Beiträge zur Teilhabeforschung – serie
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7 produkter
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Häftad, Tyska, 2020
408 kr
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Das Buch soll zu einem klareren Begriffsverständnis von Teilhabe und damit zur theoretischen Verortung und Reflexion von Teilhabeforschung beitragen. Eine Begriffsklärung ist nicht nur in Bezug auf die Kommunikation über Teilhabe in Arbeitszusammenhängen des Bündnisses relevant, sondern auch aus der Verbreitung des Teilhabebegriffs. Mit einem über die Politik- und Arbeitsfelder hinweg geteilten Bedeutungskern wird er insbesondere auch für das Verständnis und die Bearbeitung derjenigen sozialen Probleme interessant, die Bereichsgrenzen und klare leistungsrechtliche Zuordnungen überschreiten bzw. sich an deren Schnittstellen bewegen. Intersektionelle Benachteiligungen lassen sich gut als Häufungen und Zuspitzungen von Teilhabeeinschränkungen beschreiben.
Häftad, Tyska, 2021
529 kr
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In diesem Open-Access-Buch liefert Viviane Schachler die erste umfassende Bestandsaufnahme dazu, wie die Mitwirkung und Mitbestimmung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) jenseits der rechtlichen Vorgaben tatsächlich ausfällt. Werkstatträte sind die gewählte Interessenvertretung von rund 300.000 Menschen mit Behinderungen in WfbM, wozu seit 2001 die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung besteht. Mit einer Mixed-Methods-Studie kann – u. a. in Form von Indizes, Zusammenhangs- und Regressionsanalysen – nachgezeichnet werden, wie aktiv, autonom und durchsetzungsstark die Gremien arbeiten. Damit gelingt es, das Postulat der Partizipation von Menschen mit Behinderungen mit einer konkreten Beteiligungsform näher auszuführen und diese empirisch fundiert in den fachlichen Diskurs der Teilhabeforschung einzuordnen.
Häftad, Tyska, 2022
436 kr
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Teilhabeforschung untersucht die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen unter den normativen Perspektiven von Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe. Sie berücksichtigt, dass sich die deutschsprachige Forschung zum komplexen Phänomen der Beeinträchtigung und Behinderung über die Jahre stark ausdifferenziert hat und mittlerweile unterschiedliche Disziplinen und Fachgebiete umfasst. Das vorliegende (Open-Access-) Buch trägt der Notwendigkeit Rechnung, Teilhabeforschung pluralistisch, inter- und transdisziplinär zu konturieren. Es bündelt unterschiedliche theoretische Perspektiven, empirische Methoden und anwendungsorientierte Projekte aus den folgenden Disziplinen und Forschungsfeldern: Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit und Disability Studies.
Häftad, Tyska, 2024
436 kr
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Das Buch fasst die Forschung zum unterstützten Wohnen und zur Teilhabe von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zusammen und weist Richtungen für die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung. Im ersten Teil wird die Forschung zum Wohnen mit Unterstützung in der Teilhabeforschung verortet und ein Überblick über die Entwicklung und den Stand der deutschsprachigen und internationalen Wohnforschung gegeben. Der zweite Teil setzt mit der partizipativen Forschung und der Zusammenstellung internationaler standardisierter Erhebungsinstrumente forschungsmethodische Impulse. Im dritten Teil werden innovative Themenfelder (Sozialraum, Organisationskultur, technisch unterstützte Teilhabe, Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf) mit ihren Erkenntnissen und Herausforderungen vorgestellt.Dies ist ein Open-Access-Buch.
