Politische Kultur in den neuen Demokratien Europas – serie
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15 produkter
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Häftad, Tyska, 2006
659 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Debatte um Möglichkeiten und Perspektiven eines Constitutional Engineering, insbesondere im Kontext der Transformationsprozesse in Lateinamerika und Osteuropa neu belebt, hat die Analyse von Wahlsystemen wieder in das Zentrum wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Es bleibt unklar, ob Wahlsysteme über die heterogenen soziopolitischen Kontexte "alter" und "neuer" Demokratien hinweg robust funktionieren. Guido Tiemann untersucht die politischen Konsequenzen von Wahlsystemen im Kontext des osteuropäischen Systemwechsels. Die Leitfragen dieser Evaluierung betreffen die Effekte von Wahlsystemen auf die Fragmentierung des Parteiensystems und auf die Qualität politischer Repräsentation.
Häftad, Tyska, 2007
559 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Seit einigen Jahren ist ein wachsendes Interesse der deutschen Wissenschaft für Polen a- gemein als Nachbarn und insbesondere für die deutsch-polnischen Beziehungen in - schichte und Gegenwart zu verzeichnen. In erster Linie waren es die Historiker, die im Rahmen der deutsch-polnischen Schulbuchkommission nicht nur gemeinsame Empf- lungen für die Schulbücher erarbeiteten, sondern eine rege wissenschaftliche Zusamm- arbeit vorantrieben, die in der Entstehung des Deutschen Historischen Instituts in Warschau im Jahre 1993 und des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin 2006 gipfelte. Erfreulicherweise wird die institutionelle Zus- menarbeit von einer Reihe von Partnerschaften der Universitäten und Hochschulen gestärkt. Das Ergebnis sind immer mehr Dissertationen, Magister- und Diplomarbeiten, die sowohl von polnischen als auch von deutschen Studierenden und Doktoranden an deutschen Ho- schulen gefertigt werden, darunter auch eine wachsende Zahl an Dissertation, die im R- men von deutsch-polnischen Graduierten-Kollegs entstehen. Seit drei Jahren vergibt das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln den Förd- preis für die beste Dissertation aus dem Bereich der polnischen Geschichte, Landes- und Volkskunde, Kultur, Literatur und Kunst sowie der deutsch-polnischen Beziehungen in ihrem ganzen Spektrum. Im Jahre 2007 wurde derselbe Förderpreis zum ersten Mal auch vom Generalkonsulat der Republik Polen in München vergeben. Im Rahmen dieses Preises wurde auch die vorliegende Arbeit ausgezeichnet.
Häftad, Tyska, 2010
408 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In allen ostmitteleuropäischen Ländern traten im Herbst 1989 politische Akteure, die aus dissidentischen Milieus hervorgegangen waren, in den Vordergrund des politischen Geschehens. Ihre Bedeutung für die politischen Umbruchprozesse ist jedoch bis heute umstritten. Die Länderstudien und vergleichenden Analysen aus diesem Band zeigen, dass ungeachtet der oberflächlichen Ähnlichkeiten die Strategiefähigkeit der demokratischen Opposition im Herbst 1989 erheblich zwischen den Ländern variierte und in starkem Maße durch den jeweiligen nationalen Typ kommunistischer Herrschaft, die Vorgeschichte politisch alternativer Bestrebungen sowie den Modus des Regimewechsels beeinflusst war.
