Psycholsoziale Medizin und Gesundheitswissenschaften – serie
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5 produkter
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Häftad, Tyska, 1999
565 kr
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In Gefolge der englisch sprachigen Länder, vorallem der USA, wo der Geschlechter frage im Gesundheitsbereich schon lange eine große Bedeutung zugemessen wird, entwickelte sich nun auch in Deutschland ausgehend von der Frauenforschung ein spezifisches Interesse an diesem Thema. Mit der Herausgabe dieses Bandes und der Neuauflage wollen wir der geschlechtsspezifischen Perspektive von Gesundheits und Krankheitsproblemen Rechnung tragen. Charakteristisch scheint dabei, daß sich diesem Thema vor allem Autorinnen annehmen, die im sozialwissenschaftlichen Sektor tätig sind, meist Psychologinnen und Soziologinnen. Männer werden zwar inzwischen mehr beforscht, aber thematisch ist dies noch gebunden an Themen der Väterlichkeit, der Gewalt oder der Sexualität. Bedenkt man dann noch, daß einige Bücher aus dem Englischen übersetzt und zudem oftmals Frauen die Herausgeberin nen oder Autorinnen sind, so engt sich der Bereich, in dem Männer über sich als Mann forschen und schreiben ein. Entsprechend der historischen Entwicklung des Forschungsthemas ist es so nicht verwunderlich - wohl aber bedauerlich - daß le diglich in dem Beitrag von Hollstein die spezifische Rolle des Mannes und der da mit verbundenen gesundheitlichen Gegebenheiten angesprochen wird. Die Auseinandersetzung mit der Geschlechterperspektive bezüglich Gesundheit und Krankheit kann bisher unter folgenden Aspekten zusammengefaßt werden: Den Ausgangspunkt bildete der mit der Untersuchung von Broverrnann geprägte Begriff des Doppelstandards psychischer Gesundheit für Frauen und Männer, wobei sie sich auf die Fremdattribuierung der im Gesundheitsbereich Tätigen bezog.
Häftad, Tyska, 1999
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Häftad, Tyska, 1999
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Ein zentrales Element des Gesundheitsverhaltens ist das Konsultationsverhalten. Ob ein Kranker einen Arzt aufsucht oder nicht hängt nur zu einem kleinen Teil von den körperlichen Beschwerden ab. Am Beispiel von Personen mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen wird untersucht, welche Faktoren zu der Entscheidung beitragen, einen niedergelassenen Arzt aufzusuchen (repräsentative Stichprobe von rund 2200 Personen). Entscheidend sind nicht etwa die Stärke der Beschwerden, sondern - neben der Dauer der Beschwerdephasen - vor allem psychologische Faktoren, die der Autor vorstellt.
Häftad, Tyska, 1999
514 kr
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Ausgehend von den psychosozialen Problemen hautkranker Personen werden medizinisch-psychologische Grundlagen in ihrer Wertigkeit für die Betreuung dieser Patienten zur Anwendung gebracht. Zunächst wird bei Patienten mit chronisch rezidivierender Urtikaria, Alopezie, Psoriasis und Neurodermitis gezeigt, daß kritische Lebensereignisse in engem, aber unterschiedlichem Zusammenhang mit diesen Erkrankungen stehen. Des weiteren werden die Krankheitsmodelle bei Psoriasis- und Neurodermitispatienten analysiert. Nach der Reflexion über psychodiagnostische Konsequenzen schließt die Arbeit mit Untersuchungen zur Effektivität psychotherapeutischer Interventionen bei Hautpatienten. Hypnose und Autogenes Training kamen bei Patienten mit progressiver Sklerodermie zur Anwendung, während die Thematische Gruppentherapie zur Verbesserung der Lebensqualität bei Neurodermitispatienten führte.
Häftad, Tyska, 1999
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Untersucht werden in dieser Verlaufsstudie Patienten, die nach einer koronaren Bypassoperation am beruflichen Scheideweg stehen. Ziel der Erwerbstätigen ist es, nach der Operation eine sinnvolle Alltagsstrukturierung, ihre Respektabilität als Gesellschaftsmitglied und ihren bisherigen Lebensstandard sicherzustellen bzw. zu optimieren, sei es - je nach Lebenslage - durch eine Rückkehr zur Arbeit oder durch eine Frühberentung. Die Studie zeigt, daß bei der Umsetzung der beruflichen Entscheidung jeweils spezifische, aber verallgemeinerbare berufliche, familiäre, gesundheitliche und psychische Kontexte eine erleichternde oder erschwerende Rolle spielen.