Vadim Oswalt – författare
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Auf der ältesten überlieferten Karte der Welt sieht die Erde aus wie die runde Stadt Babylon, mit sternförmigen Strahlen in die umliegenden Wüsteneien hinaus. Auf der "Tabula Peutingeriana" ist sie ein gut sechseinhalb Meter langes und nur 35 cm schmales Bündel von Straßen und Küstenwegen nach Rom, auf der Ebstorfer Weltkarte ein eingekreistes T mit Jerusalem im Scheitelpunkt und Kopffüßlern und anderen Monstren jenseits der Ränder. Auf der "Kangnido" übt ein riesiges, topographisch genau erfasstes China seine Patronage über ein kleines, aber selbstbewusstes Korea. Und auf der "Imperial Federation Map" umlagern dekorativ die Allegorien der Kolonien, ein üppiges Indien, ein markiges pelziges Kanada, ein barbusiges Australien, die "ruling Britannia". Weltkarten aller Zeiten und Epochen sind vieldeutige Schlüsseldokumente der Globalgeschichte, denn sie zeigen die Welt in einem ganz spezifischen Verständnis und ein individuelles Bewusstsein von einer global vernetzten Welt und dem eigenen Ort darin. Der Gießener Historiker Vadim Oswalt interpretiert zehn dieser weltberühmten Karten als historische Quellen.
Häftad, Tyska, 2009
495 kr
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Heterogenität und Standardisierung bilden in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion ein extremes Spannungsfeld: Auf der einen Seite ist gesellschaftlich eine - noch immer - wachsende Differenzierung und Pluralisierung zu verzeichnen, während gleichzeitig Standardisierungen im Bildungswesen zur Lösung des identifizierten Kernproblems 'Leistungsheterogenität' entwickelt werden. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes konfrontieren in ihren Beiträgen das aktuelle Bildungsgeschehen mehrdimensional mit Widersprüchen und verschiedenen Interpretationszugängen und geben Antworten auf die Frage: Steht das Bildungssystem vor einer neuen Zerreißprobe?
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PDF, Tyska, 2010421 kr
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PDF, Tyska, 2015204 kr
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In diesem Band sind Beiträge vereint, die sich mit den Manifestationen der Geschichtskultur auseinandersetzen und diese an konkreten Beispielen ausleuchten. Die Autoren gehen davon aus, dass die Geschichtskultur für das Historische Lernen immer wichtiger wird. Sie gehen aber auch davon aus, dass der Nachweis von Verfälschungen, Banalisierungen oder Geschichtsklitterungen als Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Phänomenen künftig nicht mehr ausreicht. Dies liegt vor allem daran, dass die medialen Aufbereitungen von Geschichte oft nachhaltiger wirken als die im Unterricht gelieferten Entmythologisierungen. Deshalb ist ein vertieftes Verständnis des Umgangs mit Geschichte in der Öffentlichkeit notwendig, für das der Band Grundlagen liefert.
Häftad, Tyska, 2016
192 kr
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PDF, Tyska, 201681 kr
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Im Fach Geschichte kommt der Planung von Unterrichtseinheiten besondere Bedeutung zu: Historische Gegenstände werden zu Themen gruppiert und Erkenntniswege historischen Denkens eröffnet. Dennoch fehlte es bisher an fachspezifischen Konzepten und Handreichungen, auf die sich Lehrerinnen und Lehrer angesichts der gewachsenen Anforderungen in diesem Feld der Unterrichtsplanung beziehen können. Denn viele neue Lehrpläne enthalten keine ausführlich beschriebenen Themeneinheiten mehr oder diese müssen in Form von Schulcurricula sogar vollständig vor Ort erstellt werden.Dieses Buch entwickelt Kriterien, nach denen Unterrichtseinheiten entlang der Operationen historischen Denkens geplant werden können. Der Band richtet sich an Praktikanten, Referendare und Lehrer in den ersten Berufsjahren. Die Überlegungen orientieren sich an den Anforderungen der Alltagspraxis, also einem Unterricht, der unter der Normalbelastung eines Lehrers von 25 Unterrichtsstunden oder mehr bewältigt werden muss.
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PDF, Tyska, 2020430 kr
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Dieses Handbuch bietet aus geschichtsdidaktischer Perspektive einen Überblick über den Bereich der Geschichtskultur. Es liefert eine Bestandsaufnahme der verschiedenen geschichtskulturellen Genres, erfasst sie in der Theorie, erschließt sie didaktisch für den Geschichtsunterricht und gibt erste methodische Impulse für die Unterrichtspraxis. Das Handbuch gliedert sich in die Bereiche Gebiete im öffentlichen Raum | Geschichtspolitik | Literarische Verarbeitung | Fiktionale Dramatisierung | Eventisierung.
