Magdeburger Forschungen zu Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften – serie
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Häftad, Tyska, 2022
731 kr
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Der Sammelband nimmt aus sozial-, bildungs-, geschichts- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven aktuelle Facetten des Arbeits- und Erwerbslebens in den Blick und beleuchtet zudem wichtige Entwicklungsstationen einer (Kultur-) Geschichte der Arbeit. Die aus dem gegenwärtigen tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt im Zeichen von Digitalisierung und Globalisierung resultierenden Änderungen betreffen alle Sektoren: Produktion, Handel, Dienstleistungen, auch die Kulturwirtschaft. Art, Struktur und Organisation der Arbeit selbst ändern sich, zudem aber auch Lebensweisen, das Verhältnis von Arbeits- und Privatleben, räumliche und zeitliche Arrangements des tätigen Lebens, Kommunikationsgepflogenheiten, Sozialstrukturen, Werthaltungen zu Erwerbsarbeit und Nicht-Arbeit und deren kulturelle Reflexion. Vergleichbare Transformationen gab es bereits in den drei vorangegangenen „industriellen Revolutionen“. Daher stellt sich die Frage: Wie können wir uns auf derartige Prozesse vorbereiten odersie wenigstens reflektieren und zu verstehen versuchen?
Häftad, Tyska, 2025
739 kr
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Der Sammelband behandelt aus den Perspektiven der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften das Phänomen Tabu und seine vielseitigen Ausprägungen schwerpunktmäßig in der zeitgenössischen europäischen Gesellschaft. Zwar entstammt das Konzept selbst den polynesischen Gesellschaften, die durch Seefahrer im 18. Jahrhundert entdeckt wurden, aber durch Missionsbewegungen in der Ferne, Romantisierungen in der Heimat und die europäische Aufklärung entwickelte sich ein ganz eigenes Tabukonzept in Europa, das bis heute starke sozial ordnende Effekte hat. Tabus legen fest, was von Mitgliedern einer Gruppe an Gedanken, Handlungen, Gefühlen und Themen zugelassen wird und was nicht, und gleichzeitig sind Tabubehauptungen und Tabubrüche auch Thematisierungsstrategien. Der Band folgt daher der These, dass Tabugrenzen nicht nur stetig ausgehandelt werden, sondern auch als soziale Konstrukte gesellschaftliche Verhältnisse wiederspiegeln. Enttabuisierungsbestrebungen, beispielsweise in Bezug auf psychische Krankheiten oder auf die Kommunikation von Gewalterfahrungen werden heutzutage oft mit Hochwertkonzepten wie Selbstbestimmung, Diversität und Gleichberechtigung legitimiert. Gleichzeitig verschärfen sich auch Tabugrenzen, wenn es z. B. um die Stigmatisierung von Diskriminierung geht. Veränderungen in den Tabugrenzen sind also nicht zufällig, sondern Ausdruck von gesellschaftlichen Verhältnissen und Entwicklungen. Die Beiträge werfen aus den verschiedenen Perspektiven verschiedener kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Fächer Schlaglichter auf Forschungen, die mit Tabus umgehen und umgehen müssen. Sie geben so einen Einblick in aktuelle Aushandlungen zwischen dem Tabuisierten und dem Nicht-(Mehr)-Tabuisierten.
Häftad, Tyska, 2025
811 kr
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Wir sind daran gewöhnt, dass technische Bauten, Apparate und Anlagen funktionieren. Erst wenn Probleme auftreten, erfahren sie Aufmerksamkeit – und es wird die Frage nach der Verantwortung gestellt, oft an die beteiligten Ingenieure. Besonders intensiv wird diese Frage bei heiklen Hochtechnologien wie Atom- und Gentechnik oder sensiblen Infrastrukturen wie Brücken-, Kanal- und Tunnelbauten diskutiert. Im Katastrophenfall vermischen sich dann häufig juristische, sozio- und psychologische, wirtschaftliche, ethische, religiöse und ingenieurwissenschaftliche Aspekte, was sich auch für die Darstellung dieser Problematik in der Kultur seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts beobachten lässt.Der Band versammelt Beiträge von Expertinnen und Experten aus den Fachgebieten Maschinenbau, Technikphilosophie, Technikgeschichte, Moraltheologie, Berufs- und Betriebspädagogik, Literaturwissenschaft und Linguistik. Sie stellen theoretische wie praktische Aspekte von Verantwortung in der Ingenieurstätigkeit sowie entsprechende Diskurse in Politik, Kultur und Gesellschaft vor. Die Beiträge gehen zurück auf eine Ringvorlesung für Studierende aller Fakultäten im Sommersemester 2023 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Häftad, Tyska, 2025
861 kr
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Die Magdeburger Bischofschronik ist eine zentrale Quelle zur Geschichte der Stadt und des Erzbistums Magdeburg im Früh- und Hochmittelalter. Die Chronik gewährt Einblicke in die Entwicklung des Erzbistums und das Wirken seiner Erzbischöfe. Wann das Werk entstand und wer es verfasste, wird in der Forschung seit Langem diskutiert. In der vorliegenden Studie werden ausgehend von einer detaillierten Analyse des Textes neue Ergebnisse zum Autor des Werkes, zum Zeitpunkt seiner Abfassung und seiner Genese geboten.
Häftad, Tyska, 2026
835 kr
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Reflexionen über das eigene Tun sind immanenter Bestandteil einer kritischen, also die epistemologischen Bedingungen berücksichtigenden Geschichtswissenschaft. Meist beschränkt sich dies aber darauf, in der eigenen Einleitung die bisherigen Arbeiten zu einem Thema einer prüfenden Bestandsaufnahme zu unterziehen; allerdings liegt dann die intuitiv vorausgesetzte Annahme einer Fortschrittsentwicklung aller Wissenschaft und Forschung zugrunde. Die Geschichte der Geschichtswissenschaft ist jedoch keineswegs die Geschichte einer linearen Verbesserung unseres Verständnisses der Vergangenheit, sondern in erster Linie eine Geschichte fortgesetzter Erweiterung. Das aber bedeutet nicht nur Streichung vermeintlich ‚falscher‘ Interpretationen aus dem wissenschaftlichen Diskurs, sondern schließt unbeabsichtigte Wissensverluste mit ein. Oder anders formuliert: Die Prämisse eines steten Voranschreitens hat den Verzicht auf eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der älteren Forschung zur Folge. Vor diesem Hintergrund rückt der Sammelband bewusst nicht ‚Klassiker‘ oder ‚Hauptwerke‘ der Geschichtswissenschaft ins Zentrum, sondern versucht, (heute) vergessener Forschung nachzuspüren. wissenschaftlichen Diskurs, sondern schließt unbeabsichtigte Wissensverluste mit ein. Oder anders formuliert: Die Prämisse eines steten Voranschreitens der Forschung hat den Verzicht auf eine intensivere Beschäftigung mit der älteren Forschung zur Folge. Vor diesem Hintergrund rückt der Sammelband bewusst nicht ‚Klassiker‘ oder ‚Hauptwerke‘ der Geschichtswissenschaft ins Zentrum, sondern versucht, (heute) vergessener Forschung aus dem Bereich der Mittelalterlichen Geschichte nachzuspüren.