Innovative Konfliktforschung – Innovation in Conflict Research – serie
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4 produkter
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Häftad, Tyska, 2019
716 kr
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In diesem Band untersucht der Autor eine Stadt im Nachkriegskosovo, in der der Alltag weitgehend konfliktfrei gelingt, die in Konfliktfällen aber in ethnische Mobilisierung zurückfällt. Johannes Gold analysiert dabei nicht nur die Beziehungen zwischen Albanern und Serben, sondern geht gleichermaßen auf Türken, Bosniaken und Roma ein. Die Konflikte werden dabei von nationalen wie internationalen Einflüssen durchdrungen. Die Identitäten der einzelnen Gruppen erweisen sich als ambivalent, wie der facettenreiche Blick in Alltags- wie Konfliktbeziehungen offenbart. In Prizren offenbart sich somit wie im Brennglas die in Postkonfliktszenarien häufige Herausforderung des Wiederzusammenfindens von Konfliktparteien. Die Studie basiert auf umfangreicher Feldforschung, die eine Fülle von Interviews und eine eigene Umfrage umfasst. Kulturanthropologische Ansätze und computergestützte Analysen komplettieren das Multimethodendesign.
Häftad, Tyska, 2020
767 kr
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Seit Jahrzehnten wird um eine Wiedervereinigung Zyperns gerungen. Mit sozialpsychologischer Expertise und interkultureller Sensitivität wird in diesem Buch das Ineinanderwirken von Politik und Alltagswelt der Mittelmeerinsel untersucht. In ihrer Analyse der zypriotischen Konfliktgeschichte, der mit ihr verbundenen Diskurse, Geschichtsbücher und Erinnerungspraktiken zeigt die Autorin die bis heute andauernde Strahlkraft nationaler Narrative auf, die einer Überwindung des Konfliktes im Wege stehen.
Häftad, Tyska, 2021
665 kr
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Das Buch beschäftigt sich mit den langfristigen sozialstrukturellen Auswirkungen von Gewaltkonflikten in Postkonfliktgesellschaften, eines der aktuellsten Forschungsthemen der Friedens- und Konfliktforschung. Basierend auf empirischer Forschung in verschiedenen Landesteilen Kolumbiens wird argumentiert, dass sich die unter Gewalteinfluss entstandenen Sozialstrukturen primär durch Misstrauensmechanismen in der Gesellschaft auszeichnen, wodurch sich einerseits Gewalt als Kommunikationsmuster auch nach Friedensschlüssen weiter erhält und reproduziert sowie andererseits sich exkludierende Strukturen für marginalisierte Bevölkerungsteile ausbilden, die einem Frieden nachhaltig entgegenwirken. Mittels eines systemtheoretischen Ansatzes macht das Buch daher ein Angebot zum besseren Verständnis anhaltender Gewalt in Postkonfliktgesellschaften.
Häftad, Engelska, 2022
982 kr
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In the last decades, violent non-state actors (VNSAs) such as rebel and terrorist organizations have proved their capacity to break international law. The international community, particularly the United Nations (UN), has reacted to this development by redirecting its conflict resolution efforts to these non-state entities. This has turned targeted sanctions into one of the most vital and indispensable foreign policy tools available to the UN Security Council in combating terrorism and contributing to the peaceful resolution of (intra-state) conflicts. Despite the UN Security Council’s growing tendency to sanction VNSAs, there has been little research analyzing the effects of UN targeted sanctions on these non-government actors. This book seeks to fill this gap and shifts the focus on non-state actors by ascertaining the general mechanisms through and conditions under which UN targeted sanctions imposed on VNSAs tend to be effective. The tripartite empirical analysis combining quantitative and qualitative research methods demonstrates that the state-centric understanding of how sanctions work is not simply applicable to the effective sanctioning of violent non-state actors such as rebel and terrorist movements.