anfang Mai. In dem bayerischen Bergdorf Rammelsau wehte noch ein frischer Wind. Dennoch rechnete man nicht mehr mit Bodenfrost. Die Bäume schlugen kräftig aus, und die Stauden trugen Knospen. Während der Baron, der den ganzen Vormittag unterwegs gewesen war, sich zu einem Mittagsschlaf niederlegte und seine Frau aufforderte, dies ebenfalls zu tun, verließen die beiden erwachsenen Kinder das Haus. Der vierundzwanzigjährige Wolfgang von Rauenstein überquerte den weitläufigen Gutshof, um zum Pferdestall zu gehen. In der Tür erschien schon der jüngste Knecht namens Toni, der den Wallach »Bronco« gesattelt hatte. Wolfgang pfiff, und die Jagdhündin »Dina« kam mit großen Sprüngen angehetzt, damit ihr junger Herr sich nur nicht ohne sie auf den Weg machte. Es war ja ihre größte Freude, den Gutserben begleiten zu dürfen. Der Hofhund »Treu« zerrte heftig an der Kette, mit der er an den Pfahl neben seiner Hütte gefesselt war. Gar zu gerne wäre er auch mit auf die Wanderschaft gegangen. Baronesse Martina, die ebenfalls in den Gutshof hinausgegangen war, hatte Mitleid mit ihm. Sie tätschelte sein struppiges Fell und versprach ihm: »Ich nehme dich mit in den Garten. Du weißt doch, da gibt es ab und zu ein Häschen zu jagen.«
Häftad, Tyska, 2024
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Tyska, 202346 kr
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Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden GoldDr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ''Fall'', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.»Bring mir die Krone mit den Bändern, Susi!«, befahl Oswald Beermoser seiner Tochter. Und dann wandte er sich um und rief nach dem Knecht. »Rosco, Rosco, wo bist du? Komm her und halte ›Schimmi‹ fest, ich will sie schmücken.« Gemeint war die falbe Kuh, die heute beim Almauftrieb den langen Zug der dreißig Milchkühe anführen sollte, die der Bauer zu den Almwiesen am Blandenstein bringen wollte. Heute war ein Freitag, und man schrieb den 24. Mai. Die drei Eisheiligen und die Kalte Sophie waren vorbei. Man durfte damit rechnen, dass es von Tag zu Tag wärmer und sommerlicher werden würde. Wie immer waren die Bewohner des Beermoserhofes, der am Rand des Waldes gelegen war, früh aufgestanden, und um sechs Uhr hatten der junge Knecht, der aus Südtirol stammte und ein gutmütiger und immer freundlicher Bursche war, und der Sechsundzwanzigjährige Andreas, der Hoferbe, mit dem Melken des Milchviehs begonnen. Das ging natürlich elektrisch vor sich und war nicht anstrengend, aber es dauerte seine Zeit. Um sieben Uhr hatte es ein gutes Frühstück gegeben, das die kränkliche Bäuerin und ihre Tochter, die Susi, bereitet hatten. Danach hatten Andreas und Rosco die Kühe in den Hof getrieben und zu einem Zug geordnet. Die Bäuerin packte in der Küche eine Kiepe mit allerlei Lebensmitteln, die Susi für den Senn mitnehmen sollte. Die zweiundzwanzigjährige Hoftochter sollte den Zug begleiten. Der Senn hieß Rudolf Schernitz und war ein grauhaariger Mann in den fünfzigern, der schon seit vielen Jahren für den Besitzer vom Beermoserhof auf die Alm ging. Der Käse, den der Rudolf dort oben bereitete, war in der Umgebung berühmt. Susi brachte jetzt die aus Blumen geflochtene Krone, von der bunte Bänder aus Kreppapier herunterhingen. Der Bauer nahm sie aus ihrer Hand und setzte sie »Schimmi«