Yves Jeanrenaud – författare
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Häftad, Tyska, 2015
513 kr
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Yves Jeanrenaud zeichnet die Konstruktion von Elternschaft hinsichtlich spezifischer Berufskultur und Fachhabitus der Ingenieurwissenschaften anhand narrativer Interviews mit Ingenieurinnen und Ingenieuren nach. Der Ingenieurberuf gilt gemeinhin als traditionell, besonders in Bezug auf die Zuschreibung von Geschlechterrollen zu Karriere, Familie und Elternschaft. Diese traditionelle, bürgerliche Berufskultur hat entsprechende Auswirkungen auf die Vorstellungen davon, was Familie ausmacht und wie Elternrollen auszufüllen sind. Diese Studie zeigt, wie doing engineering das Familien- und Elternschafts-Modell von Ingenieurinnen und Ingenieuren strukturiert. Dabei erweist sich die Berufs- und Studienwahl als Schlüssel zur professionellen Identitätskonstruktion. Auf Basis dieser Entscheidungsprozesse wird Elternschaft vor dem Hintergrund der Erwerbsbiografie konstruiert und damit die Trennung des Erwerbs- und Familienlebens in privat und öffentlich aufgrund des Fachhabitus aufrechterhalten und die bürgerliche Geschlechterordnung perpetuiert.
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PDF, Tyska, 2015306 kr
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Yves Jeanrenaud zeichnet die Konstruktion von Elternschaft hinsichtlich spezifischer Berufskultur und Fachhabitus der Ingenieurwissenschaften anhand narrativer Interviews mit Ingenieurinnen und Ingenieuren nach. Der Ingenieurberuf gilt gemeinhin als traditionell, besonders in Bezug auf die Zuschreibung von Geschlechterrollen zu Karriere, Familie und Elternschaft. Diese traditionelle, bürgerliche Berufskultur hat entsprechende Auswirkungen auf die Vorstellungen davon, was Familie ausmacht und wie Elternrollen auszufüllen sind. Diese Studie zeigt, wie doing engineering das Familien- und Elternschafts-Modell von Ingenieurinnen und Ingenieuren strukturiert. Dabei erweist sich die Berufs- und Studienwahl als Schlüssel zur professionellen Identitätskonstruktion. Auf Basis dieser Entscheidungsprozesse wird Elternschaft vor dem Hintergrund der Erwerbsbiografie konstruiert und damit die Trennung des Erwerbs- und Familienlebens in privat und öffentlich aufgrund des Fachhabitus aufrechterhalten und die bürgerliche Geschlechterordnung perpetuiert.
Häftad, Tyska, 2024
813 kr
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Der Band widmet sich der Frage, ob und wie sich die Corona-Pandemie auf das Themenfeld Gender in der MINT-Hochschullehre spezifisch auswirkte und weiterhin auswirkt. Dabei werden Aspekte der digitalen Transformation der MINT-Hochschullehre während der Corona-Krise analysiert und Einblicke in die Voraussetzungen, Prozesse und Folgen der Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in diesem Zusammenhang beleuchtet.
E-bok
Tyska, 2024772 kr
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Der Band widmet sich der Frage, ob und wie sich die Corona-Pandemie auf das Themenfeld Gender in der MINT-Hochschullehre spezifisch auswirkte und weiterhin auswirkt. Dabei werden Aspekte der digitalen Transformation der MINT-Hochschullehre während der Corona-Krise analysiert und Einblicke in die Voraussetzungen, Prozesse und Folgen der Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in diesem Zusammenhang beleuchtet.
Häftad, Tyska, 2026
1 135 kr
Kommande
Wie verändert künstliche Intelligenz die qualitative Sozialforschung?In einem zweisemestrigen Lehrforschungsprojekt erprobten Soziologiestudierende (BA und MA) in mehreren Lehrveranstaltungen ein KI-gestütztes Interviewtool sowie weitere KI-Anwendungen der qualitativen Forschung. Studierende aus dem Raum München wurden eingeladen, an einer Studie zu „Einstellungen zu KI“ teilzunehmen und konnten wählen, ob sie mit oder ohne KI interviewt werden wollten. Interviews von Studierenden, die ein KI-gestützter Chatbot durchführte, wurden anschließend durch ein weiteres Interview mit menschlichen Interviewer*innen reflektiert. Der Sammelband dokumentiert das methodische Vorgehen und präsentiert die Ergebnisse der studentischen Arbeitsgruppen. Die Befunde zeigen ein differenziertes Bild: Einige KI-Anwendungen erwiesen sich als unterstützend, andere als wenig hilfreich. Vor allem erreichten KI-geführte Interviews nicht die Qualität persönlicher Face-to-Face-Interviews. Forschungsethische Fragen werden kritisch diskutiert und in die aktuelle Debatte um KI in der qualitativen Sozialforschung eingeordnet.