Wolf Oschlies – författare
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PDF, Tyska, 201735 kr
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Die aktualisierte und in Teilen neu erarbeitete vierte Auflage der Bildungssysteme Europas beschreibt in dieser Form bisher einmalig die Bildungssysteme aller souveränen Staaten Europas. Der Länderbeitrag Makedonien ist so gegliedert, dass er historische Entwicklungslinien aufzeigt, Reformen im Bildungssystem und ihre Kontextbedingungen beschreibt, die Organisation des jeweiligen Schulsystems sowie das System der allgemein- und berufsbildenden Schulen analysiert, aktuelle Probleme wie die Integration der Flüchtlinge und Asylsuchenden in das Bildungssystem thematisiert und Entwicklungsperspektiven des jeweiligen Bildungssystems aufzeigt.
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Russisch würde man ja gern lernen, wäre da nicht dieses schreckliche Alphabet, kyrillisch (oder wie es heißt)... Weg mit diesem frequenten Selbstbetrug! Kyrillisch schreiben zahlreiche Nichtslawen (z. B. rumänische Moldover) und sechs slawische Völker, darunter unser EU-Partner Bulgarien, weswegen seit Frühjahr 2013 immer mehr Euro-Scheine mit drei Schriften kursieren: EURO (Lateinisch), EYPO (Griechisch) und EBPO (Kyrillisch). Kyrillisch verweist auf den Heiligen Kyrill (um 827-869), der zusammen mit seinem älteren Bruder Method von Papst Johannes Paul II. 1980 zum Schutzpatron Europas proklamiert wurde.Kyrilliza (und ihr Vorläufer Glagoliza) sind reine "Retorten"-Schriften, mit Anfängen im Geschichtsdunkel, zumal von Kyrill und Method nichts Schriftliches überliefert ist. Natürlich hat der Heilige Kyrill direkt nichts mit dem Kyrillischen zu tun, da dieses erst 893 offizielle Schriftnorm wurde. Details breitet Wolf Oschlies in seinem jüngsten Wieser-Buch aus - zu Geschichte und Verbreitung der Kyrilliza bei Slawen und Nichtslawen, zu Reformen und Verirrungen dieser Schrift, zu ihrer Bedrohung (durch frühsowjetische Schriftengegner), Gefährdung (z. B. durch lateinisch codierte PC) und Wiederbelebung (durch Tourismus und Buchmessen), zur Situationskomik ihrer Verwendung, zu politischen Scherzen wie jüngst "Putins höfliches Alphabet" etc.Von wegen "schweres" kyrillisches Alphabet! Oschlies sagt (aus jahrzehntelanger Lehrerfahrung) "Njet"! Sechs oder sieben kyrillische Lettern (/J/OMATEK) sind wie im Lateinischen, die anderen schön, dekorativ und kinderleicht zu lernen. Ausprobieren!