Häftad, Tyska, 2024
344 kr
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PDF, Tyska, 2024283 kr
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Der Band vereint eine Reihe prominenter Quellen aus allen Epochen der Geschichte. Anhand von Textquellen, historischen Bildern und Karten wird aufgezeigt, welche Chancen und oftmals wenig ausgeschöpfte Potentiale in einer intensiven Auseinandersetzung mit Produktion, Funktion und Nachwirkung dieser Quellen liegen. Sichtbar gemacht werden Prozesse der Kanonisierung durch Bedeutungsanreicherung, -transformation und –verlust sowie Intermedialität, die schließlich zu einer Schlüsselrolle in der Stabilisierung bestimmter Gedächtnisinhalte führen. Demgegenüber halten diese Zuschreibungen von Authentizität und Symbolisierungskraft einer kritischen Quelleninterpretation oftmals nicht stand.
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PDF, Tyska, 2021704 kr
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Neben eng auf die literarische Produktion bezogenen Fragen gewinnt Schreiben als Reflexionsmedium auch in anderen Konstellationen Bedeutung. In Selbstzeugnissen, Autobiografien, Tagebüchern und Briefen geben Schreibende Einblick in Alltagsbegebenheiten und Erfahrungen, Empfindungen und Gedanken und machen das Schreiben zum Gegenstand der Dokumentation, epistemischen Erkundung, (Selbst-)Reflexion und auch der psychischen Entlastung. Außerhalb dieser auf Authentizität gerichteten Formen der Auseinandersetzung mit dem Schreiben ist die literarische Produktion häufig selbst Gegenstand von Roman-, Film- und Serienhandlungen, u. a. in der Inszenierung spezifischer Schreibsituationen, -rituale und -orte wie auch unterschiedlicher Formen der Schreibblockade und -störung. Die Beiträger*innen diskutieren die kognitive, historische und gesellschaftliche Bedeutung des Schreibens und fragen aus interdisziplinärer Perspektive nach den besonderen Arrangements und Inszenierungen von Schreiben, Text/Werk und Autorschaft.In addition to questions closely related to literary production, writing as a medium of reflection is also gaining importance in other constellations. In self-testimonies, autobiographies, diaries and letters, writers provide insight into everyday occurrences and experiences, sensations and thoughts, and make writing the object of documentation, epistemic exploration, (self-)reflection and also psychological relief. Beyond these forms of engagement with writing that are aimed at authenticity, literary production itself is often the subject of the plots of novels, films and series, including the staging of specific writing situations, rituals and places as well as various forms of writer''s block and writing breakdowns.
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PDF, Tyska, 2021772 kr
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Neben eng auf die literarische Produktion bezogenen Fragen gewinnt Schreiben als Reflexionsmedium auch in anderen Konstellationen Bedeutung. In Selbstzeugnissen, Autobiografien, Tagebüchern und Briefen geben Schreibende Einblick in Alltagsbegebenheiten und Erfahrungen, Empfindungen und Gedanken und machen das Schreiben zum Gegenstand der Dokumentation, epistemischen Erkundung, (Selbst-)Reflexion und auch der psychischen Entlastung. Außerhalb dieser auf Authentizität gerichteten Formen der Auseinandersetzung mit dem Schreiben ist die literarische Produktion häufig selbst Gegenstand von Roman-, Film- und Serienhandlungen, u. a. in der Inszenierung spezifischer Schreibsituationen, -rituale und -orte wie auch unterschiedlicher Formen der Schreibblockade und -störung. Die Beiträger*innen diskutieren die kognitive, historische und gesellschaftliche Bedeutung des Schreibens und fragen aus interdisziplinärer Perspektive nach den besonderen Arrangements und Inszenierungen von Schreiben, Text/Werk und Autorschaft.In addition to questions closely related to literary production, writing as a medium of reflection is also gaining importance in other constellations. In self-testimonies, autobiographies, diaries and letters, writers provide insight into everyday occurrences and experiences, sensations and thoughts, and make writing the object of documentation, epistemic exploration, (self-)reflection and also psychological relief. Beyond these forms of engagement with writing that are aimed at authenticity, literary production itself is often the subject of the plots of novels, films and series, including the staging of specific writing situations, rituals and places as well as various forms of writer''s block and writing breakdowns.