Wolfgang Hardtwig – författare
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Häftad, Tyska, 2016
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Inbunden, Tyska, 1989
1 391 kr
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Del 56 - Schriften Des Historischen Kollegs
Utopie und politische Herrschaft im Europa der Zwischenkriegszeit
Inbunden, Tyska, 2003
1 957 kr
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Del 22 - Ordnungssysteme
Ordnungen in Der Krise
Inbunden, Tyska, 2007
1 612 kr
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PDF, Tyska, 20141 547 kr
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Deutschland 1900 bis 1933 – zwischen den Euphorien des machtpolitischen Aufstiegs und den militärischen, ökonomischen und politischen Katastrophen waren diese Jahre durch vielgestaltige und intensive Krisenerfahrungen geprägt. Krieg, Niederlage, Revolution und Depression, aber auch der kulturelle Aufbruch in die Moderne schrieben sich in die Leben der Menschen ein. Es waren Durchbruchs- und Krisenjahre der Moderne, deren prägende Strukturen und Umwälzungen es für eine politische Kulturgeschichte Deutschlands zu hinterfragen gilt.
Inbunden, Tyska, 2013
1 082 kr
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PDF, Tyska, 20151 505 kr
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PDF, Tyska, 2012611 kr
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Die Selbstorganisation in Genossenschaften, Sozietäten und Vereinen stellt in Deutschland seit dem Mittelalter ein freiheitliches Element gegenüber der Herrschaft des Staates dar. Im Übergang zur modernen Gesellschaft gewinnt sie immer breitere Resonanz, Gestaltenvielfalt und zunehmend auch politische Bedeutung. Im 18. und 19. Jahrhundert findet in ihr der Selbstbestimmungsanspruch des aufstrebenden Bürgertums und dann auch der Arbeiterschaft seinen Ausdruck. In allen Varianten des Prinzips freier Vereinigung geht es um eine klar umrissene soziale Praxis, in der gemeinsame Interessenwahrung, Bildung, Freundschaft mit dem Anspruch auf persönliche und politische Eigenverantwortlichkeit verknüpft sind.Die hier vorgelegten Aufsätze umfassen den gesamten Zeitraum der Neueren Geschichte vom Spätmittelalter bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Sie verbinden sozial- und kulturgeschichtliche Fragestellungen mit der politischen Geschichte und rekonstruieren präzise den Wandel der politisch-sozialen Begriffe, mit denen die freiwillige Vergesellschaftung beschrieben wurde. Der synthetisierende Blick auf mehr als 400 Jahre deutscher Geschichte erschließt mit großer Tiefenschärfe zentrale Elemente der Entstehungsgeschichte der modernen Welt.
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PDF, Tyska, 2018650 kr
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Das Wirken Eduard Hamms ist eng verbunden mit der deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Weimarer Republik agierte Hamm 1922/23 als Staatssekretär in der Reichskanzlei, 1923–1925 als Reichswirtschaftsminister und schließlich 1925–1933 als Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelstags auf einflussreichen Positionen. Seine Tätigkeiten werfen ein neues Licht auf die Wirtschaftsauffassung, das Verfassungsverständnis und das politische Gewicht der liberalen und konservativen Demokraten zwischen der Revolution 1918, Ruhrkampf, Inflation, Konsolidierungsphase und Weltwirtschaftskrise. Darüber hinaus beleuchten Hamms Aktivitäten im Widerstand einen bis heute weitgehend unbekannten Aspekt in der Geschichte des deutschen Bürgertums. Eine erstmals erschlossene, umfangreiche Überlieferung erlaubt tiefe Einblicke in den Bildungshorizont und die politische Moral eines unkonventionellen Politikers sowie in die Lebensführung einer typischen bildungsbürgerlichen Familie.Wolfgang Hardtwig gelingt mit diesem Band eine überzeugende Verknüpfung der Biographie Hamms mit der politischen, aber auch mit der Gesellschafts- und Kulturgeschichte zwischen spätem Kaiserreich und "Drittem Reich".
