Bildungs- und Beschäftigungssysteme in Japan – serie
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Häftad, Tyska, 2012
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Häftad, Tyska, 1961
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Mit dem vorliegenden Einführungsbande übergebe ich den ersten Teil eines auf insgesamt fünf Bände bemessenen Unterrichtswerkes für theoretische Physik der Öffentlichkeit. Alle fünf Bände sind organisch herausgewachsen aus einer zwanzigjährigen Lehrtätigkeit an den Uni versitäten Berliri, Königsberg, Göttingen und vor allem Marburg. Da die deutsche Literatur auf dem Gebiet solcher Lehrbücher eine beachtliche Tradition besitzt, innerhalb deren so hervorragende Werke wie die von PLANCK und SOMMERFELD bestehen - um nur die bedeu tendsten Namen zu nennen, denen sich der Verfasser selbst zutiefst verpflichtet fühlt -, bedarf es einer etwas eingehenderen Begründung, wenn ein neuer Versuch unternommen wird. Die Ursache ist im Grunde einfach. Die genannten Werke sind bei aller Schönheit im einzelnen wie in der Gesamtkonzeption, die ihre Benutzung auch heute noch zu einem Genuß machen können, aus einer Idee heraus geschrieben, die nicht mehr dem Bilde entspricht, das die Physik heute darbietet. Der tiefe Einschnitt, der die Physik vor Begrün dung der Quantenmechanik von der heutigen Physik nach Begründung der Quantenmechanik trennt, kommt im Aufbau dieser Werke noch nicht zum Ausdruck. Dort ist die Quantentheorie vielmehr ein Appendix an den in sich geschlossenen Bau der klassischen Physik; eben diese klassi sche Physik darzustellen, ist das Anliegen der Verfasser, und die klare Durchsichtigkeit, die innere Harmonie dieses Baues soll etwas von ihrer klassischen Ausgeglichenheit und in sich ruhenden Schönheit auf den Lernenden ausstrahlen. Dies Ziel kann in sehr verschiedenen Formen, je nach Temperament und Anlage des Verfassers angestrebt werden.
Häftad, Tyska, 1999
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In diesem Band wird eine zentrale Facette im Zusammenspiel zwischen Bildungssystem und Beschäftigungssystem in Japan detailliert untersucht und analysiert: Die innerbetriebliche Erstqualifizierung von Universitätsabsolventen in Großunternehmen. Im Vergleich zu Deutschland wird erörtert, wie sich die Beziehung von Bildung und Beruf in Japan gestaltet. Nicht obwohl, sondern gerade weil Japan ein so anderes System zur Qualifizierung seiner Bevölkerung eingerichtet hat, kann sinnvollerweise nach dessen Funktionieren gefragt werden, um hierzulande übliche Annahmen zu überprüfen und einen Blick für mögliche Alternativen zu entwickeln. Der bildungs- und berufsbezogene Werdegang von Universitätsabsolventen kann nach wie vor als das Leitbild betrachtet werden, an dem die japanische Gesellschaft Arbeit und Qualifizierung mißt. Im Hinblick auf die Gruppe der Universitätsabsolventen erlangt der Prozeß der Erstqualifizierung im einstellenden Unternehmen besondere Bedeutung, denn das Studium an japanischen Universitäten vermittelt im internationalen Vergleich wenig fachliche Qualifikationen. Informationen zu dem hier untersuchten Teilsystem sind wesentlich dünner gesät, als es auch dem mit Japan vertrauten Beobachter oft scheinen mag. Ein Ziel dieser Untersuchung ist es mithin, konkrete Informationen zu diesem Themenbereich zu liefern.
Häftad, Tyska, 2000
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Der Übergang von Schule und Hochschule in den Beruf ist in Japan durch eine sehr kurze Dauer des Such- und Einstellungsprozessen gekennzeichnet sowie in der Regel durch eine Einstellungsentscheidung bereits mehrere Monate vor Schul- und Studienabschluß. Das Buch zeigt die Grundprinzipien der Übergangsverfahren sowie die vorherrschenden Einstellungskriterien. Es stellt heraus, daß das Verfahren ein hohes Maß der Belohnung des Bildungserfolgs und eine hohe Erwartungssicherheit für die Mehrheit der Absolventen fördert, aber das Bild der zukünftigen Tätigkeiten und Beschäftigungsbedingungen blaß läßt und unkonventionelle Lösungen benachteiligt. Die Autoren untersuchen, in welchem Maße sich in jüngerer Zeit Veränderungen durch den Wertewandel unter den Jugendlichen, die zunehmende Bedeutung fachlicher Spezialisierungen und durch die gewachsenen Beschäftigungsprobleme ergeben haben.
Häftad, Tyska, 1999
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Im Mittelpunkt des Buchs steht die Analyse, wie zwischenbetriebliche Mobilität neben der Aufrechterhaltung des Ideals der lebenslangen Beschäftigung in den neunziger Jahr zu einem zweiten Normalbild wurde: in zunehmender Häufigkeit der Mobilität insgesamt, in vermehrter Einstellung von Seiteneinsteigern, in vielfältigen Formen der Entsendung u.ä. in andere Unternehmen und im Abbau von Karrierebarrieren von beruflich Mobilen.