Häftad, Tyska, 2024
1 010 kr
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Seit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) in Deutschland (2009) werden auf unterschiedlichen Ebenen und in vielen Organisationen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Rechte durchgeführt. Ein so langanhaltendes und gesellschaftlich breit wirksames Interesse ist für ein Menschenrechtsdokument ungewöhnlich und spiegelt sein Innovationspotential wider. Neben Aktionsplänen auf Ebene des Bundes und der Länder haben auch viele Kommunen Planungen mit dem Ziel der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen durchgeführt. Die Untersuchung solcher Prozesse erscheint aus mehreren Gründen gewinnbringend: Sie greifen die Verpflichtung zur Umsetzung (Art. 4) auf und versuchen in einem überschaubaren Raum konkrete Veränderungen anzustoßen. Gleichzeitig werden hier Regelungen von höheren Ebenen (z.B. im Unterstützungssystem) so wirksam, dass ihre Auswirkungen auf das Ermöglichen oder Behindern von Teilhabe erfasst werden können. Zudem kann auch das planerische Vorgehen dahingehend untersucht werden, inwieweit es perspektivisch zur Umsetzung der UN-BRK beiträgt. Die Analyse eines dynamischen Planungsprozesses führt zu Hinweisen für die Weiterentwicklung der theoretischen Ansätze zum Verständnis von Veränderungen und der Durchführung von Inklusionsplanungsprozessen.
Häftad, Tyska, 2025
926 kr
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Dieses Open-Access-Buch schafft durch ein qualitatives Forschungsvorgehen im Sinne der Grounded Theory Methodologie einen empirischen Zugang zur Perspektive von Peer-Begleiter*innen auf Unterstützungsangebote im Kontext psychischer Beeinträchtigung. Im Fokus der in diesem Zuge entwickelten gegenstandsverankerten Theorie steht die Peer-Beziehung zwischen Peer-Begleiter*innen und Nutzer*innen als spezifische Ausprägung einer Unterstützungsbeziehung. Die Ergebnisse dieser Arbeit deuten darauf hin, dass diese als komplexe Form der Beziehungsgestaltung verstanden werden kann, da sie von einer Gleichzeitigkeit drei unterschiedlicher Positionierungen der Peer-Begleiter*innen gegenüber den Nutzer*innen geprägt ist: erstens als Selbst-Betroffene, zweitens als Unterstützer*innen und drittens als organisationale Akteur*innen. Aus dem Zusammenwirken dieser Aspekte resultierende Spannungsfelder kennzeichnen die entstehenden Peer-Beziehungen und stellen die Anforderung an Peer-Begleiter*innen, im praktischen Handeln einen Umgang damit zu finden.
Häftad, Tyska, 2026
689 kr
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Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 haben sich Bund, Länder und auch Kommunen auf den Weg gemacht, die Umsetzung ihrer Vorgaben in den Blick zu nehmen, zu planen und umzusetzen. Solche Prozesse der Entwicklung und Gestaltung eines inklusiven Gemeinwesens können als komplexe und anspruchsvolle Vorhaben gelten. Wollen Kommunen die Chance zur Verwirklichung von Teilhabe für alle und jede*n bieten (Art. 4 UN-BRK), dann müssen sie sich dieser Querschnittsaufgabe immer wieder neu stellen. Es gilt u. a., innerhalb der Verwaltung eindeutige Zuständigkeiten festzulegen, die Abstimmung zwischen den beteiligten verwaltungsinternen Akteuren zu klären sowie den Einbezug der für die Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens relevanten verwaltungsexternen Akteure – nicht zuletzt Menschen mit Behinderung selbst – sicherzustellen.Bei der Frage, wie solche Umsetzungsbemühungen in und von Kommunalverwaltungen (partizipativ) gestaltet und organisiert werden und welche Möglichkeiten und Herausforderungen damit verbunden sind, gerät das Personal in den Blick, dem die Bearbeitung des komplexen Problems bei häufig unscharf umrissenem Auftrag in der nach wie vor stark bürokratisch geprägten Verwaltung übertragen wird. Diese zur*m Hauptverantwortlichen bestimmten Personen zeigen sich als Schlüsselfiguren kommunaler Umsetzungsaktivitäten zur UN-BRK.