Studien zur Literaturvermittlung - Böcker
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Del 1 - Studien zur Literaturvermittlung
Der Zürcher Haffmans Verlag als verlegerisches Großprojekt
Häftad, Tyska, 2024
979 kr
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Der Haffmans Verlag, gegründet 1982, veröffentlichte Texte von Autoren der später so genannten Neuen Frankfurter Schule wie Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Eckhard Henscheid und Max Goldt, aber auch Texte von Hans Wollschläger, Gerhard Polt oder Peter Rühmkorf. Hinzu kamen Veröffentlichungen aus dem Nachlass von Arno Schmidt und vielfach gelobte Neueditionen und -übersetzungen von Klassikern (Arthur Schopenhauer, Arthur Conan Doyle, Laurence Sterne, William Shakespeare, Edgar Allan Poe). Völlig neu für den deutschen Markt konnten die englischen Schriftsteller Julian Barnes und David Lodge sowie der US-Amerikaner David Sedaris angeworben werden. Auch wenn das Verhältnis des Verlags zu seinen Autorinnen und Autoren nicht immer einfach war – gerade als der Verlag 2001 Konkurs anmelden musste, kam es zu Zerwürfnissen –, war das Programm des Haffmans Verlags doch vor allem in den 1980er und -90er Jahren einzigartig auf dem deutschen Markt. Der Band widmet sich den unterschiedlichen Aspekten des Verlagsprogramms und -personals, der Literaturkonzeption und dem Auftritt des Haffmans Verlags im Literaturbetrieb. Er erschließt das Wirken des Verlags weitgehend aus literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Ziel, Einzelbetrachtungen, wie etwa zu Eugen Egner, den Inszenierungsstrategien eines Harry Rowohlt oder den Parodien Heino Jaegers mit Perspektiven einer Metaebene, etwa zur Kanonisierung von Hochkomik, zum Literaturbegriff oder zur Medialität, zusammenzubringen. So stehen einerseits die besonderen Künstlerinnen und Künstler im Fokus, aber ebenso auch das ‚Phänomen Haffmans Verlag‘ als solches.
Del 2 - Studien zur Literaturvermittlung
Mehrdeutige Titel
Lektüren einer paratextuellen Praktik
Häftad, Tyska, 2025
979 kr
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Gérard Genette zufolge ist die literaturtheoretische Bestimmung des Titels „problematischer als bei den anderen Elementen des Paratextes“. Der Band setzt an dieser Beobachtung an und macht sie für die Untersuchung literarischer Mehrdeutigkeit produktiv. Die Beiträge gehen der Frage nach, inwiefern Titel an peritextuellen Praktiken der Erzeugung, Rezeption und Vermittlung literarischer Mehrdeutigkeit beteiligt sind. Im Zentrum stehen mehrdeutige oder auffallend eindeutige Titel seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart: kurze oder lange Titel, semantisch leere, selbstreferentielle oder bemerkenswert intertextuelle Titel, einprägsame oder doppeldeutige Titel, besonders prägnante oder fehlende Titel.
817 kr
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Theoretische Ansätze zur Analyse literarischer Vortragskunst thematisieren gewöhnlich nur Teilaspekte, aber nicht das Zusammenspiel aller ihrer Faktoren, also von Akteuren, Zuhörern, Räumen, Performances, Vortragsvorlagen und Medientechniken. Auf der Grundlage von Goffmans Performance-Begriff und der amerikanischen Ethnographie des Sprechens entwickelt das vorliegende Buch eine umfassende Konzeption der Vortragskunst als Interaktionsritual und greift dabei auf sprech- und literaturwissenschaftliche Formanalysen zurück, um die Vortragsstimme, ihre unterschiedlichen Sprechgattungen und prosodischen Ausdrucksmittel zu beschreiben.
Del 3 - Studien zur Literaturvermittlung
Praktiken der Verzeichnung
Bibliographie im literarischen Feld: Der Leipziger Messkatalog 1760–1860
Häftad, Tyska, 2025
871 kr
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Ab der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert verzeichnete der Leipziger Messkatalog zweimal jährlich die Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. So trocken sein Inhalt, so wichtig seine Rolle in der Formierungsphase des literarischen Feldes: Im Messkatalog wurden buchstäblich ‚Namen gemacht‘, er beeinflusste Absatzchancen von Werken, wurde für den Rezensionsbetrieb zum Leitmedium. Auf die Optimierung seiner Funktion als ‚Suchmaschine‘ legten Autor:innen wie Verlage größten Wert. Die vorliegende Analyse der Bedeutung des Messkatalogs für den Literaturbetrieb erzählt damit auch ein Kapitel der (Vor-)Geschichte der modernen Aufmerksamkeitsökonomie.
Del 4 - Studien zur Literaturvermittlung
Literatur und Podcast
Inszenierungsformen – Rezeptionsmodelle – Wissenskommunikation
Häftad, Tyska, 2025
979 kr
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Im Fokus stehen Podcasts als neue Bühnen literarischer Kritik, Erzählung und Vermittlung: Verschiedene auditive Formate inszenieren Literatur als Performance, erzählen Autor*innenleben in fiktionalisierter Form, literarisieren True-Crime-Stoffe und stoßen neue Kanonisierungsprozesse ebenso an wie innovative Formen von Wissenschaftskommunikation.