Studien zur Wissenschafts-- und Organisationssoziologie – serie
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3 produkter
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Häftad, Tyska, 1999
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Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der organisationalen Prägung individueller Karrierewege von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Obwohl sich die Qualifikationen und Fähigkeiten von Männern und Frauen beim Eintritt in die Arbeitsorganisation nicht unterscheiden, so führen doch die strukturell bedingten Anforderungen der Organisation zu geschlechts spezifisch verschiedenen Ergebnissen. Im Zentrum der Untersuchung stehen Organisationsstrukturen und organisationale Mechanismen, die sich als Ursachen für diese unterschiedliche berufliche Integration von Frauen und Männern ins Wissenschaftssystem ausmachen lassen. Empirische Grundlage der Untersuchung ist ein ausgewähltes Institut der Fraunhofer-Gesellschaft, einer großen deutschen Forschungseinrichtung. Die Arbeit entstand am Institut für Soziologie der Universität München, genauer: am Lehrstuhl von Jutta Allmendinger. Hier habe ich in vielerlei Hinsicht außerordentliche Unterstützung erfahren. Anders als so oft im deutschen Forschungs- und Wissenschaftssystem - einer Männerbastion schlechthin, wie zahlreiche Studien zeigen - war meine Arbeit nicht durch Einzelkämpfertum und Rückzug in den einsamen Turm der Gelehrten ge kennzeichnet, ganz im Gegenteil erwiesen sich die Opportunitätsstrukturen als großartig. Deshalb möchte ich mich an erster Stelle besonders bei Jutta Allmendinger, die ich als großes Vorbild bezeichnen darf und die "Wissen schaft als Beruf' tagtäglich vorlebt, für ihre geduldige fachliche und per sönliche Unterstützung bedanken. Sie war zu jeder (Un-)Zeit erreichbar; ich verdanke ihr umfassende inhaltliche Anregungen und konnte in zahlreichen Diskussionen und angenehmer Zusammenarbeit sehr viel von ihr lerne- und freue mich darauf, dies auch weiterhin zudürfen.
Häftad, Tyska, 2000
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Das Hauptziel der Optimal Matching Analyse besteht darin, in komplexen zeitbezogenen Datensätzen typische Verlaufsmuster zu erkennen. Diese Technik wurde bislang zur Beschreibung von DNA-Sequenzen und Börsenkursen eingesetzt, besitzt aber auch ein vielversprechendes Analysepotential in den Sozialwissenschaften. Anhand eines Datensatzes mit Lebenslaufsinformationen werden alle Auswertungsschritte einer Optimal Matching Analyse dargestellt, besprochen und mit Programmbeispielen illustriert.
Häftad, Tyska, 2003
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Warum bleiben Frauen in der Wissenschaft als Beruf die Ausnahme-und das trotz ihrer enormen Gewinne im Ausbildungsbereich? Ausgehend von dieser Frage deckt das Buch Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft auf und erarbeitet Anhaltspunkte für einen möglichen Wandel.The leaking pipeline (MIT 1999) - mit diesem Bild wird die Situation von Frauen im Wissenschaftssystem häufig umrissen. Trotz hoher Qualifizierungs- und Zertifizierungsgewinne schaffen wenige Frauen den Weg in wissenschaftliche Spitzenpositionen. Das Projekt Berufliche Werdegänge von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in der Spitzenforschung - das die empirische Grundlage dieser Arbeit ist - setzt an diesem Punkt an und nimmt die Karriereentwicklung von Max-Planck-Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Visier. Welche Motoren und Blockaden in der Entwicklung wissenschaftlicher Karrieren lassen sich identifizieren und inwiefern zeigen sich dabei Ansatzpunkte, die die langfristig unterschiedliche Entwicklung von Männern und Frauen in der Wissenschaft erklären können? Das Buch setzt an kulturellen, strukurellen sowie politischen Punkten an und wendet sich entsprechend an ein breites Publikum, die Scientific Community insgesamt ebenso wie Akteure aus dem politischen und gesellschaftlichen Spektrum.