Volker Sellin – författare
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Der Sturz Napoleons jährt sich 2014 zum zweihundertsten Mal; und ebenso die Restauration der französischen Monarchie unter den Bourbonen. Was bedeutet aber überhaupt "Restauration"? Volker Sellin löst den Begriff aus der Fixierung auf das Epochenjahr 1814 und interpretiert Restauration übergreifend als eine Politik der Konsolidierung der von der Revolution bedrohten Monarchien durch den Erlass von Verfassungen. Europäisch vergleichend von Spanien bis Russland entwirft er auf dieser Grundlage eine überraschende Geschichte des 19. Jahrhunderts.
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Volker Sellin ist einer der bedeutendsten Historiker, die zum 19. wie zum 20. Jahrhundert gleichermaßen arbeiten. Der Band umfasst eine einzigartige Auswahl seiner Forschungsbeiträge.
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Der Sturz Napoleons jährt sich 2014 zum zweihundertsten Mal; und ebenso die Restauration der französischen Monarchie unter den Bourbonen. Was bedeutet aber überhaupt "Restauration"? Volker Sellin löst den Begriff aus der Fixierung auf das Epochenjahr 1814 und interpretiert Restauration übergreifend als eine Politik der Konsolidierung der von der Revolution bedrohten Monarchien durch den Erlass von Verfassungen. Europäisch vergleichend von Spanien bis Russland entwirft er auf dieser Grundlage eine überraschende Geschichte des 19. Jahrhunderts.
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Volker Sellin ist einer der bedeutendsten Historiker, die zum 19. wie zum 20. Jahrhundert gleichermaßen arbeiten. Der Band umfasst eine einzigartige Auswahl seiner Forschungsbeiträge.
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Warum nehmen Menschen es hin, dass andere Menschen Herrschaft über sie ausüben? Sie lassen sich beherrschen, solange sie die Herrschaft als legitim anerkennen. Ohne Legitimität wird Herrschaft zur Gewalt. Als legitime Form der Herrschaft galt in Europa über ein Jahrtausend lang die Monarchie. Erst Aufklärung und Revolution stellten die Legitimität der Monarchie in Frage. In einem europaweiten Vergleich, der meisterhaft Politik- und Kulturgeschichte verzahnt, zeigt Volker Sellin, wie die Monarchie es verstand, ihre Legitimität trotzdem fast überall noch über Generationen hinweg zu bewahren. Welchen Anteil hatten daran die traditionellen Vorstellungen von dynastischer Herrschaftsberechtigung, Gottesgnadentum und Kriegserfolg? Welche Bedeutung gewannen neue legitimitätsstiftende Leistungen wie Verfassungsgebung, nationale Politik oder soziale Reform?
"Die Fragen des sehr gelungenen Buches werfen historisches Licht auf die Gegenwart. Das Problem, wie man Macht und Legitimität in umstürzenden Zeiten beibehält, ist nicht nur für gekrönte Häupter in der Vergangenheit relevant." (Bo Stråth, Professor für nordische, europäische und Weltgeschichte an der Universität Helsinki)
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Warum nehmen Menschen es hin, dass andere Menschen Herrschaft über sie ausüben? Sie lassen sich beherrschen, solange sie die Herrschaft als legitim anerkennen. Ohne Legitimität wird Herrschaft zur Gewalt. Als legitime Form der Herrschaft galt in Europa über ein Jahrtausend lang die Monarchie. Erst Aufklärung und Revolution stellten die Legitimität der Monarchie in Frage. In einem europaweiten Vergleich, der meisterhaft Politik- und Kulturgeschichte verzahnt, zeigt Volker Sellin, wie die Monarchie es verstand, ihre Legitimität trotzdem fast überall noch über Generationen hinweg zu bewahren. Welchen Anteil hatten daran die traditionellen Vorstellungen von dynastischer Herrschaftsberechtigung, Gottesgnadentum und Kriegserfolg? Welche Bedeutung gewannen neue legitimitätsstiftende Leistungen wie Verfassungsgebung, nationale Politik oder soziale Reform?
"Die Fragen des sehr gelungenen Buches werfen historisches Licht auf die Gegenwart. Das Problem, wie man Macht und Legitimität in umstürzenden Zeiten beibehält, ist nicht nur für gekrönte Häupter in der Vergangenheit relevant." (Bo Stråth, Professor für nordische, europäische und Weltgeschichte an der Universität Helsinki)
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Wie hat sich die nationalsozialistische Herrschaft auf die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ausgewirkt? In dem vorliegenden Band berichten 36 Autoren erstmals umfassend über sämtliche an der Universität vertretenen Disziplinen in der Zeit von 1933 bis 1945. Untersucht werden sowohl die Entwicklungen in der Gesamtuniversität (Gleichschaltung, Durchsetzung des Führerprinzips, Aufhebung der Autonomie, Vertreibung von Dozenten, gelenkte Berufungspolitik, Einflussnahmen der Partei und ihrer Gliederungen, Disziplinierung der Studierenden) als auch die Entwicklung von Forschung und Lehre sowie die personellen Veränderungen, die räumliche Unterbringung und die materielle Ausstattung in allen Fächern und Instituten. Wie sich zeigt, hat es ganz unterschiedliche Formen der Reaktion auf das Regime gegeben. Das Spektrum reicht von verbrecherischer Forschung bis zu unspektakulärer Anpassung und in einigen Fällen kühler Distanzierung. Die Darstellung der einzelnen Disziplinen setzt jeweils bei der Situation am Ende der Weimarer Republik ein und endet mit dem Blick auf Umbruch und Neubeginn nach dem Untergang des Dritten Reiches.
Das Werk besitzt über die Geschichte der Universität Heidelberg hinaus exemplarische Bedeutung für die Geschichte von Universität und Wissenschaft im Nationalsozialismus generell.