Studien zur Wissenschafts- und Technikforschung – serie
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11 produkter
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Häftad, Tyska, 2002
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In der sozial- und rechtswissenschaftlichen Forschung werden privatrechtlich aufgestellte Normen und Regeln bislang als "technische Normen" oder "Regeln der Technik" bezeichnet. Mit diesen Begriffen ist die Vorstellung verbunden, sie seien nicht ausschließlich technisch-wissenschaftlich begründet, sondern beinhalteten als "soziale Normen" auch gesellschaftliche Zielsetzungen und Wertbezüge.Zhijia Zhou untersucht die Erstellung von Immissionsrichtlinien zur Luftreinhaltung in Deutschland und zeigt, dass diese Richtlinien nicht dem Typus "Regeln der Technik" zuzuordnen, sondern als "Regeln der Wissenschaft" einzustufen sind. Da sie dem Gesetzgeber als Entscheidungsgrundlage bei der Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs "schädliche Umwelteinwirkungen" dienen, kann der Autor an diesem Beispiel das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Recht beim rechtlichen Risikomanagement in der modernen Gesellschaft aufzeigen. Er leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Kontroverse über die systemtheoretisch orientierten Steuerungstheorien.
Häftad, Tyska, 1990
716 kr
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Häftad, Tyska, 1998
528 kr
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Häftad, Tyska, 1998
472 kr
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Häftad, Tyska, 1998
477 kr
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Häftad, Tyska, 1999
529 kr
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Häftad, Tyska, 2001
581 kr
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Computer und deren Programmierung gelten als Schlüsseltechnologien, vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung. Heike Stach untersucht ihre historische Entwicklung und zeigt, dass sich in diesen Technologien Spuren einer kulturellen Umorientierung aufzeigen lassen, denn in Begriffen wie Programm, Programmieren, Programmiersprache wird implizit das Verhältnis althergebrachter Dichotomien wie natürlich/technisch; Repräsentant/Referenz; materiell/immateriell in Frage gestellt und neu gedacht. Programme erscheinen als hybride Objekte zwischen handelndem Organismus und Notation. Die Herausbildung der Speicherprogrammierung erfolgte im Spannungsfeld ingenieurwissenschaftlicher, mathematischer, neurophysiologischer, behavioristischer, genetischer und linguistischer Diskurse und erlaubte, das Programmieren als eine symbolische Tätigkeit zu verstehen, mit deren Hilfe verschiedenste Aspekte der Welt konstruiert werden können - zeitliche Prozesse wie z. B. Arbeitsabläufe und menschliche Handlungen, aber auch räumlich gedachte Entitäten wie Maschinen, Akteure, Welten oder Objekte. Die Grenzen zwischen natürlicher, technischer und symbolischer Welt werden neu gezogen - ein Umstand, der die technisch-wissenschaftlichen Visionen, Projekte und Methoden bis heute prägt und ausformt.
Häftad, Tyska, 2001
581 kr
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Häftad, Tyska, 2002
615 kr
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Häftad, Tyska, 2003
513 kr
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Häftad, Tyska, 2004
513 kr
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Die so genannte Jahr-2000-Problematik drohte weite Teile unserer technisierten Welt empfindlich zu stören oder gar lahm zu legen: Die Möglichkeit fehlerhafter Datumsberechnungen in informationstechnischen Systemen und damit einhergehender Störungen im Organisationsleben versetzte viele Betroffene entweder in ungläubiges Staunen und Paralyse oder in hektischen Aktionismus. Christian Büscher analysiert den Umgang mit einem technischen Risiko aus soziologischer Perspektive. Auf der Basis der systemtheoretischen Risiko- und Organisationstheorie Niklas Luhmanns präsentiert er unterschiedliche Situationsbeschreibungen betroffener Organisationen. Dabei rückt er Probleme der Komplexität organisierter Sozialsysteme in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Mittels zahlreicher Experteninterviews vor und nach dem Jahrtausendwechsel wird aufgezeigt, warum die betroffenen Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen die Situation sehr unterschiedlich bearbeiteten und wie sie mit den Unsicherheiten hinsichtlich einer "angemessenen" Herangehensweise umgingen.