Philosophie & Kritik. Neue Beiträge zur politischen Philosophie und Kritischen Theorie – serie
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Häftad, Tyska, 2020
560 kr
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Grundannahme dieses Buches ist es, dass Subjekte einem Bildungsprozess unterliegen, der hauptsächlich durch deren Sozialität bestimmt wird. Diese Möglichkeitsbedingung auch politischer Widerständigkeit beruht auf einer absoluten Negativität, die sich aus der Sozialität der Subjektivierung ergibt.
Häftad, Tyska, 2018
611 kr
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Marina Martinez Mateo diskutiert klassische Theorien politischer Repräsentation von Hobbes bis Mill anhand folgender These: Repräsentation stellt eine fundamentale, aber paradoxe Figur der Begründung staatlicher Souveränität dar. Das ‚Volk‘, das repräsentiert wird, muss zunächst formiert und zugleich als vorgängig vorausgesetzt und abgebildet werden. In dieser Paradoxie liegt allerdings auch die politische Produktivität der Repräsentation. Durch ihre krisenhafte Struktur wird Repräsentation zu einem Instrument der Kritik: sowohl am Staat, den sie begründet, als auch am Volk, das sie repräsentiert. So mündet die Untersuchung in der Verteidigung einer Politik der Repräsentation gegen institutionalisierte Formen politischer Repräsentation.
Häftad, Tyska, 2019
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Victor Kempf konfrontiert in seiner sozialphilosophischen Studie zwei konträre Paradigmen der Kapitalismuskritik. Dem populären Exodus aus den normativen Vermittlungsformen der bürgerlichen Gesellschaft stellt er den beiseitegelassenen Versuch einer emanzipatorischen Einklagung ihrer uneingelösten Freiheits- und Gleichheitsversprechen gegenüber. Er verteidigt diesen Ansatz einer immanenten Kapitalismuskritik gegen seine Fundamentalzurückweisung, die den Exodus ontologisch begründen soll. Gleichzeitig verweist das Motiv des Exodus auf eine historische Stillstellung des reformistischen Kritik- und Fortschrittsmodells durch kapitalistische Wachstums- und Allgemeinwohlimperative. Nur in der zeitdiagnostischen Rekonstruktion dieser Kooptierung kann die Radikalität einer immanenten Kapitalismuskritik wiedergewonnen werden.
510 kr
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Von den Theorien und Institutionen des Strafens über die psychiatrischeMacht bis zum modernen Staatsrassismus und der (neo)liberalenGouvernementalität, von den Selbstbildungspraktiken der griechischenAntike über die Notwendigkeit des freimütigen Sprechens in derDemokratie bis zur kynischen Wahrheit einer anderen Welt reichen dieThemen in Michel Foucaults Vorlesungen, die er am Collège de France von1970 bis 1984 gehalten hat. Und quer durch alle hindurch ziehen sich dieFragen nach dem Zusammenhang von Wissen, Macht und Subjektivität sowienach der Methode, um diese erhellen zu können. Dieser Band nimmt die vollständige Veröffentlichung der 13 Vorlesungenzum Anlass, sie sowohl als Ganzes als auch jede einzelne Vorlesung zubetrachten. Damit bietet er tiefe Einblicke in Foucaults Vorlesungen undliefert zugleich eine umfassende Einführung in diesen Teil von FoucaultsWerk.
Häftad, Tyska, 2022
661 kr
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Soziale Bewegungen stehen seit jeher in einem ambivalenten Verhältnis zum Recht. Einerseits versuchen sie oft, ihre Ansprüche als Rechte geltend zu machen, andererseits kritisieren sie die entpolitisierenden, gewaltsamen und repressiven Aspekte des Rechts. Liza Mattutat fragt deshalb, ob Rechtspolitiken möglich sind, die nicht nur die Inhalte des Rechts, sondern zugleich seine Form verändern. Dazu rekonstruiert sie die rechtskritischen Argumente von Karl Marx, Jacques Derrida und Gilles Deleuze und deutet mit ihnen zeitgenössische Auseinandersetzungen um die Ehe für alle, die Reform des Sexualstrafrechts und die Elternschaft von trans* Personen. Wo sind philosophische Rechtskritiken für die feministische Rechtspolitik einschlägig? Wo steht das bürgerliche Recht emanzipatorischen Bewegungen entgegen?