Historische Wissensforschung Essay - Böcker
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Del 1 - Historische Wissensforschung Essay
Schreiben im Forschen
Verfahren, Szenen, Effekte
Inbunden, Tyska, 2018
441 kr
Tillfälligt slut
Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen, sind sie immer auch am Schreiben. Ob im Labor oder im Archiv, im Feld oder im Büro, mal formalisierter, mal individuell geprägt, begleiten Aufzeichnungen alle ihre Tätigkeiten. Welche Rolle spielt das Schreiben im Forschungsprozeß? Geht es nur darum, schnell eine Literaturstelle festzuhalten oder seine Beobachtungen zu notieren, entlasten diese Schreibereien bloß das Gedächtnis oder leisten sie noch mehr? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Christoph Hoffmann in der vorliegenden Monographie. Wie verändert zum Beispiel das Protokollieren von Experimenten die Aufmerksamkeit der Forscherinnen und Forscher, welche neuen Aspekte werden an Forschungsgegenständen durch den Gebrauch von Tabellen, Listen und Synopsen freigelegt oder was veranstalten Randnotizen mit einem wissenschaftlichen Text? Solche Aspekte von Schriftlichkeit bleiben gewöhnlich unter der Schwelle der Aufmerksamkeit. Sie sind zu selbstverständlich, als daß man sich davon noch eigens Rechenschaft gibt. Allerdings besitzen einige Wissenschaften ausgefeilte Vorschriften für die Verschriftung ihrer Gegenstände, die andeuten, daß es keineswegs beliebig ist, wie etwas jeweils vermerkt wird. Nicht nur in diesen Fällen nimmt Schreiben den Charakter eines Verfahrens an, das in den Szenen des Forschens epistemische Effekte zeitigt. Im Schreiben werden nicht nur Dinge bearbeitet, durch Schreiben erhalten sie auch Verfügbarkeit und Form. In welcher Weise sich die untersuchten Probleme im Weiteren zu denken geben, hängt deshalb nicht zuletzt davon ab, wie mit ihnen schreibend umgegangen wird.
Del 2 - Historische Wissensforschung Essay
Selen
Eine Materialgeschichte zwischen Industrie, Wissenschaft und Kunst
Inbunden, Tyska, 2019
441 kr
Tillfälligt slut
Mit der Entdeckung seiner Lichtempfindlichkeit im Jahr 1873 gerät das chemische Element Selen plötzlich in den Blick von Forschern und Erfindern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Einen festen Platz hat es in der Geschichte des frühen Fernsehens, weil damit das Licht der Bilder in telegrafisch übertragbaren Strom umgewandelt werden kann. Johannes Hess zeigt, dass diese Fernsehgeschichte nur ein Teil einer verzweigten Geschichte ist - einer Materialgeschichte des Selens. Nicht Personen, Institutionen oder Technologien spielen hier die Hauptrolle, sondern das Material selbst. In einem Zeitraum von etwa 1870 bis 1930 führt der Weg des Selens von Chemiefabriken und Messstationen durch elektrophysikalische Labore und Erfinderwerkstätten bis in die Ateliers von experimentellen Künstlern. Statt der oft wiederholten Geschichten von aufmerksamen Entdeckern, genialen Erfindern oder nationalen Erfolgsprojekten macht das Material dabei eine andere Geschichte sichtbar, die unterhalb von Wissenschafts-, Technik-, Medien- und Kunstgeschichten verläuft. Auf diese Weise stellt die Wanderung des Materials die Wissenschaft, die Technik, die Medien und die Kunst in neue Zusammenhänge, und es zeigt sich, wie eng verwoben die vermeintlich getrennten Bereiche sind.