Sozialpolitik und Sozialstaat – serie
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14 produkter
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Häftad, Tyska, 2012
554 kr
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I. "Und werden Sie nicht zu fett an den Fleischtöpfen der Basler Chemie" ver abschiedete mich Professor Emil Küng, der Koreferent meiner Dissertation, als ich im Sommer 1960 die damalige Handels-Hochschule (jetzt Universität) St. Gallen verließ, um eine Stelle in der Personalabteilung der CIBA Aktien gesellschaft in Basel (heute "Novartis") anzutreten. Zwischen antiken grie chischen Amphoren in der Bel Etage und den vielfältigen Gerüchen der Chemiefabriken verbrachte ich drei auch meine Einstellung zur Soziologie prägende Jahre. Meine Hauptaufgabe bestand in der Organisation von Kursen für das mittlere Management, nach schweizer Art martialisch , Kaderkurse' genannt. Es galt, einschlägige Wissenschaftler von außen und Führungskräfte von innen für die Erarbeitung von Lehreinheiten zu rekrutieren und sie dazu zu bringen, sich auf die Interessen und Lernmotivationen der Kursteilnehmer inhaltlich und kommunikativ einzulassen. Meine erste berufliche Beziehung zu den Sozialwissenschaften war somit die eines außenstehenden Nutzers. Nachdem ich im Mai 1963 eine Stelle an der von Helmut Schelsky ge leiteten Sozialforschungsstelle an der Universität Münster angetreten hatte, überbrachte mir nach Jahresende der Postbote 1039 DM in bar vom Finanz amt als Lohnsteuerjahresausgleich, eine damals stolze Summe, die in etwa meinem Netto-Monatsgehalt entsprach. Mich wunderte allerdings diese Formlosigkeit, der jede Begründung für die Höhe der Summe fehlte, und so schrieb ich an das Finanzamt und bat um eine schriftliche Begründung. Die Überraschung war groß, als einige Wochen später der Postbote mir zunächst eine zweite Summe überbrachte, bevor ich die entsprechende Auskunft sei tens des Finanzamts erhielt.
Häftad, Tyska, 2012
1 002 kr
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Uwe Schwarze präsentiert eine vergleichende empirische Studie zur Sozialhilfe und Sozialverwaltung zweier großer europäischer Wohlfahrtsstaatsmodelle. Im Zentrum stehen die jüngsten unter dem Stichwort einer „aktivierenden Sozialpolitik“ durchgeführten Reformen im nationalen wie kommunalen Zusammenhang. In einem Städtevergleich analysiert der Autor die Schnittstelle zwischen einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik, der kommunalen Verwaltungsreform und der Entwicklung personenbezogener sozialer Dienste. Im Ergebnis zeigt er für Schweden und Deutschland je spezifische Varianten einer Lebenslaufpolitik auf und bietet umfangreiches Material für ein vergleichendes Lernen in der aktuellen Sozialstaatsdebatte.
Inbunden, Tyska, 2010
1 201 kr
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Häftad, Tyska, 2008
505 kr
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Häftad, Tyska, 2010
753 kr
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Häftad, Tyska, 2008
604 kr
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Häftad, Tyska, 2009
604 kr
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Häftad, Tyska, 2015
704 kr
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Der institutionalisierte Konsens über die politische Verantwortung eines Gemeinwesens für die Grundlagen des Wohlergehens aller ihm Zugehörenden beruht auf normativen Voraussetzungen, die nur im Kontext von Christentum, Aufklärung und Staatstradition entstanden sind.
Häftad, Tyska, 2010
385 kr
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Dieses Buch dokumentiert und analysiert die qualitativen Veränderungen im deutschen Wohlfahrtsstaat zwischen 1998 und 2005. Der gewählte Blickwinkel rückt soziale Rechte in den Mittelpunkt, die Ansprüche Einzelner auf Transfers, Güter und Dienstleistungen in bestimmten Situationen. Unter Zuhilfenahme eines aus der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung gewonnenen Analyserahmens wird ein umfassendes Bild der sozialpolitischen Reformen der rot-grünen Bundesregierung in den Bereichen Alterssicherung, Gesundheit, Beschäftigung und Pflege gezeichnet.
Häftad, Tyska, 2012
704 kr
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Soziale Beziehungen sind im Zeichen der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik in mehrfacher Hinsicht gefährdet. So hat sich zum einen der soziale Druck auf Erwerbslose verstärkt. Zum anderen werden soziale Netzwerke vermehrt als Substitut zur staatlichen Leistungsgewährung herangezogen und so potenziell überfordert. Doch von einer pauschalen Gefährdung sozialer Netzwerke kann nicht die Rede sein. Kai Marquardsen zeigt, dass Erwerbslose als aktive Gestalter ihrer sozialen Beziehungen auftreten. Sie knüpfen Kontakte, pflegen oder geben sie entsprechend ihrem Bedarf nach sozialer Unterstützung auf. In ihren sozialen Netzwerken entwickeln und praktizieren sie dabei alternative Strategien der Herstellung von Anerkennung und sozialer Zugehörigkeit jenseits der Erwerbsarbeit.
