Wolfgang Wischmeyer – författare
Aus der Werkstatt Harnacks
Transkription Harnackscher Seminarprotokolle Hans von Sodens (Sommersemester 1904 – Wintersemester 1905/06)
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Märtyrerliteratur
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Seit dem 16. Jahrhundert wurde die älteste Schicht der hagiographischen Literatur primär als acta martyrum sincera und damit als Quelle zur Geschichte der christlichen Kirche in den Verfolgungen gelesen und nach ihrer Historizität beurteilt. Dass sie aber ein eigenes Gebiet der altchristlichen Literatur ausmacht, wurde vernachlässigt. Sie hält für die Gemeinden die Erinnerung an herausragende Gestalten fest, die sich bei staatlichen Repressionen gegen Christen in vor- und nachkonstantinischer Zeit oder auf andere Weise bewährt hatten. Dabei ist von Anfang an ein deutlicher literarischer Gestaltungswille bemerkbar, der sich in unterschiedlichen Formgebungsprozessen kundtut. Das findet seinen Ausdruck mitunter darin, dass sich innerhalb kürzester Zeit unterschiedliche Textfassungen nebeneinander präsentieren oder die Texte in verschiedenen Rezensionen fortgeschrieben werden. Die Funktion als Memorial- und Erbauungsliteratur eröffnet unter einer transdisziplinären kulturwissenschaftlichen Perspektive zum einen Zugänge zur Entwicklung der Hagiographie und zum anderen zu einer lokal und zeitlich differenzierten Darstellung christlicher Gemeinden der römischen Kaiserzeit und der Spätantike sowie ihrer Sozial- und Frömmigkeitsgeschichte.
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Seit dem 16. Jahrhundert wurde die älteste Schicht der hagiographischen Literatur primär als acta martyrum sincera und damit als Quelle zur Geschichte der christlichen Kirche in den Verfolgungen gelesen und nach ihrer Historizität beurteilt. Dass sie aber ein eigenes Gebiet der altchristlichen Literatur ausmacht, wurde vernachlässigt. Sie hält für die Gemeinden die Erinnerung an herausragende Gestalten fest, die sich bei staatlichen Repressionen gegen Christen in vor- und nachkonstantinischer Zeit oder auf andere Weise bewährt hatten. Dabei ist von Anfang an ein deutlicher literarischer Gestaltungswille bemerkbar, der sich in unterschiedlichen Formgebungsprozessen kundtut. Das findet seinen Ausdruck mitunter darin, dass sich innerhalb kürzester Zeit unterschiedliche Textfassungen nebeneinander präsentieren oder die Texte in verschiedenen Rezensionen fortgeschrieben werden. Die Funktion als Memorial- und Erbauungsliteratur eröffnet unter einer transdisziplinären kulturwissenschaftlichen Perspektive zum einen Zugänge zur Entwicklung der Hagiographie und zum anderen zu einer lokal und zeitlich differenzierten Darstellung christlicher Gemeinden der römischen Kaiserzeit und der Spätantike sowie ihrer Sozial- und Frömmigkeitsgeschichte.
Märtyrerliteratur
Herausgegeben, übersetzt, kommentiert und eingeleitet
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Im Nachlass von Erika Dinkler-von Schubert fanden sich drei Protokollhefte, in denen Hans von Soden vier Seminare Adolf Harnacks aus den Jahren 1904 bis 1906 dokumentiert hat. Seminarthemen waren: Justins Apologien, "Untersuchungen über den Gnosticismus", "Augustins Confessionen" (Bücher I-VI) und die Werke des Sulpicius Severus. Die bis ins Detail ausformulierten Protokolle vermitteln nicht nur einen präzisen Einblick in die patristische Forschungsarbeit vor 100 Jahren, sondern auch in den damaligen Lehrbetrieb in einem Seminar der Berliner Universität. Dabei kommt bei allem fachlichen Interesse an den sehr unterschiedlichen patristischen Themen des 1. bis 5. Jahrhunderts sehr deutlich Harnacks theologisches Bildungsinteresse - gerade auch durch seine Polemik - zum Ausdruck.