Forum der psychoanalytischen Psychosentherapie - Böcker
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10 produkter
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492 kr
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Was haben Religion und Glaube mit einer psychotischen Erkrankung zu tun? Was unterscheidet religiöses Erleben in einer Psychose von nichtpsychotischer Religiosität? Hier wie da gibt es Erlebnisse, die sich unserem unmittelbaren, rationalen Verständnis entziehen. Nach einer Phase der Pathologisierung religiösen Erlebens wird nun eher auf die haltgebende und resilienzfördernde Funktion von Religion und Religiosität und auf die subjektive Bedeutung fokussiert. Die theoretischen und klinischen Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich mit der Bedeutung religiösen Erlebens für die intrapsychische Dynamik psychotischer Patienten und Patientinnen sowie mit den sich daraus ergebenden Besonderheiten der Übertragung und Gegenübertragung in der psychoanalytischen Psychosenbehandlung.
346 kr
Tillfälligt slut
Seit über einem Jahrhundert wird psychoanalytisch modifizierte Therapie bei Psychosen angewandt, aber die Frage ihrer Effektivität ist bis heute eine der am heftigsten diskutierten Themen in Psychoanalyse und Psychiatrie. Obwohl viele Psychotherapeuten skeptisch gegenüber dem Nutzen psychoanalytischer Therapie für psychotische Patienten eingestellt sind, existieren zahlreiche klinische Behandlungsberichte mit innovativen und kreativen Interventionen, um positive Behandlungsergebnisse zu erzielen.Im Unterschied dazu zeigt die empirische Forschung über die Effektivität der Psychotherapie bei Psychosen widersprüchliche Ergebnisse.
346 kr
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Die pharmakologische Forschung und die Entwickler der stetig verfeinerten bildgebenden Verfahren in der Medizin propagieren bahnbrechende Erfolge für die Behandlung psychisch erkrankter Patienten. Allerdings nehmen auch die Vertreter einer biologisch beziehungsweise genetisch ausgerichteten Psychiatrie zunehmend zur Kenntnis: Aktuelle Forschungsergebnisse der Neurobiologie belegen vor allem auch die Wirksamkeit psychodynamischer Therapieverfahren und bestätigen damit die in Jahrzehnten klinischer Erfahrung ausdifferenzierten psychoanalytischen Theorien. In diesem Band gewähren namhafte Forscher und Kliniker einen Einblick in ihre Werkstatt und zeigen eindrucksvolle Zusammenhänge zwischen den – möglicherweise unnötig – getrennten Sphären physiologischer und psychodynamischer Prozesse. Der besonnene Einsatz von Medikamenten wird in Abgrenzung zu einer Omnipotenzphantasie pharmakologischer Machbarkeit, aber auch zur suggestiven Kraft konkreter (digitaler) Bilder diskutiert: Können langjährige klinische Erfahrungen schmerzvolle Rückschläge ersparen helfen? Bieten aktuelle Forschungsergebnisse neue Interpretationsweisen an oder zwingen sie zur Anerkennung bislang unbekannter Realitäten der menschlichen Psyche?
346 kr
Tillfälligt slut
Nach der Veröffentlichung der Psychiatrie-Enquête, einem Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1975, führten die darin enthaltenen Forderungen nach gemeindenaher Versorgung psychisch Kranker und nach ihrer Gleichstellung mit somatisch Kranken in der allgemeinen Gesundheitsversorgung zu einer starken Entwicklung der Sozialpsychiatrie und ihrer Einrichtungen, aber auch zu mehr Möglichkeiten ambulanter psychotherapeutischer Einzel- oder Gruppentherapie. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren konnten zunehmend häufiger auch psychotische Patienten in lange psychoanalytische Behandlungen genommen werden. Die Autoren dieses Bandes besprechen sich daraus ergebende Fragen und Problematiken wie zum Beispiel Konflikte, die in Patienten aktualisiert werden können, die sich gleichzeitig in einer Tagesklinik und in einer psychoanalytischen Einzeltherapie befinden.
317 kr
Skickas inom 11-20 vardagar
Von verschiedenen Strömungen in der Psychoanalyse wurden verstärkte Anstrengungen unternommen, die Konzepte projektive Identifizierung, Enactment und Agieren auch für die Psychosenbehandlung fruchtbar zu machen. Die Spezifität dieser Konzepte konnte für das Verständnis psychotischer Patienten aufgezeigt werden. Konvergenzen und Divergenzen stellten sich im Vergleich zur Behandlung nichtpsychotischer Erkrankung heraus. Ein Merkmal in der Behandlung psychotischer Patienten besteht darin, dass wesentliche Aspekte der therapeutischen Beziehung nicht verbalisiert, sondern in Szene gesetzt werden. Dieser Band bietet die Gelegenheit, die Problematiken in der Behandlung von psychotischen Patienten mit Hilfe der Konzepte projektive Identifizierung, Enactment und Agieren unter klinischen Gesichtspunkten präziser zu verstehen sowie die theoretischen Aspekte dieser Konzepte spezifischer zu formulieren, und zwar hinsichtlich der unterschiedlichen Behandlungssettings wie der langjährigen Einzelbehandlung, der stationären Psychotherapie oder der psychoanalytischen Familientherapie.