Häftad, Tyska, 2012
604 kr
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Das Heim steht mit seinem Konzept der geschlossenen Rundum-Versorgung und der Vorgabe besonderer Lebenskonzepte für Hilfe- und Pflegebedürftige in der Kritik. Unter dem Stichwort der „Öffnung der Heime“ werden Alternativen erprobt, die eine Mitverantwortung von Familie, lokalem Gemeinwesen und Gesellschaft suchen. Kerstin Hämel lotet Möglichkeiten solcher hybrider Heimarrangements im Bereich Altenpflege aus. Im Kontext der gegenwärtigen Theoriediskussion um neue Wohlfahrtsmixturen rekonstruiert sie die historische Entwicklung der Leitbilder von Heimversorgung und geteilter Verantwortung und analysiert Fallbeispiele aus der gegenwärtigen Praxis.
Del 8 - Sozialpolitik und Sozialstaat
Vom Patienten zum Konsumenten?
Nutzerbeteiligung und Nutzeridentitäten im Gesundheitswesen
Häftad, Tyska, 2012
554 kr
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Patienten sind keine Konsumenten. Mit dieser Behauptung wird im allgemeinen das Primat der medizinischen Kriterien gegenüber ökonomischen Erwägungen im Gesundheitswesen verteidigt. Benjamin Ewert hat sich zum Ziel gesetzt, diese eindimensionale Rollenzuweisungen im Gesundheitswesen kritisch in Frage zu stellen und aufzuzeigen, dass sie die Versorgungsrealität nur unzureichend widerspiegelt. In seiner Untersuchung plädiert der Autor dafür, ein Spektrum an möglichen Identitäten anzuerkennen und ernst zu nehmen: Nutzer von Gesundheitsleistungen vereinen in ihrer Person und ihren Handlungen, so die leitende Vorstellung, jeweils Anteile des Patienten, Koproduzenten und Konsumenten. Dies führt konsequenterweise zu einem mehrdimensionalen Verständnis von Nutzern, in dem das Konsument-Sein im Gesundheitswesen als Teil einer „multiplen Nutzeridentität“ integriert ist. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung zeigt der Autor darüber hinaus, wie sich diese verschiedenen Nutzeridentitäten in unterschiedlichen Kontexten des Gesundheitswesens verschieben.
Häftad, Tyska, 2015
554 kr
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Tim Eyßell analysiert die Governance der kommunalen Sozialpolitik am Beispiel von Kommunen, die im Rahmen des Ausbaus der sozialen Dienste, wie aktuell der Kindertagesbetreuung, auf unterschiedliche Weise Träger für neu zu gründende Einrichtungen suchen.
Del 4 - Sozialpolitik und Sozialstaat
Sozialpolitik der DDR
Häftad, Tyska, 2004
554 kr
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Fragestellungen Das vorliegende Buch beschreibt, erklärt und bewertet die Sozialpolitik der Deutschen Demokratischen Republik von ihrer Gründung am 7. Oktober 1949 bis zu ihrem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1 1990. Welche Wirkungen hatte die Sozialpolitik der DDR, so auch die offi zielle Kurzbezeichnung für das sozialistische Regime in Ostdeutschland? Wie beeinflusste die Sozialpolitik die soziale Lage der Bevölkerung und die Schichtung der Gesellschaft in der DDR? Wie und in welchem Ausmaß prägten die Diktatur und die sozialistische Zentralverwaltungswirtschaft die Sozialpolitik? Welche Gestalt nahm die Sozialpolitik im letzten Jahr der DDR an, insbesondere nach dem Sturz von Honecker im Oktober 1989 und dem seines Nachfolgers Krenz?3 Ferner: Was hat die DDR-Sozialpolitik mit den sozialpolitischen Weichenstellungen in Deutschland vor 1945 gemein sam, und an welcher Stelle hat sie alte Pfade verlassen? Schließlich: Was un terscheidet die DDR-Sozialpolitik von der Sozialpolitik in anderen sozialis tischen Staaten und in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990? Diese Fra gen leiten die hier vorgelegte Bilanz der Grundlinien der DDR-Sozialpolitik. 1 Dies ist die überarbeitete und aktualisierte Fassung von Schmidt 200la. 2 Erich Honecker, 1912-1994, war 1958-1989 Mitglied des Politbüros des Zentralko mitees der SED und 1976-1989 Generalsekretär des Zentralkomitees der SED. 1971 wurde er als Erster Sekretär des ZK der SED Nachfolger von Walter Ulbricht. 1976- 1989 fungierte er als Vorsitzender des Staatsrats der DDR. Am 18. 10. 1989 erfolgte der Rücktritt Honeckers von allen Ämtern und am 3. 12. 1989 sein Ausschluss aus der SED.