Vida Bakondy – författare
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PDF, Tyska, 2017340 kr
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Zwei Fotoalben als Zeugnisse von NS-Verfolgung und Exil.Mitte der 1990er Jahre tauchten auf einem Flohmarkt bei Wien Fotoalben und ein paar lose Albumblätter auf, die aus dem Besitz der österreichischen Schwimmlegende Fritzi Löwy (1910–1994) stammten. Jene zwei Alben, die Löwy nach ihrer Rückkehr aus dem Exil erstellt hatte, stehen im Mittelpunkt des Buches. Sie sind der Erinnerung an ihre eigene Flucht vor der NS-Verfolgung sowie dem Gedenken an Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen gewidmet, die im Holocaust ermordet wurden oder im Exil über die ganze Welt verstreut waren.Die Historikerin Vida Bakondy diskutiert Potenziale und Grenzen von Fotoalben als historische und biografische Quellen sowie als spezifisches Erinnerungsmedium – mit dem Fokus auf Fragen zur Darstellung von Holocaust und Exil. Löwys Alben eröffnen nicht nur eine neue, sehr persönliche biographische Perspektive auf den einstigen Schwimmstar der Wiener Hakoah, sondern sie schaffen auch neue Erzählungen im Bereich des (visuellen) Gedächtnisses über NS-Verfolgung und Holocaust in Österreich.Ausgezeichnet mit: Dissertationspreis des Forschungsverbundes "Geschlecht und Handlungsmacht" der Universität Wien (2015), Irma Rosenberg Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus des Instituts für Zeitgeschichte/Universität Wien und des Bundesministeriums für Forschung und Wirtschaft (2016), Herbert-Steiner-Preis des Dokumentationsarchivs für den österreichischen Widerstand und der International Conference of Labour and Social History (2016).
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PDF, Tyska, 2022255 kr
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Die Beforschung von Fotoalben als historischer Quelle hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten wesentliche Impulse erhalten. Das vorliegende Heft bietet einen Überblick über theoretische und methodische Entwicklungen im Feld der interdisziplinären, zeitgeschichtlich orientierten Albumforschung. Es versammelt Beiträge, die Albumpraktiken in verschiedenen geografischen Räumen, Gesellschaften, Kontexten und politischen Regimen von den 1920er-Jahren bis in die Gegenwart analysieren. Das Themenheft zeigt dabei vielfältige Perspektiven auf die Beforschung von Alben auf und streicht die Bedeutung dieser spezifischen visuellen Quellengattung für die zeitgeschichtliche Forschung heraus.Over the past two decades the research of photo albums as historical sources has grown in popularity. This issue presents an overview of theoretical and methodological developments, both in the fields of interdisciplinary and contemporary album research. It offers contributions that analyse album practices in different geographic regions, societies, contexts, and political regimes from the 1920s to the present. The present issue also shows various perspectives on the research of albums and highlights the importance of these special visual sources for contemporary historical research.