Ylva Soderfeldt – författare
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Der Patient von heute sucht selbstandig nach Information uber seine Krankheit und Kontakt zu anderen mit dem gleichen Leiden. Dieses Phanomen ist jedoch nicht neu: Der erste europaische Patientenverein, der Heufieberbund von Helgoland, wurde schon 1897 gegrundet. Spater kamen weitere Organisationen dazu, unter anderem 1951 der Deutsche Diabetiker Bund und 1956 die Deutsche Hamophiliegesellschaft. Seit mehr als einem Jahrhundert also schlieen sich Menschen mit bestimmten Krankheiten zusammen, um Aufklarung und Selbsthilfe zu betreiben und ihre politischen Interessen zu vertreten. Damals wie heute begegnen sie dabei der Herausforderung, sich im Gesundheitswesen eine Stimme zu verleihen. Um die heutige medizinische Landschaft zu verstehen, muss uns der historische Hintergrund von Patientenvereinen bewusst sein. Ylva Soderfeldt untersucht die Vorgeschichte der Patientenbeteiligung in der Medizin, die ein neues Licht auf Patienten als medizinische Akteure wirft. Die Annahme, dass Selbsthilfe und Patientengruppen generell subversive Akteure im medizinischen Bereich sind, stellt sie in Frage.
Del 9 - Disability Studies. Körper - Macht - Differenz
From Pathology to Public Sphere
The German Deaf Movement, 1848-1914
Häftad, Engelska, 2013
394 kr
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In the late 19th century, the so-called »German Method«, which employed spoken language in deaf education, triumphed all over the Western world. At the same time as deaf German schoolchildren were taught to articulate and read lips, an emancipation movement of signing deaf adults emerged across the German Empire.This book tells the story of how deaf people moved from being isolated objects of administration or education, depending on welfare or working in the fields, to becoming an urban middle class collective with claims of self-determination. Main questions addressed in this first comprehensive work on one of the world's oldest movements of disabled people include how deaf organisations emerged, what they fought for, and who was left behind.