Verena Schwagerl-Melchior – författare
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Die Beiträge des aus der Tagung „Reperti di plurilinguismo nell''Italia spagnola (sec. XVI‑XVII) / Hallazgos de plurilingüismo en la Italia española (siglos XVI‑XVII)“ (München 13./14.10.2011) hervorgehenden Sammelbandes beleuchten die Mehrsprachigkeit der frühneuzeitlichen Italia spagnola aus unterschiedlichen Blickwinkeln und erschließen sie als Problem der romanistischen Sprachgeschichtsschreibung. Ein Teil der Beiträge ist dem Sprachkontakt und der spanisch-italienischen Diskurs- und Textproduktion gewidmet, wobei auch deren vor allem literarische Reflexion zur Sprache kommt; ein anderer Teil befasst sich mit rein italianistischen Fragestellungen wie dem Verhältnis regionaler Schreibtraditionen zum Toskanischen.
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Die vorliegende Studie analysiert anhand von Zeugnissen der Verwaltungskommunikation im spanischen Regno di Napoli regionale historische Mehrsprachigkeit auf der Basis pragmatischer Texte und widmet sich somit der Untersuchung eines hochgradig durch Sprachenpluralität gekennzeichneten Kommunikationsraums.
Die anhand von überwiegend aus dem 16. Jahrhundert stammenden Beispielen erfolgende Darstellung der Sprachenwahl innerhalb der Verwaltungskommunikation wird mit Blick auf die diese prägenden Autorisierungsprozesse vorgenommen. Auf der Grundlage von zum Großteil dem Archivo General de Simancas entstammenden Materialien wird die sprachliche Gestaltung der Verwaltungskommunikation dreifach perspektiviert, wobei aus der Mehrsprachigkeit der Texte und der Kommunikationsvorgänge Erkenntnisse zur Mehrsprachigkeit der beteiligten Personen gewonnen werden, die wiederum in enger Verbindung mit den für die Sprachenpluralität feststellbaren Autorisierungsprozessen stehen.
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Die vorliegende Studie analysiert anhand von Zeugnissen der Verwaltungskommunikation im spanischen Regno di Napoli regionale historische Mehrsprachigkeit auf der Basis pragmatischer Texte und widmet sich somit der Untersuchung eines hochgradig durch Sprachenpluralität gekennzeichneten Kommunikationsraums.
Die anhand von überwiegend aus dem 16. Jahrhundert stammenden Beispielen erfolgende Darstellung der Sprachenwahl innerhalb der Verwaltungskommunikation wird mit Blick auf die diese prägenden Autorisierungsprozesse vorgenommen. Auf der Grundlage von zum Großteil dem Archivo General de Simancas entstammenden Materialien wird die sprachliche Gestaltung der Verwaltungskommunikation dreifach perspektiviert, wobei aus der Mehrsprachigkeit der Texte und der Kommunikationsvorgänge Erkenntnisse zur Mehrsprachigkeit der beteiligten Personen gewonnen werden, die wiederum in enger Verbindung mit den für die Sprachenpluralität feststellbaren Autorisierungsprozessen stehen.