Inbunden, Tyska, 2008
1 182 kr
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Bei dem Sammelband handelt es sich um eine auf Systematik und Repräsentativität abzielende Erkundung des Verhältnisses von Gegenwartsliteratur zur Zeitgeschichte seit dem "Dritten Reich". Er ist aus einer am Deutschen Literaturarchiv in Marbach durchgeführten gleichnamigen, "sehr konzentrierten und diskussionsfreudigen" (FAZ) Tagung im März 2007 hervorgegangen. Die einzelnen Beiträge stellen nicht nur spezifische Aspekte dar, sondern reflektieren explizit auf die Spezifika der Literatur und ihre Situation im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Erinnerungs-/Gedächtnisdiskurs, aber auch in Relation zu massenmedialen Angeboten mit ihren melodramatischen Inszenierungen. Der Band fragt mithin nach den spezifischen Konstitutionsbedingungen von Literatur in ihrem Verhältnis zur Zeitgeschichte, dies mit dem Interesse, Literatur wie Zeitgeschichte aus der allzu selbstverständlichen Unterordnung unter den Gedächtnisdiskurs herauszunehmen und in ihnen das Moment größerer Zukunftsoffenheit herauszuarbeiten.Dazu werden von international bekannten Wissenschaftlern ebenso wie von expertischen Nachwuchskräften zum einen die Leistungen spezifischer Genres befragt (Auto)Biographik, "Aufbauromane", dokumentaristische Formen, Familien- und transgenerationale Romane, Alternativgeschichten, aber auch Unterhaltungsliteratur. Zum anderen stehen exemplarische Autorinnen und Autoren im Fokus: Tanja Dückers, Christa Wolf, Kurt Drawert, Rainald Goetz, Günter Grass, Walter Kempowski, Michael Kleeberg, Alexander Kluge, Judith Kuckart, Ingo Schulze, Uwe Timm, Hans Ulrich Treichel, Martin Walser u.a.m. Zeitgeschichte wird dabei nicht auf lediglich die Frage nach dem Nationalsozialismus eng geführt, sondern es werden ebenso Stationen und Ereignisse danach, wie Flucht/Vertreibung, die Aufbaukampagnen in der SBZ/DDR, das Wirtschaftswunder, 1968 und die "RAF", sowie die Wende in den Blick genommen.Besonders hervorzuheben ist der bei der selbstverständlich gebotenen wissenschaftlichen Sorgfalt allen Beiträgen eigene Duktus guter Lesbarkeit auch für interessierte Nichtfachleute.Die Herausgeber haben in ihren jeweiligen Fachgebieten Neuere deutsche Literatur und Neuere Geschichte seit Jahren einschlägig gearbeitet. Zuletzt haben sie den über die jeweiligen Fachkulturen hinaus beachteten Band "Geschichte für Leser. Populäre Geschichtsschreibung in Deutschland im 20. Jahrhundert" (2005) herausgegeben.
Häftad, Tyska, 2005
1 247 kr
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Text in German. "Between the wars" - the term signals that the years of the Weimar Republic as the "crisis years of classical modernism" and the thirties are linked in a more dense historical continuity than long assumed. Wolfgang Hardtwig's "Political Cultural History" systematizes this question. His topics are the politicization of space and time, the different form and relevance of war experience, change and the political instrumentalization of body experience, the susceptibility of science to holistic concepts and finally the importance of new visual advertising strategies in consumer society. The book combines reflections on the theory of political cultural history with case studies saturated with material and thus provides new answers to the basic question of German history in the 20th century: How was it possible for National Socialism to gain a foothold in German society?
Häftad, Tyska, 2010
1 263 kr
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The Enlightenment revolutionized consciousness by stretching it into the Kantian polarity of "Age of Enlightenment" and "Enlightened Age". Enlightenment means on the one hand a clearly delimited historical epoch, on the other hand a universal process that continues to this day. The Enlightenment accelerated modernization processes like the rationalization of statehood. With her progressive thinking she established the belief in inner-worldly happiness realization and thus gave all cultural, social and political processes a new dynamic. The Enlightenment has European origins, but it worked and works worldwide. The current world contrast between Islamism and Western civilization can therefore be understood as a result of the effects of the Enlightenment.
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PDF, Tyska, 2010762 kr
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Die Aufklärung hat das Bewusstsein revolutioniert, indem sie es in die kantische Polarität von »Zeitalter der Aufklärung« und »aufgeklärtes Zeitalter« hineinspannte. Aufklärung meint einerseits eine klar abgegrenzte historische Epoche, andererseits einen bis heute anhaltenden universalen Prozess. Die Aufklärung hat Modernisierungsprozesse beschleunigt, wie die Rationalisierung der Staatlichkeit. Sie hat mit ihrem Fortschrittsdenken den Glauben an innerweltliche Glücksverwirklichung etabliert und damit allen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Prozessen eine neue Dynamik verliehen. Die Aufklärung hat europäische Ursprünge, aber sie wirkte und wirkt weltweit. Der heutige Weltgegensatz von Islamismus und westlicher Zivilisation lässt sich daher als Folge der Wirkung von Aufklärung verstehen.