Häftad, Tyska, 2017
509 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Hendrik Lange untersucht basierend auf Theorien relativer Deprivation, allgemeiner Lebenszufriedenheit und sozialen Kapitals, den Zusammenhang zwischen Gehaltsniveau und Demokratiefeindlichkeit. Er kann zeigen, dass demokratiefeindliche Handlungen erst ab einem sehr hohen Maß an Unzufriedenheit zu erwarten sind. Allerdings wirken sich bereits kleinste Verschlechterungen des objektiven soziökonomischen Status deutlich auf die subjektive Beurteilung des eigenen Status aus. Derartige Befunde verdeutlichen, warum auch in gefestigten Demokratien demokratiefeindliche Bewegungen sehr plötzlich große Erfolge vorweisen können. Die empirischen Analysen basieren auf Daten des European Social Survey (ESS), des World Values Survey (WVS) und der German Longitudinal Election Study (GLES). e="font-si
Häftad, Tyska, 2020
659 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Mit den USA und Deutschland stehen sich zwei moderne Industrienationen gegenüber, die historisch protestantisch geprägt sind, sich allerdings z.B. in Bezug auf ihr Arbeitsethos, ihre Haltungen gegenüber dem Kapitalismus, die Stärke ihrer Religiosität etc. deutlich voneinander unterscheiden. Verena Schneider untersucht, welche Wirkungen der Protestantismus bis heute auf Einstellungen und Werte in beiden Ländern entfaltet hat. Ausgangspunkte sind das neue Berufsbild und der Bedeutungsgewinn der Arbeit sowie Individualisierung und die individualisierte Beziehung zu Gott. Durch eine vergleichende Fallanalyse ermittelt die Autorin, ob der Protestantismus in den Untersuchungsländern ähnliche oder unterschiedliche Wirkungen entfaltete. Dabei zeigt sie u.a., dass in den USA bis heute ein Zusammenhang zwischen Protestantismus und Kapitalismus besteht.
Häftad, Tyska, 2023
860 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In den 1990er und frühen 2000er Jahren wurde der ökonomische Schock in Ostmitteleuropa nach der Transformation noch geduldet, mit dem Beitritt zur EU wurde aber deutlich, dass das erwartete Wohlstandsniveau nicht erreicht wird. Trotzdem konnten die politischen Systeme Ostmitteleuropas als konsolidiert gelten. Die jüngsten Entwicklungen in Ostmitteleuropa sind dagegen beunruhigend: In Ungarn wie Polen ist sichtbar, dass anti-liberale Parteien mit dem liberalen Konsens brechen. Diese Parteien greifen das Dilemma der erwarteten Wohlstandsentwicklung auf und weisen der liberalen Demokratie die Schuld an diesem zu. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher zu beurteilen, inwieweit sich Effekte zwischen den Ebenen politischer Unterstützung zeigen und wie Ungleichheit auf die politische Unterstützung in konsolidierten liberalen Demokratien in Ostmitteleuropa wirkt. Für das Ziel dieser Arbeit werden die Ursprünge der Theorien der politischen Unterstützung, der politischen Kultur, der empirischen Demokratieforschung und der Konsolidierungstheorie miteinander verbunden. Durch die Analyse von drei Wellen des European Social Survey (2004, 2012 und 2018) ist es möglich, die Entwicklung im Zeitverlauf zu betrachten
Häftad, Tyska, 2024
910 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch geht der Frage nach, welche Bedeutung der Legitimität der liberalen Demokratie, der Anerkennung des multikulturellen Gemeinwesens und dem Zusammenspiel dieser regime- und gemeinschaftsbezogenen Wertorientierungen für die Resilienz liberaler Demokratien zukommt. In der empirisch-analytischen Arbeit wird ein Konzept der Migrantisierung in der politischen Kulturforschung in ein Modell überführt, das individuelle und kontextuelle Entstehungsbedingungen berücksichtigt. Quantitativ vergleichend wurden die profilbildenden (demokratischen) Wertorientierungen von Bürger:innen in 36 europäischen Gesellschaften mit insgesamt 59.438 Personen von 2017 bis 2021 anhand der repräsentativen Daten der European Values Study (2022) analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unterstützung der politischen Gemeinschaft in Form der Anerkennung des multikulturellen Gemeinwesens einen politisch-kulturellen Seismograf darstellen. Die vorurteilsbeladene Missbilligung demokratischer Teilhaberechte - verstanden als antidemokratisches Grundelement - ist damit nicht „nur“ ein Angriff auf die Lebensbedingungen migrantisierter Anderer, sondern auf die liberale Demokratie.
