Duitse Kroniek - Böcker
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Del 53 - Duitse Kroniek
Hinter den Bergen eine andere Welt
Österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts
Häftad, Tyska, 2004
1 699 kr
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Für die meisten Niederländer und Flamen ist Österreich in erster Linie ein beliebtes Urlaubsland, dessen Bild von den Bergen Tirols, den Wiener Lipizzanern und den vielen, vielen Heurigen geprägt ist. Dass sich hinter den Bergen eine andere Welt findet, eine überaus vielfältige und in so manchem eigenständige Literatur, ist den wenigsten bewusst. Während sich die österreichische Herkunft Thomas Bernhards und Peter Handkes schon herumgesprochen haben dürfte, verbinden – abgesehen von einem Kreise der Eingeweihten – nur die wenigsten Niederländer und Flamen Franz Werfel, Stefan Zweig, Theodor Kramer, Christoph Ransmayr und viele andere mit der 1918 aus der Donaumonarchie hervorgegangenen, 1945 ein zweites Mal gegründeten Republik. Dass die Frage nach dem spezifischen Charakter der deutschsprachigen Literatur aus Österreich im Land ihres Entstehens sehr wohl ein Thema war und ist, ist nur eines der vielen Leitmotive im vorliegenden Band über die österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts.
1 088 kr
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Wie das Meer haben auch Flüsse schon immer eine starke Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt - nicht nur wegen der Wasserversorgung. Flüsse garantieren einen besseren und leichteren Kontakt mit anderen Regionen und Ländern, indem man sie als Verkehrswege benützen kann.Diesem verbindenden Element steht aber eine trennende Komponente gegenüber. Ein extremes Beispiel dafür ist die Spree, die im geteilten Berlin viele Jahre auf einen gefürchteten Todesstreifen reduziert wurde. Im Folgenden steht ein Fluss im Mittelpunkt, dessen Lage zwischen Deutschland und Frankreich den Geschichtsverlauf in Europa in hohem Maße geprägt hat und der in den Niederlanden immer noch als Mentalitätsgrenze zwischen dem mehrheitlich protestantischen Norden und dem als katholisch geltenden Süden gesehen wird: der Rhein. So wie die meisten großen Flüsse ist auch der Rhein geheimnisvoll und sagenumwoben. Bis heute regt die Loreley die Phantasie vieler Menschen an. Im Laufe der Zeit haben sich viele Schriftsteller, Maler und Musiker immer wieder von der Schönheit des Rheins und der Rheinlandschaft inspirieren lassen. Dass sich die Künstler dabei nicht immer von rein ästhetischen Motiven leiten ließen, zeigt sich in der Tatsache, dass der Rhein sowohl in Deutschland als auch in Frankreich in manchen Schriften, Gemälden und Musikstücken zum nationalen Fluss hochstilisiert wurde, dessen Größe und Stärke auf eine ganze Nation projiziert wurde.Der Gebrauch und Missbrauch der schönen Künste zur Bestimmung der nationalen Identität und bei der Sicherstellung der nationalen Einheit stehen im vorliegenden Band genauso im Mittelpunkt wie ästhetische Analysen künstlerischer Darstellungen.
Del 54 - Duitse Kroniek
Im Schatten der Literaturgeschichte
Autoren, die keiner mehr kennt? Plädoyer gegen das Vergessen
Häftad, Tyska, 2005
1 699 kr
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Schlägt man ein willkürliches Handbuch der deutschen Literatur aus dem 19. Jahrhundert auf, so begegnet man Namen, die nur noch wenige kennen. Eine solche Begegnung kann ein Schock sein. Was hat man nicht alles versäumt? Hat man das Glück, über eine (ur)großelterliche Bibliothek zu verfügen, ist man erstaunt, wenn man außer den Namen etablierter Klassiker, wie Goethe, Schiller, Heine oder Lenau, in weit größerer Zahl Werke antrifft, die der bürgerlichen Bildungstradition des 19. und des anfangenden 20. Jahrhunderts ihren Stempel aufgedrückt haben, manchmal sogar in zwanzigbändigen, schmucken Ausgaben. Da trifft man auf Namen wie Felix Dahn, Paul Heyse, Waldemar Bonsels, Otto Flake und Otto Roquette. An ihrer Seite treten im 19. Jahrhundert schon andere Autoren in Erscheinung, die den konservativen Kräften entgegenwirkten und sich energisch für eine neue Gesellschaft und eine neue Literatur einsetzten. Im 20. Jahrhundert ist eine ähnliche Entwicklung wahrzunehmen, anfangend mit den Expressionisten, unter denen es auch „Vergessene“ und „poetae minores“ gibt, die an der Geschichte ihrer Zeit aber mit neuer Innerlichkeit teil hatten und einen Ansturm gegen die Grenzen der tradierten Literatur unternahmen. Die Literaturgeschichte sichtet und beseitigt. Ob dieses Sichten und Unsichtbarmachen mit Recht geschehen ist, bildet die Kernfrage dieses Buches.