Winfried Su – författare
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PDF, Tyska, 2012181 kr
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Ein umfassender Einblick in die innere Organisation des NS-Regimes.Die Vielzahl der Sonderbeauftragten, Bevollmächtigten und Kommissare, mit denen das Regime seine politischen Ziele durchzusetzen versuchte, zählt zu den prägenden Merkmalen der NS-Herrschaft. Sie waren nicht nur die Zerstörer traditioneller Verwaltungsstrukturen, sondern auch ein wesentliches Element der Dynamik des Regimes und seiner Fähigkeit, gesellschaftliche Ressourcen zu mobilisieren. Exemplarisch deutlich wird dies in Beiträgen - über die Tätigkeit des Sonderkommissars für die Preisbildung (André Steiner),- den Energiesektor (Bernhard Stier), - die Bauwirtschaft (Christiane Botzet), - die Kohlenversorgung (Kim Priemel), - die politischen Wissenschaften (Gideon Botsch), - das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (Daniel Mühlenfeld),- die Bewältigung der Luftkriegsfolgen (Dietmar Süß).Weitere Beiträge gehen der Frage nach der Finanzierung der politischen Sondergewalten nach (Christiane Kuller) und untersuchen deren Verzahnung mit den traditionellen Verwaltungen (Bernhard Gotto). Der Band gibt der Diskussion über die Binnenstruktur und die Bewegungsmechanismen der NS-Herrschaft neue Impulse.
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PDF, Tyska, 2012181 kr
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Gesellschaftspolitische Transformation und Mobilisierung der Bevölkerung für den Krieg in der Metropolregion Berlin.Bis 1933 verkörperte Berlin für die Nationalsozialisten das Gegenbild ihrer völkischen Gesellschafts- und Kulturvorstellungen: die Stadt war Sinnbild für die charakteristischen Prozessen der industriellen Entwicklung und sozialen Schichtung und die damit verbundenen Konflikte der Moderne. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten rückte die Metropole ins Zentrum des NS-Herrschaftssystems. Berlin galt als Prüfstein für die Fähigkeit des Regimes zur politischen Kontrolle und zur Integration einer äußerst heterogenen urbanen Bevölkerung in die Strukturen der rassisch definierten "Volksgemeinschaft".
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PDF, Tyska, 2017181 kr
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Städte als Spiegel der NS-Herrschaft.Im städtischen Raum wurden soziale Beziehungen und Hierarchien der NS-Gesellschaft in Form von Milieus, Infrastrukturen und Inszenierungen sichtbar: Straßenzüge und Verkehrswege, öffentliche Gebäude und Versammlungsplätze eröffneten oder verschlossen soziale Räume. In der NS-Forschung bedienten sich erst einzelne Studien raumbezogener Untersuchungsansätze. Daher präsentiert der Band eine Bilanz neuer Forschungen. Durch welche Semantiken, Symbole und Zukunftsentwürfe wurden Städte im Nationalsozialismus als soziale Räume konzipiert? Wie prägten Stadtverwaltungen das Leben in der NS-Gesellschaft? Welche Praktiken des Einschließens und Ausgrenzens lassen sich im städtischen Raum beobachten? Der Band diskutiert solche Fragen in Beiträgen zum Wohnungsbau, zur Stadtplanung, zur Gewalt im städtischen Raum, zur kommunalen Finanz- und Sozialpolitik und zur Umcodierung städtischer Räume.
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PDF, Tyska, 2025258 kr
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Uber den Umgang mit Diktatur und Verfolgung im Kulturbetrieb des geteilten Nachkriegsdeutschlands. Die zeithistorischen und kunstwissenschaftlichen Meistererzahlungen waren lange von der falschen Vorstellung eines Neubeginns im Kunstbetrieb nach 1945 gepragt. Deshalb vermessen Historiker:innen und Kunsthistoriker:innen im vorliegenden Band die Bedeutung des Betriebssystems Kunst fur die NS-Aufarbeitung sowie fur Demokratisierungsprozesse nach dem Ende der NS-Herrschaft. Verlief die Auseinandersetzung mit Diktatur- und Verfolgungserfahrung in der bildenden Kunst synchron zu derjenigen der Gesamtgesellschaft oder ergaben sich eigene Resonanzraume, Blockaden oder Neuanfange? Mit Blick auf Kunstler, Kunstvereine, Museen sowie die Kunstgeschichte analysieren die Autor:innen hochst widerspruchliche Bezugnahmen auf die NS-Kunst und die NS-Kunstpolitik im geteilten Nachkriegsdeutschland. Sie fragen nach personellen Kontinuitaten und Netzwerken, nach der Beharrungskraft kunstvermittelter politischer Denkmuster, aber auch nach Wandlungen des asthetischen Kanons, Veranderungen im gesellschaftlichen Gebrauch von Kunst sowie ihren unterschiedlichen Funktionalisierungen in der Systemkonkurrenz des Kalten Krieges.