Häftad, Tyska, 2024
1 111 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der in Europa erstarkende Populismus steht seit Jahren im Fokus wissenschaftlicher Debatten. Im Unterschied zum westeuropäischen Rechtspopulismus wird dem Populismus aus Ostmitteleuropa wenig Aufmerksamkeit geschenkt, und komparative Studien werden selten durchgeführt.Dieses Buch befasst sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Inhalten, Funktionslogiken und Ausbreitung der Populismen in der Slowakei, in Tschechien und Österreich. Populisten in den drei historisch verflochtenen Nachbarländern ähneln sich in ihrer Rhetorik – sie sind jedoch nicht alle als Rechtspopulisten zu klassifizieren und einander gleichzusetzen. Diese vergleichende Studie untersucht die Populismen anhand der Diskurse über die Flüchtlingskrise, die Eurokrise, Ausländer und Minderheiten zwischen 2010 und 2018. Die Autorin zeigt darin auf, inwiefern sich die Populismen in den postsozialistischen Ländern durch spezifische Merkmale von den „westlichen“ Varianten, d. h. von Populismen in Ländern ohne staatssozialistische Vergangenheit, unterscheiden. Populismus wird als ein Phänomen vorgestellt, das zwar allgemeingültige Merkmale aufweist, aber gleichzeitig stark kontextgebunden ist. Dabei wird deutlich, wie sich die jeweils unterschiedlichen historischen Entwicklungspfade und die damit einhergehenden Merkmale der politischen Parteiensysteme und Kulturen in den Ausprägungen des Populismus in den drei Ländern manifestieren.
Häftad, Tyska, 2025
910 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Im vorliegenden Buch wird die Validität von Items zur Erfassung von Islam- und Muslim*innenfeindlichkeit geprüft. Hierfür wurden im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes 30 Kognitive Interviews durchgeführt und ausgewertet. Es wurden konkretisierend folgende Forschungsfragen bzgl. der Validität adressiert:Gibt es Inkonsistenzen im Antwortverhalten der Befragten zwischen dem standardisierten Fragebogen und den Kognitiven Interviews? Wenn ja, was folgt aus den Inkonsistenzen? Lassen sich bekannte Unterschiede aus der quantitativen Forschung in Hinblick auf das Antwortverhalten der Befragten in Bezug auf z.B. Bildung, Wahlabsicht und dem Migrant*innenanteil in der Wohnumgebung wiederfinden? Lassen sich die aus der quantitativen Forschung bekannten vier Gruppen zur Zuordnung von Befragten (Islamophobe, pessimistisch-Kritische, optimistisch-Kritische und Kulturrelativisten) in den erhobenen quantitativen und qualitativen Daten finden?Es zeigte sich, dass die ausgewählten Items den Anforderungen zur Validität kaum genügen und daher nur eingeschränkt zur Erfassung von Islam- und Muslim*innenfeindlichkeit empfohlen werden können.
Häftad, Engelska, 2025
1 188 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
This research investigates the development of conservatism in Turkey through a historical comparison, focusing on the role of conservative intellectuals and their contributions to the reproduction and sustenance of conservative ideology during two key periods. Specifically, the study addresses the question: How was the conservative ethos of the 1950s reproduced by intellectuals during the AKP's first decade? One of the primary objectives is to uncover the factors that enabled the reproduction of conservatism in the 2000s, with particular attention to the cultural struggle for hegemony embedded in this process. The study also traces the origins of conservatism as an ideology, especially in the context of the post-Second World War period. The outcomes of this research are structured across three dimensions:A definition of “limited” conservatism within the analytical framework and its connection to Turkish conservatismThe interplay between authoritarianism and the rise of conservatism in TurkeyThe relationship between conservative intellectuals and the hegemonic discourses of their respective erasBy examining these dimensions, the study provides a nuanced understanding of how conservative intellectuals have navigated and shaped Turkey’s socio-cultural transformations across distinct historical periods.
Häftad, Engelska, 2025
1 113 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Spanning the 19th century to the present, this book explores how educational transfer debates shaped the reception and representation of Galatasaray High School’s heritage from the Ottoman Empire to the Republic of Türkiye. It shows how Galatasaray became a transimperial space, marked by competition, cooperation, and connectivity among multiple imperial powers. Applying the cultural transfer paradigm, the study traces how Galatasaray’s history was negotiated and locally reinterpreted. A systematic review of French, British, and US newspapers from the 1830s to the 2000s identifies positive, negative, and neutral representations, which serve as entry points for deeper discourse analysis. Findings highlight that Galatasaray’s roots lie not only in Franco–Ottoman cooperation but also in Ottoman–Austrian interactions, with narratives framing it alternately as a multicultural hub or as a tool of French influence. The book argues that Galatasaray’s history cannot be reduced to imitation but reflects Ottoman agency and local adaptation within transimperial networks.