Inbunden, Tyska, 2022
257 kr
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Tyska, 2023210 kr
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Das Portrait eines Dorfes, die Erinnerung an eine Kindheit und Jugend: Wolfgang Hardtwig, bis 2010 Professor für Neuere Geschichte in Berlin, lässt mit seinen Erinnerungen an Reit im Winkl eine untergegangene Welt auferstehen. Eine Welt, die sich ihm vor allem als ein großes Abenteuer darbot, mit manchen Härten und vielen Erlebnissen auf dem Land, die heute geradezu exotisch anmuten. Der Hof in den Bergen ist das Refugium seiner Familie. Als die Bombennächte im Zweiten Weltkrieg in München zu bedrohlich wurden, beschloss die Familie, in den Bauernhof bei Reit im Winkl umzuziehen, den der Großvater 1932 gekauft hatte. Als Meister präziser Erzählung schildert er mit feinem Humor die Jahre seiner Kindheit und Jugend auf dem Hof. Er erzählt vom bäuerliche Leben rundum, von Schule, Kirche und Politik zwischen Tradition und Moderne. Das Land, das Dorf, der Hof – auch dies ein Raum, in dem sich bundesrepublikanische Nachkriegsgesellschaft formierte. Mit diesem Buch legt Wolfgang Hardtwig ein Stück "intellektueller Heimatliteratur" vor, in ihrer Art neu und wegweisend. Zugleich berichtet er über Prägungen aus der Familiengeschichte, in denen sich die künftige Entscheidung für den Beruf des Historikers vorbereitet. "Erzählen lässt sich davon auf verschiedene Weise: als bloßer Bericht über die Abfolge von Ereignissen, als breite Schilderung des Lebens und seiner Buntheit, als Gespinst von Reflexionen, die mehr oder weniger fest an zwei Angelpunkten in der Zeit, Anfang und Ende, befestigt sind; schließlich als diskursives Erzählen, das nach Ursachen und Wirkungen fragt." - Wolfgang Hardtwig
Inbunden, Tyska
318 kr
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Tyska, 2024262 kr
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Wolfgang Hardtwigs "Der Hof in den Bergen, Eine Kindheit und Jugend nach 1945" ist der erste Teil seiner Autobiografie – und war ein großer Erfolg. Zahlreiche Rezensionen und mehrere Auflagen bezeugen das breite Interesse an seiner "intellektuellen Heimatliteratur" über seine Kindheit und Jugend auf dem Land in Oberbayern, von der Gustav Seibt in der SZ schrieb, man könne eine autobiografische Erzählung kaum besser machen.Im vorliegenden zweiten Teil der Autobiografie beginnt der junge Wolfgang Hardtwig sein Studium der Geschichte in Basel, wechselt nach München, um dort zu promovieren und sich zu habilitieren, tritt seine erste Professur in Erlangen an und lehrt zeitweise in Atlanta, USA. 1992 wechselt er an die Humboldt-Universität zu Berlin – für das DDR-Regime zuvor ein Zentrum marxistisch interpretierter Kultur- und Gesellschaftswissenschaft. Seine Berufung und seine Arbeit dort sind Teil der ebenso notwendigen wie umstrittenen Reformen der Universitäten in Ostdeutschland.Hardtwig räsoniert über das Studieren im alten Sinne, er beschreibt Varianten der traditionellen "Ordinarien-Universität" und ihre Krise während der Studentenrevolution 1968 sowie in den Reformjahren danach. Den west-östlichen Transformationsprozess beschreibt er auf der Basis seiner persönlichen Erinnerungen und ausgewählter Quellen. So beleuchtet er erstmals die Positionen und Kontroversen an den ostdeutschen Universitäten der 1990er-Jahre aus der Innensicht eines westdeutsch geprägten unmittelbar Beteiligten. Die Profilierung als Historiker und die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung ermöglichen symptomatische Einblicke in den heutigen Wissenschaftsbetrieb und in die akademische Arbeit.Wolfgang Hardtwig bietet über die autobiografische Betrachtung hinaus eine vorzüglich geschriebene Studie über die Kulturen des Studierens und Lehrens im fundamentalen Wandel der deutschen Universitätssysteme seit den 1960er-Jahren und leistet damit auch einen signifikanten Beitrag zum Verständnis der prekären Geschichte der deutschen Vereinigung von 1990 bis heute.
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Geschichte boomt. In der Popkultur wird selbst Michael Jackson zur historischen Figur. TV Events erreichen ein Millionenpublikum, gut gemachte historische Dokumentationen werden immer beliebter, multimediale Ausstellungen ziehen Hunderttausende an. Gleichzeitig warnen Geschichtswissenschaftler vor drohender Verflachung und Kommerz. Erleidet die Geschichtswissenschaft in der durch die Aufmerksamkeitsökonomie geprägten Mediengesellschaft Schiffbruch? Darf Geschichte in Deutschland unterhaltsam sein? Wolfgang Hardtwig beantwortet diese Fragen pointiert in dem ersten Band der neuen "Reihe Pamphletliteratur". Dabei geht es ihm nicht um die Verdammnis massenkultureller, medialer Tatsachen, sondern um die Frage, wie auch in der "Postmoderne" und dem damit angeblich verbundenen Postulat eines "anything goes" alte Werte der Geschichtsschreibung wie Erkenntnissuche, die Suche nach "Wahrheit" im wissenschaftlichen Sinne aktualisiert und als Qualitätsmaßstäbe für das bunte Treiben des Histotainments dienen können. Die Reihe Pamphletliteratur greift große, übergreifende Themen und Fragen auf. Engagiert und pointiert knüpfen die Autoren an die Tradition der neuzeitlichen Pamphletliteratur an - und schöpfen die sprachlichen Freiheiten dieses Genres voll aus.