Politische Psychologie – serie
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11 produkter
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Häftad, Tyska, 2014
564 kr
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1. Die Zeichen von Krieg, Vertreibung und Flucht, die heute unsere Nachrich ten aus Osteuropa beherrschen, verleihen dem Thema dieses Bandes eine grauenhafte Aktualität. Das halbe Jahrhundert gepanzerter Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg hatte fast vergessen lassen, welche Gewalt die unter drückten Konflikte um Lebensformen und Territorien behalten; wie erbittert sie als Kampf um ethnische oder nationale Identität erlebt und geführt wer den. Es ist wie ein Blick in die brutale Vorgeschichte des Heimatphänomens, dessen materielle Dynamik durch den hegemonialen Fortschritt von Industrie und Weltmarkt - für unsere Weltgegend jedenfalls - gebändigt schien. Der säkulare Modemisierungsprozeß zerstört ja mit dem Zwang zu Indu strialisierung und Weltmarktanpassung unaufhaltsam und unumkehrbar die traditionalen Grundlagen von regionalen Kulturen, von Gemeinschaftlichkeit und kollektiver Identität; wir sahen und sehen fortgesetzt diesen lebensweltli chen Strukturwandel, in dem das Materiale der Heimat untergeht. Den ge schichtlichen Individualitäten der Landschaft, der agrarischen, handwerkli chen und auch industriellen Arbeitsformen, der Bauformen, der familialen Muster, schließlich der Mentalitäten und Sprachformen wird-im Zuge einer Subsumption unter das Allgemeine des globalen Verwertungsprozesses-ihr Eigensinn genommen. Aber ist es nicht so, daß gerade an diesem Eigenen - Sehnsucht wie Haß stiftend - in unserer Kindheit sich eine psychosoziale Disposition bildete, die unser Wesen durchprägt, in die wir immer schon ver setzt sind und die uns nur im nachhinein - in der Bewußtseinsaufgabe, unser Erleben zu reflektieren - zugänglich wird. So ist Heimat das dem Einzelnen zugefügte Eigene, dem er sich affirmativ oder kritisch, getrieben odersublimierend widmen oder entziehen kann.
Häftad, Tyska, 2012
767 kr
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Häftad, Tyska, 2009
499 kr
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Menschenrechte und Menschenrechtsbildung haben als Gegenstand empirischer Forschung bisher kaum Eingang in die akademische Psychologie gefunden. Dass Menschenrechte aber durchaus ein erkennntnisreiches Forschungsfeld für Psychologen sind, zeigt das vorliegende Buch. Die Autoren haben auf dem Gebiet der empirischen Menschenrechtsforschung Pionierarbeit geleistet. Die Zusammenfassung der Befunde zieht eine erschütternde Bilanz der Menschenrechtsbildung in Deutschland: Das Wissen über Menschenrechte ist sehr begrenzt. In den Massenmedien werden die bürgerlichen Menschrechte zwar erwähnt, die wirtschaftlichen hingegen weitgehend ignoriert oder diskreditiert, und in Schulen und Schulbüchern spielen Menschenrechte bislang nur eine untergeordnete Rolle. Dieses Buch ist ein Plädoyer dafür, dass eine fundierte Menschenrechtsbildung realisierbar ist, wenn der politische Wille vorhanden ist, und richtet sich an alle, die sich für Menschenrechte und Menschrechtsbildung interessieren.
Häftad, Engelska, 2027
541 kr
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The book documents current developments in research on authoritarianism by well-known experts from all over the world. Adorno et al.'s study of the authoritarian character and Altemeyer's reconceptualization in the 1980s are legendary – but where has research developed since? Modern perspectives, theoretical approaches and empirical results are assembled in this book which systematically reflects the state of the art in international authoritarianism research.
Häftad, Tyska, 2027
575 kr
Kommande
"Vorurteile und Rassismus" ist als Einführung in die Vorurteils- und Rassismusforschung konzipiert, die dem Leser den Einstieg in dieses mitunter recht unübersichtliche Forschungsfeld erleichtern soll.
Häftad, Tyska, 2027
575 kr
Kommande
Politisches Engagement ist ein wichtiges Problemfeld unserer Gesellschaft. Vielen Menschen, insbesondere den jüngeren, mangelt es an politischem Engagement, was in vielen Fällen in regelrechte Politikverdrossenheit mündet. Auf der anderen Seite kann politisches Engagement aber auch Extremformen annehmen, z.B. als Terrorismus oder rechtsextreme Beteiligung. Die Autoren dieses Buches bedienen die interdisziplinäre Perspektive der Politischen Psychologie, um dem Phänomen des politischen Engagements - seinen Bedingungen und Erklärungen - auf den Grund zu gehen und Vorschläge zur Förderung konstruktiven politischen Handelns zu erarbeiten.