Häftad, Engelska, 2026
920 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Drawing upon family and individual interviews conducted in six major cities in Turkey, this study examines the family as a social field through Pierre Bourdieu’s theoretical framework, with a particular focus on his concepts of doxa (taken-for-granted assumptions) and illusio (belief in the game). By investigating the interplay between governmental policies, ideological discourses, and familial experiences, this research seeks to illuminate the centrality of the family as a site of governance, cultural negotiation, and generational transformation. This book adopts a multidimensional approach, beginning with a theoretical and methodological foundation, followed by an exploration of historical and political government-family relations from the Tanzimat period to the present. It also presents original fieldwork findings, with a particular focus on the AK Party era, characterized by the intersections of populism, neoliberalism, and neoconservatism. Within this framework, the research explores how the concept of family has been reframed by shifting ideological currents and policy strategies, demonstrating how the family remains a critical locus of political and cultural contestation. The study reveals a stark contrast between generational perspectives on family, with older members maintaining a relatively stable and coherent discourse.
Häftad, Tyska, 2002
609 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch setzt sich mit dem Phänomen Politikverdrossenheit auseinander und prüft dessen Bedeutung für die deutsche Jugend in West- und Ostdeutschland im Vergleich. Seit einigen Jahren steigen die Hinweise auf einen stetigen Rückgang der politischen Unterstützung gegenüber dem etablierten politischen System in Deutschland, z.B. zunehmende Wahlenthaltung und steigen des Protestwahlverhalten. Dieser Trend scheint verbunden mit Entwicklungen in den politischen Einstellungsmustern in Teilen der deutschen Jugend, wie z.B. erhöhte Gewaltbereitschaft, steigende Anfälligkeit für Überzeugungsmuster rechtsextremer Parteien und zunehmende Distanz zu demokratischen Parteien. Entfernen oder entfremden sich gerade die jungen Bürger vom deutschen demokratischen System? Bei der Beantwortung dieser Frage muss der gesellschaftliche Kontext dieser Entwicklungen berücksichtigt werden: bspw. die Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990. Sie lässt die Frage aufkommen, wie sich Denkmuster in einer Gesellschaft entwickeln, die zwei teilweise unterschiedlich sozialisierte Bevölkerungen vereinen muss. Dabei interessieren zehn Jahre nach der Wende gerade die Generationen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen für eine Betrachtung der politischen Überzeugungen, haben sie doch im Übergang zwischen Sozialisation in der ehemaligen DDR und in der Umbruchzeit nach der Vereinigung ihre ersten politischen Wertmuster und Einstellungen ausgebildet.
Häftad, Tyska, 2006
509 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Mit den ersten systematischen Untersuchungen der Politischen-Kultur-Forschung in den späten fünfziger Jahren hat sich die Frage nach der Stabilität von politischen Systemen und ihre Abhängigkeit von den Einstellungen der Bevölkerungen fest als Forschungsthema in den Sozialwissenschaften etabliert. Die leitende Frage dieser Forschungsrichtung lautet, ob und inwieweit politische Systeme der kulturellen Unterstützung bedürfen, um dauerhaft zu funktionieren. Wie stabil sind die Neuen Demokratien Osteuropas 15 Jahre nach dem Umbruch?Diverse Analysen zu unterschiedlichen Themenbereichen, wie Demokratiezufriedenheit, soziale Ungleichheit, Einstellungen zur Marktwirtschaft und Nationalismus werden Bestandteil der Umfrageanalysen sein, die in diesem Band präsentiert werden.
Häftad, Tyska, 2004
559 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der Band untersucht das systemgefährdende Potenzial an Einstellungen in sieben Transformationsstaaten, einschließlich Ostdeutschland. Der Autor geht der Frage nach, wodurch Antisystemeinstellungen bestimmt werden.