Waltraud Wende - Böcker
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Parodistisch inszenierte Texte korrespondieren mit generellen Veränderungstendenzen innerhalb des Literatursystems einer sozialhistorischen Kommunikationsgemeinschaft und können als affirmativer »Nebengesang« oder als kritischer »Gegengesang« zu dem literarischen »Hauptgesang« in Erscheinung treten. Klassifiziert man die große Zahl der der im 19. und 20. Jahrhundert entstandenen deutschsprachigen Parodien nach dem jeweils zugrundegelegten Originalwerk, so fällt auf, daß es in erster Linie die sogenannten »klassischen« Autoren - also Goethe und Schiller - sind, die die Aufmerksamkeit der Parodisten auf sich ziehen. Jedoch stellen spätestens seit 1871 nicht mehr Schiller, sondern Goethe und sein literarisches Oeuvre eine permanente Herausforderung für die Parodien-Schreiber dar. Bei der Suche nach Erklärungen für die zahlreichen parodistischen Reflexe auf Goethe-Werke muß die Wechselbeziehung zwischen textsortenspezifischen Charakteristika der parodistischen Schreibweise und sozial-historischen Kontextbedingungen der literarischen Kommunikationsgemeinschaft beleuchtet werden.
330 kr
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Die aus Biologie und Kulturgeschichte folgende Andersartigkeit der sozialen, politischen, ökonomischen, kulturellen und intellektuellen Erfahrungswelt weiblicher Autoren lässt andere Imaginationen und andere formalästhetische Ausdrucksformen erwarten als bei ihren männlichen Kollegen. Hinzu kommt, dass die weibliche Schreibpraxis immer auch in Beziehung zu der von Männern regierten normalen", sich geschlechtsindifferent gerierenden Literaturtradition einer Gesellschaft gesehen werden muss. Diese binäre Rückbindung stellt weibliche Autoren in ein doppeltes Spannungsfeld von Anpassung und subversivem Aufbruch: Sie können tradierte Vorstellungen vom Platz der Geschlechter in der Gesellschaft akzeptieren oder dagegen rebellieren, und sie können die von männlichen Autoren etablierten Modelle literarischen Schreibens für ihre eigene Schreibpraxis affirmativ übernehmen oder subversiv dagegen anschreiben. Ästhetisch innovative weibliche Schreibpraxis experimentiert sowohl mit kollektiv geteilten Wirklichkeitskonstruktionen als auch mit literarischen Ausdrucksformen. Höhepunkte so verstandener Innovation werden u.a. repräsentiert von Ingeborg Bachmann, Antonia Byatt, Marguerite Duras, Elfriede Jelinek, Brigitte Kronauer, Irmtraud Morgner, Erika Pedretti, Nathalie Sarraute, Ginka Steinwachs, Christa Wolf, Virginia Woolf. Der Band dokumentiert ein Symposium, das auf Einladung der Herausgeberin an der Universität-Gesamthochschule Siegen stattfand.
302 kr
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Ist es möglich, dass die "tatsächliche" Geschichte hinter den filmischen Inszenierungen von Geschichte "verschwindet"? Wie verändert sich die Gedächtniskultur einer Gesellschaft, wenn Geschichte medial inszeniert wird? Worin unterscheiden sich dokumentarische von fiktionalen Filmbildern? Arbeiten Filmemacher mit konventionalisierten Repräsentationsstrategien? Und gibt es spezifische Zeichenrepertoires? Vor allem aber: Wie sieht die Beziehung zwischen kollektiven Gedächtnisinhalten und Filmbildern aus? Antworten auf diese und andere Fragen suchte ein Symposium, dass auf Einladung der Herausgeberin an der Rijksuniversiteit Groningen stattfand.