499 kr
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Wie wird über Terrorismus in den Fernsehmedien berichtet und wie wird das, was berichtet wird, von potentiellen Medienrezipienten wahrgenommen, erlebt und interpretiert? Mit dieser Fragestellung haben sich die AutorInnen dieses Bandes ausführlich auseinandergesetzt und umfangreiches empirisches Material ausgewertet. Dabei fanden sich interessante Ergebnisse über die Folgen von Dramatisierungseffekten in Fernsehnachrichten und über den Zusammenhang zwischen Berichterstattung, Bedrohungserleben und Einstellungen z.B. gegenüber Muslimen.
Häftad, Tyska, 2011
499 kr
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Wähler unterscheiden sich darin, wie sie politische Entscheidungen treffen – manche Menschen denken sehr sorgfältig nach und wägen das Pro und Contra politischer Sachfragen ab, andere hingegen verlassen sich lieber auf einfache Faustregeln, wie beispielsweise langfristige Parteibindungen, um Wahlentscheidungen zu fällen. Doch wann machen sich Wähler die Mühe, einen aufwändigen und „rationalen“ Entscheidungsprozess zu durchlaufen und wann stützen sie sich eher auf simple Heuristiken? In zwei Experimenten geht Alexander Glantz der Frage nach, welchen Einfluss politische Involviertheit, Persönlichkeitsmerkmale und Parteistereotype auf die Auswahl von Entscheidungsstrategien haben. Dabei kommt mit dem Process-Tracing eine neuartige Methode zum Einsatz, die es ermöglicht, das Entscheidungsverhalten von Wählern genauer als bisher zu analysieren.
Häftad, Tyska, 2013
499 kr
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Die Debatten um die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen scheinen diversen Konjunkturkurven zu folgen. Aufschwung erfahren die Debatten dann, wenn ein Ereignis auf mögliche Beziehungsdefizite hinweist, dieses Ereignis medial weit verbreitet und zu einem Schlüsselereignis wird. Wie gelingt es, mit derartigen Ereignissen den Widerstreit zwischen „dem Islam“ und „dem Westen“ zu inszenieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Buch. Probate Mittel, um mit antiislamischen oder antiwestlichen Inszenierungen die Erwartungen eines Publikums zu treffen, scheint der inszenierte und dramatisierte Einsatz von Symbolen, Metaphern und Mythen zu sein. Die inszenierte Argumentation vom „islamischen Terrorismus“ reicht offenbar, um die Mythen von den Moslems, die alle den Jihad wollen, zu aktivieren. Die skandalträchtige Mohammed-Karikatur oder ein Schmähvideo über den Propheten liefern das „Bild“ von der „westlichen“ Bosheit, die nicht mehr begründet werden muss. Vor dem Hintergrund zahlreicher empirischer Befunde werden die sozialpsychologischen Prozesse und Folgen derartiger Inszenierungen analysiert. Am Ende stehen die Frage „Gibt es nichts Wichtigeres?“ und eine Empfehlung „Aussteigen aus dieser Inszenierungsfalle und ein neues, besseres Spiel beginnen.“
Häftad, Engelska, 2014
400 kr
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Luca Váradi aims to understand the formation of the Hungarian teenagers’ attitudes towards the Roma, as adolescence is a crucial period in identity development. Her objective is to determine to what extent the classical and more recent theories on the formation of prejudice can be applied in a context in which there is no public consensus of respect towards minorities. The author lets the teenagers express their own views to see their world through their eyes, allowing the reader to understand what being prejudiced or tolerant means to these adolescents.
Gewaltfreie Männlichkeitsideale
Psychologische Perspektiven auf zivilgesellschaftliche Friedensarbeit
Häftad, Tyska, 2016
696 kr
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Wahre Männer müssen kämpfen und „ihre“ Frauen beschützen. Solche Ideale haben in Krisen- und Konfliktzeiten Hochkonjunktur. Dieses Buch zeigt wie es gelingt, Männlichkeitsvorstellungen zu schaffen, die sich von Nationalismus, Gewalt und Sexismus abgrenzen und die sich nicht im „luftleeren Raum“ bewegen. Die Autorin untersucht dies anhand von zivilgesellschaftlichen Friedensprojekten in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien. Männlichkeitsideale sind nicht nur für Friedens- und Konflikttheorien relevant, sondern auch für die Praxis des Peacebuilding. Die Autorin legt gender- bzw. männlichkeitsorientierte Gütekriterien vor. Sie erprobt ein Modell der Evaluation von Friedensarbeit, das über eine reine Orientierung an Wirkungen hinausgeht.