AdminiStudies. Formen und Medien der Verwaltung - Böcker
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Der erste (Open Access-)Band der Reihe AdminiStudies beschäftigt sich deshalb mit der Funktion und Geschichte von Formularen, jenen institutionalisierten Lückentexten, die den Alltag der Bürger dadurch entscheidend prägen, dass sie die Befehlsgewalt des Staats und seinen Willen zum Wissen auf zwingende Weise verschränken.
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Protokolle stehen im Zentrum unterschiedlichster (interaktiver, papierener oder auch elektronischer) Verwaltungsoperationen: Sie halten ebenso fest, was gesagt und beschlossen wurde, wie sie festlegen, was wie zu tun ist.
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Dieser Open Access-Band der Reihe AdminiStudies zeigt, wie die Administration durch ihre früh schon automatisierten Verfahren eine Ordnung der Realität schafft, die keine Unvorhersehbarkeiten kennt, die langfristig, erwartbar und populationsmäßig vorgeht und scheinbar immun gegen ökonomische Kalküle ist.
470 kr
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Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der ›verwalteten Welt‹ entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im ›Medium‹ der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken – egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation – und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer ›Digitalisierung‹. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der ›Aktenmäßigkeit‹ in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.
738 kr
Kommande
Um zu verstehen, wie Verwaltungsapparate und Bürokratiemaschinen – bürokratische Black Boxes –funktionieren sollen, empfiehlt sich die Lektüre ihrer Manuale. Amtsinstructionen, Kanzlei- und Büroordnungen lassen sich jedoch nicht nur als juristisch-formale Gebrauchstexte im Dienste optimierter Aktenläufe, sondern auch als Erzählungen lesen. Diese handeln stets davon, dass Verwaltungen und Organisationseinheiten noch schneller, noch genauer zur Sache gearbeitet haben werden, umfänglich folgend dem Prinzip der Rechtssicherheit, sowieso transparent in Hierarchien eingebunden, zweifelsfrei auf dem je aktuellen medientechnischen Stand, um Daten zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen, darüber Auskünfte zu geben und – alles abzulegen. Diese Fähigkeiten einerseits auszustellen und andererseits in Form von Handlungsanweisungen (Manualen ostentativer Korrektheit und Dienstfertigkeit, mit zumeist jahrzehntelanger Gültigkeit, ungeachtet aller Wechsel politischer Regime) durchzusetzen, werden derartige Texte verfasst und auf dem Verordnungsweg an Personal, Publikum (Öffentlichkeit) und Politik adressiert. Der (Open Access-)Band 6 der AdminiStudies unternimmt es, die Geschichte dieser Grundlagentexte, Zusammenhänge wie Folgen der jeweiligen Verordnung, nachzuzeichnen.