366 kr
Tillfälligt slut
Die deutsche Psychiatrie ist von der einseitigen Tendenz beherrscht, organische und genetische Ursachen für die Entstehung von psychischen Störungen, vor allem von Psychosen, verantwortlich zu machen. Trotz der Erkenntnisse zur biopsychosozialen Verursachung der Erkrankung und immer wieder geäußerten Bekenntnissen dazu wird dieser Blickwinkel in der Forschung und der Behandlungspraxis marginalisiert. Historischer Hintergrund ist eine Psychiatrie, die die Patienten und ihre Krankheiten zu Objekten naturwissenschaftlicher Forschung machte und die Psychosen als endogene organische Veränderung ansah, die auch Erblichkeit implizierte. Die Gegenströmung basiert auf der Achtung vor dem kranken Mitmenschen, der unter einem sozialen Spannungsfeld und an inneren Konflikten leidet und nur in einer Beziehung zwischen Arzt und Krankem behandelt werden kann. In diesem Band werden medizinhistorische Gründe für diese Verengung der Theorie und Behandlung von Psychosen diskutiert. Dabei kommen die Anfänge der Psychiatrie, ihre Pervertierung in der NS-Zeit sowie Problematiken heutiger psychiatrischer Versorgung zur Sprache.
Vom Monolog zum Dialog
Neue psychoanalytische Konzepte bei schwer erreichbaren psychotischen Patienten
Häftad, Tyska, 2013
336 kr
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Some psychotic patients are so deeply trapped in their own world that conversational therapy for their problem proves to be a threat to them or remains unsuccessful. A more specific therapeutic approach is necessary that enables a dialogue to take place between therapist and patient.This volume is concerned with new psychoanalytic concepts that have been developed to treat psychotic patients. Some, but not all, of such patients are nearly inaccessible, which puts a particular burden on the therapist. For these patients special techniques are described that enable the initial monologue nature of the therapy to be transformed into a dialogue. This results in modifying basic considerations of how to treat psychoses.
516 kr
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411 kr
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Die psychoanalytisch-psychodynamisch orientierte Psychosentherapie wird in den letzten Jahren immer häufiger und mit Erfolg angewendet. Auch von Patientenseite wird sie vielfach gern in Anspruch genommen. Darauf reagieren inzwischen die Krankenkassen, die solche Behandlungen in ihren Leistungskatalog aufnehmen. Dazu im Kontrast stehen heftige Widerstände und offene Ablehnung besonders durch eine biologistisch ausgerichtete Psychiatrie und Psychologie. Diese Haltung wird durch einen zeitgemäßen Ökonomismus gestützt. Aber auch die institutionalisierte Psychoanalyse zeigt sich gegenüber einer solchen Therapie zurückhaltend und zögerlich. Die Gründe dafür sind vielfältig und kaum systematisch untersucht worden. Es könnte sich zum Teil um Unkenntnis der theoretischen Voraussetzungen wie auch den Mangel an praktischen Erfahrungen handeln. Auch Ängste der Behandler vor einer Infizierung durch die gravierende psychotische Symptomatik könnten eine Rolle spielen. In diesem Band analysieren Therapeuten mit positiven Erfahrungen in der psychoanalytischen Psychosentherapie die Gründe für derartige Widerstände und wollen damit zu deren Überwindung beitragen.
487 kr
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Eine neu geschaffene wahnhafte Welt kann man als faszinierenden Bewältigungsversuch und schöpferische Leistung des psychotischen Patienten verstehen. Zugleich lässt es sich nicht beschönigen: Ursprünglich sind es überflutende, unerträgliche Angstzustände, die vom Patienten nicht verarbeitet werden können und destruktive (Abwehr-)Prozesse in ihm anstoßen. Er fühlt sich gezwungen, die für ihn inakzeptablen Aspekte der Realität grundlegend zu negieren. Die Autoren stellen in diesem Band solche psychotische Verwerfungen und Negationen vor. Anhand von Fallbeispielen diskutieren sie die im unmittelbaren Patientenkontakt aufkommenden – oft unüberwindbar erscheinenden – Schwierigkeiten. Durchdachte klinische Erfahrungen und die daraus abgeleiteten theoretischen Konzepte vermitteln eine neue Sicht auf das »Sinnhafte der Negation« – und eröffnen damit neue Behandlungsmöglichkeiten.